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Sightseeingtour und Kommunalpolitik

20.08.2019

Eine 50-köpfige Abordnung aus Mörfelden-Walldorf war zu Gast in Worms und traf sich zum Meinungs- und Informationsaustausch mit OB Kessel.

Am vergangenen Samstag besuchte die Stadtverordnetenversammlung Mörfelden-Walldorf mit ihrem neuen Bürgermeister Thomas Winkler und Stadtverordnetenvorsteher Werner Schmidt an der Spitze die Stadt Worms.Auf dem Programm stand auch ein kommunalpolitischer Austausch mit Oberbürgermeister Adolf Kessel (3.v.li.) im Ratssaal des Rathauses.  
Am vergangenen Samstag besuchte die Stadtverordnetenversammlung Mörfelden-Walldorf mit ihrem neuen Bürgermeister Thomas Winkler und Stadtverordnetenvorsteher Werner Schmidt an der Spitze die Stadt Worms.Auf dem Programm stand auch ein kommunalpolitischer Austausch mit Oberbürgermeister Adolf Kessel (3.v.li.) im Ratssaal des Rathauses.

Geschichte verbindet zwei Städte

Am vergangenen Samstag (17. August) besuchte die Stadtverordnetenversammlung Mörfelden-Walldorf mit ihrem neuen Bürgermeister Thomas Winkler und Stadtverordnetenvorsteher Werner Schmidt die Stadt Worms zu einem ganztägigen Aufenthalt. Bevor die rund 50-köpfige Besuchergruppe die City mit ihren Sehenswürdigkeiten erkundete, tauschten sich die hessischen Kommunalpolitiker im Ratssaal des Wormser Rathauses mit Oberbürgermeister Adolf Kessel zu stadtrelevanten Themen aus. 

Zunächst erläuterte der Wormser OB die Zusammensetzung der politischen Gremien in der Nibelungenstadt, die sich nach der Kommunalwahl neu formiert haben und mit bisherigen und neuen Mitgliedern ihre Arbeit für die kommenden fünf Jahre aufgenommen haben. Gespannt lauschten die Gäste seinen Ausführungen, auch zur Besetzung des Stadtvorstandes, den Aufgabengebieten der Dezernenten und dem Konzern Stadt Worms, der mit der Kernverwaltung und den Gesellschaften und zusammen rund 3.000 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern der Region zählt. 

Neben dem Wormser OB am Stadtvorstandstisch im Ratssaal Platz genommen hatten Bürgermeister Thomas Winkler, der, wie Adolf Kessel, auch erst seit einigen Wochen im Amt ist, und sein Stadtverordnetenvorsteher Werner Schmidt sowie der Wormser SPD-Fraktionsvorsitzende Timo Horst, der der Einladung zum kommunalpolitischen Austausch ins Rathaus gefolgt war. Mörfelden-Walldorf und Worms unterscheiden sich grundlegend, sowohl von der Einwohnerzahl (rd. 33.000 zu 87.000) als auch durch die vom Bundesland her bedingten Unterschiede in der Gemeindeordnung. Doch eines verbindet sie. Die Geschichte. In jener Zeit, als Rheinhessen noch zum Großherzogtum Hessen gehörte und beide Städte politisch unter einer Regierung standen. 

 

Kulturhighlights auch in Hessen bekannt

Bei dem gut einstündigen Austausch im Ratssaal kamen einige Themen zur Aussprache, sei es die wirtschaftliche Entwicklung - mit der Worms aufgrund seiner geografisch günstigen Lage zwischen den Ballungsgebieten Rhein-Main und Rhein-Neckar und Mörfelden-Walldorf im Einzugsgebiet Rhein-Main punkten können – der Tourismus, die Kultur, Städtepartnerschaften, Kitas und Bildung oder die finanzielle Situation, bei der Mörfelden-Walldorf seit einigen Jahren gezwungen ist, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, der zu mancherlei Einschnitten, insbesondere bei den freiwilligen Leistungen und zur spürbaren Erhöhung der Grundsteuer geführt habe, wie Bürgermeister Winkler eingestand.

Bevor die Gäste zu ihrer Sightseeingtour starteten, ließ es sich Adolf Kessel nicht nehmen, noch Werbung fürs bevorstehende Backfischfest, die Nibelungenfestspiele oder das Musikfestival Jazz & Joy zu betreiben. Alle drei Kulturhighlights waren den Besuchern bekannt, was den Wormser OB sehr freute.

Stadtverordnetenvorsteher Werner Schmidt (Mörfelden-Walldorf), OB Adolf Kessel, Bürgermeister Thomas Winkler (Mörfelden-Walldorf) und der Wormser SPD-Fraktionsvorsitzende Timo Horst (v.l.). 
Stadtverordnetenvorsteher Werner Schmidt (Mörfelden-Walldorf), OB Adolf Kessel, Bürgermeister Thomas Winkler (Mörfelden-Walldorf) und der Wormser SPD-Fraktionsvorsitzende Timo Horst (v.l.).
 

„Bei unserem Treffen hat sich gezeigt, dass beide Städte, obgleich in anderen Bundesländern gelegen, in vielerlei Hinsicht mit gleichen Fragestellungen konfrontiert und beschäftigt sind“, so Oberbürgermeister Kessel, der im Anschluss gleich im Rathaus blieb, um die Jugendmusikschule und ihre Gäste zu begrüßen, die dort am vergangenen Samstag erstmals zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte. 

Kommunalpolitischer Austausch im Ratssaal des Wormser Rathauses.
Kommunalpolitischer Austausch im Ratssaal des Wormser Rathauses.
Quelle: Stadt Worms / Pressestelle