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Gravierende Schäden am Schicksalsrad

22.10.2019

Die Reparatur des Schicksalsrades wird aufwändiger als zunächst angenommen und soll nun Anfang 2020 erfolgen.

Die Reparatur des Wormser Wahrzeichens, dem Schicksalsrad, ist mit größerem Aufwand verbunden. 
Die Reparatur des Wormser Wahrzeichens, dem Schicksalsrad, ist mit größerem Aufwand verbunden.

Demontage und Instandsetzung erfolgt 2020

Die Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten am Schicksalsrad auf dem Obermarkt gestalten sich doch aufwändiger als angenommen. Bei einer näheren Begutachtung sind optische Risse an den Schweißnähten der Bronzeräder sowie Verformungen an der Laufschiene des Rades festgestellt worden. Bedeutet, dass sich die Reparaturarbeiten nicht vor Ort durchführen lassen und das Wormser Wahrzeichen demontiert und extern wieder in Schuss gebracht werden muss. Dies ist jedoch mit größerem Aufwand und Gerät verbunden. Denn dafür müssen die schweren Bronzeräder  mittels Autokran abgehoben werden, um sie sicher verpackt zu einer noch zu bestimmenden und auf das Schweißen von Bronze spezialisierte Fachfirma transportieren zu können. 

„Im Rahmen dieser Maßnahme werden dann auch die Wippe sowie der Lagerträger abgebaut und die Sicherungs- und Absperrmaßnahmen auf dem Obermarkt durchgeführt“, erläutert Klaus Heil von der für die städtischen Brunnen zuständigen Hochbauabteilung den Ablauf, der allerdings erst für das erste Quartal 2020 vorgesehen ist, um die bevorstehenden Veranstaltungen Mantelsonntag und die Nibelungenweihnacht mit ihrem weihnachtlichen Ambiente nicht zu behindern und einzuschränken. Die Demontage und Wiederinbetriebnahme des Schicksalsrades erfolgt durch die Firma VSK in Zusammenarbeit mit dem Entsorgungs- und Baubetrieb. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme werden sich überschlägig kalkuliert auf etwa 5.000 bis 8.000 Euro belaufen.

 
Quelle: Stadt Worms / Pressestelle