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Verkehr rollt wieder über den Lutherring

16.10.2019

Der Ausbau des Lutherrings ist abgeschlossen - zwei Monate früher als geplant. Nun erfolgte die offizielle Verkehrsfreigabe.

Projektleiter Dominique Moog, Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, MdL Jens Guth, Staatssekretärin Daniela Schmitt, Baudezernent Uwe Franz und Oberbürgermeister Adolf Kessel (v.l.) geben den Lutherring offiziell für den Verkehr frei. 
Projektleiter Dominique Moog, Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, MdL Jens Guth, Staatssekretärin Daniela Schmitt, Baudezernent Uwe Franz und Oberbürgermeister Adolf Kessel (v.l.) geben den Lutherring offiziell für den Verkehr frei.

Ausbau aufgrund massiver Straßenschäden

Der Ausbau des Lutherrings ist abgeschlossen. Zwei Monate früher als geplant. Am Mittwoch, 16. Oktober, gaben Oberbürgermeister Adolf Kessel, Baudezernent Uwe Franz und Staatssekretärin Daniela Schmitt vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau den innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt für den Verkehr frei.

Begonnen hatten die Arbeiten im Juni 2018. Der Ausbau des Lutherrings war aufgrund von massiven Schäden nötig geworden. Frostaufbrüche, Rissbildungen, Verwerfungen, Flickstellen und Schlaglöcher charakterisierten das Straßenbild, sodass die Verkehrssicherheit stark beeinträchtigt war. Als gemeinsames und eng abgestimmtes Projekt von ebwo, Stadt Worms sowie der EWR Netz AG erfolgte der Vollausbau des Lutherrings zwischen  Andreasstraße und der Kriemhildenstraße, inklusive der neuen Kreisverkehrsanlage am Knotenpunkt  Kriemhildenstraße / Stephansgasse, unter Vollsperrung. 

 

Zunächst erneuerte EWR unter anderem eine ca. 400 Meter lange Haupttransportleitung aus dem Jahre 1905. Zudem wurden weitere Versorgungsleitungen des Gas-, Wasser und Stromnetzes auf je ca. 380 Meter Länge ertüchtigt. Anschließend erfolgte in einem Zuge die Erneuerung des teilweise über 100 Jahre alten Hauptkanals in einer Tiefe bis zu fünf Metern in den Straßenabschnitten des Lutherrings, Am Bergkloster, Berggartenstraße und Kriemhildenstraße. Schließlich kam die Stadt zum Zuge mit dem Vollausbau der öffentlichen, rund 5.000 Quadratmeter umfassenden Fläche in zwei Bauabschnitten, die mit dem Ausbau der Kreuzung mit neuem Kreisverkehrsplatz starteten und im zweiten Abschnitt in den Ausbau der Strecke Lutherring übergingen.

In beiden Abschnitten wurde die Beleuchtung, Straßenentwässerung, Beschilderung und Markierung erneuert bzw. angepasst. Zudem erfolgte der Einbau von behindertengerechten Querungsstellen sowie die Erneuerung und Ergänzung der Grünpflanzungen in den Seitenbereichen zur Lutheranlage sowie im Innenkreis des Kreisverkehrsplatzes.

Der Ausbau des Lutherrings trägt nicht nur zur Verbesserung der Verkehrsflüsse und   Verkehrssicherheit bei, sondern ermöglicht mit dem Bau der Kreisverkehrsanlage wieder ein Linksabbiegen aus Richtung Kriemhildenstraße in den nördlichen Teil des Lutherrings / Adenauerrings, was vorher nicht möglich war. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Das Land förderte die Maßnahme zur Verbesserung der Infrastruktur mit 1.14 Millionen Euro.

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle