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Jahresempfang der Feuerwehr

24.10.2019

Beim Jahresempfang der Freiwilligen Feuerwehr erhielten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Feuerwehrangehörige Auszeichnungen.

OB Adolf Kessel (rechts außen) ehrte zahlreiche Angehörige der Wormser Feuerwehr.  
OB Adolf Kessel (rechts außen) ehrte zahlreiche Angehörige der Wormser Feuerwehr.

Vielfältiges Aufgabengebiet

"Die Wormser können stolz auf ihre Feuerwehr sein", betonte Oberbürgermeister Adolf Kessel beim Jahresempfang der Freiwilligen Feuerwehr im Kesselhaus. Seine Ansprache schloss sich dem beschwingten musikalischen Auftakt des Spielmannszugs der freiwilligen Feuerwehreinheit Wiesoppenheim an, der die Feier traditionell untermalte. Der OB wies auf die wichtigen Aufgaben der Feuerwehrangehörigen zum Wohl der Allgemeinheit hin - neben den "klassischen" Einsatzgebieten wie Löschen und technische Hilfe nimmt die Feuerwehr noch viele weitere Aufgaben wahr. Und die Aufgabenwahrnehmung werde mit fortschreitender Digitalisierung immer komplexer, weiß der Stadtchef. 

 

Ehrenamt heute anders aufgestellt

Aber: Die Tätigkeit als Feuerwehrmann oder -frau habe auch ihren Reiz. Dennoch gehöre es dazu, sich immer wieder selbst Gefahren aussetzen zu müssen. "Ich habe deshalb großen Respekt vor unserer Feuerwehr", unterstrich der OB. 

Wie notwendig der Ausbau der Wormser Feuerwehr ist, machte Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach anhand von Zahlen deutlich. Im Jahre 2018 wurde die Feuerwehr zu insgesamt 1.482 Einsätzen gerufen, dies bedeutet eine Steigerung von 215 gegenüber dem Jahr 2017. Was auffällig ist: Die Anzahl der Hilfeleistungseinsätze liegt mit 898 deutlich über der der Brandeinsätze mit 584. 

Gleichzeitig verzeichnet die Freiwillige Feuerwehr, die 2018 ihr 165-jähriges Bestehen feierte, einen leichten Mitgliederrückgang. Zum Jahresende 2018 konnte sie einen Mitgliederstand von insgesamt 536 Angehörigen verzeichnen, was einen Rückgang von insgesamt 28 Angehörigen gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Zahl der aktiven Feuerwehrangehörigen lag 2018 bei 219, verteilt auf sieben Einheiten. Hinzu kamen 64 Berufsfeuerwehrmänner. "Schule, Ausbildung und Studium werden immer anspruchsvoller, das Arbeitsleben immer umfangreicher aufgrund vom Arbeitgeber geforderter Flexibilität, da bleibt immer weniger Freizeit um sich am Nachmittag oder in den frühen Abendstunden ehrenamtlich zu engagieren", umreißt der Stadtfeuerwehrinspekteur die Herausforderungen, vor denen das Ehrenamt steht. Denn auch wenn sich immer mehr Menschen ehrenamtlich engagierten, suchten sie sich tendenziell Aufgaben, die flexibel wahrgenommen werden könnten, so Feuerbach. Gerade bei Rettungsorganisationen sei jedoch spontane Einsatzbereitschaft unabdingbar. 

Umso wichtiger ist die Würdigung der ehrenamtlichen Aufgaben, die die freiwilligen Feuerwehrangehörigen wahrnehmen, häufig zu Unzeiten und unter Einsatz des eigenen Lebens. Der Stadtfeuerwehrinspekteur dankte jedoch nicht nur den Mitgliedern, sondern auch den anderen Organisationen, die mit der Feuerwehr zusammenarbeiten und allen, die die Feuerwehr unterstützen. Sein Dank galt zudem dem Oberbürgermeister a.D., Michael Kissel, und dem neuen Oberbürgermeister, Adolf Kessel.     

Ehrungen

25 Jahre Feuerwehrangehörigkeit

Timo Filinger (Stadtmitte und BF), Christoph Lohr, Stephanie Lohr, André Jennewein (alle Abenheim), Karsten Kulzer, Thomas Obenauer (beide Heppenheim) und Thomas Hammer

35 Jahre Feuerwehrangehörigkeit

Thomas Hens (Heppenheim), Uwe Scriba (Rheindürkheim) und  Hans-Peter Scheuermann (Herrnsheim)

30 Jahre Feuerwehrangehörigkeit

Stefan Weber (Stadtmitte), Christina Ostermayer (Abenheim), Burkhard Kraft, Günther Lentz (beide Herrnsheim), Jochen Hess (Pfeddersheim), Stefan Hoff (Rheindürkheim und BF) und Günter Aumann (BF)

40 Jahre Feuerwehrangehörigkeit

Klaus Manz (Heppenheim) und Engelbert Kraft (Herrnsheim)

Ernennungen und Bestellungen

Quelle: Stadt Worms