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Gleich zweimal Grund zur Freude

13.01.2020

Das Land fördert den Umbau des Heinrich-Völker-Bades und das Projekt Grüne Schiene. Staatssekretärin Nicole Steingaß übergab nun die Förderbescheide.

Staatsministerin Nicole Steingaß (2.v.li.) übergibt OB Adolf Kessel (li.) die Förderbescheide für den Umbau des Heinrich-Völker-Bades und für die Grüne Schiene.  
Staatsministerin Nicole Steingaß (2.v.li.) übergibt OB Adolf Kessel (li.) die Förderbescheide für den Umbau des Heinrich-Völker-Bades und für die Grüne Schiene.

Warmwasser-Außenbecken muss geschlossen werden

Für die Stadt Worms beginnt das neue Jahr mit zwei guten Nachrichten: Staatssekretärin Nicole Steingaß übergab Oberbürgermeister Adolf Kessel nun im Heinrich-Völker-Bad gleich zwei Förderbescheide des Landes.

Beide zugrunde liegenden Projekte – die Sanierung im Heinrich-Völker-Bad und das Städtebauprojekt „Grüne Schiene“ zielen vor allem auf eines ab: mehr Lebensqualität für die Bürger. „Ich freue mich, dass wir die Stadt Worms dahingehend in ihrer Entwicklung unterstützen können“, betonte die Staatssekretärin bei der Übergabe.

Die Stadt muss das Warmwasser-Außenbecken des Heinrich-Völker-Bades in der Alzeyer Straße schließen. An dessen Stelle soll ein Sport- und Lehrschwimmbecken entstehen, das ganzjährig genutzt werden kann. 

 

Immense Nachfrage an Wasserflächen

Innenminister Roger Lewentz hatte im Oktober 2018 im Rahmen eines vor-Ort-Termins angekündigt, dass das Land dieses Projekt mit 90 Prozent fördern wolle.

„Mit dem Bau eines Sport- und Lehrschwimmbecken kann das Heinrich-Völker-Bad der immensen Nachfrage an Wasserflächen nachkommen. Denn aktuell beträgt die Wartezeit allein für Kinder- und Anfängerschwimmkurse über ein Jahr“, erklärte Oberbürgermeister Adolf Kessel bei der Übergabe der Förderbescheide. Zudem könnten dringend erforderliche Angebote für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien, Schwimmkurse oder Gesundheitskurse, u.a. für Senioren, derzeit nicht durchgeführt werden, da schlichtweg die Wasserflächen fehlten, so der Stadtchef.

Immerhin gilt das Wormser Heinrich-Völker-Bad entgegen des bundesweiten Trends als die“ zentrale Sport- und Lehrschwimmanlage in der Region Rheinhessen. Seit einigen Jahren dient das Bad für den Südwestdeutschen Schwimmverband (SWSV) als Bezirksstützpunkt, an dem regelmäßige Trainingsmaßnahmen von Kaderschwimmern stattfinden.

Ziel der Umbaumaßnahme sei es, einen ausgewogenen Schwimmbetrieb für Schulen, Vereine und die Allgemeinheit zu erreichen, erläuterte OB Kessel.

Erlebnisbereich Pfrimm mit Zugang zum Wasser

Die Stadt hatte sich in der ersten Phase Anfang 2018 für das Städtebauförderung-Interessenbekundungsverfahren zum Sonderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ beworben. Minister Lewentz hatte nach einer Bewertung der Interessenbekundungen aus den teilnehmenden Kommunen mit der Übergabe des Bescheides im Oktober 2018 die grundsätzliche Förderfähigkeit der vorgeschlagenen Maßnahme bestätigt. Nach mehreren, intensiven Abstimmungsgesprächen zwischen dem zuständigen Dezernenten Uwe Franz, dem Innenministerium, der SGD Süd und der ADD  konnte die Stadt die finale Version des Antrags Ende 2019 einreichen.

Im zweiten Projekt, der „Grünen Schiene“, geht es in diesem Jahr primär um den zweiten Bauabschnitt am „Auftaktplatz“ Pfrimm: Dort soll nun der „Erlebnisbereich Pfrimm“ umgesetzt werden. Der Förderbescheid sieht 720.000 Euro für die „Grüne Schiene“ für die Jahre 2020 bis 2023 vor. Der Projektumfang des Städtebauförderprogramms beläuft sich auf insgesamt rund 16 Millionen Euro über eine Laufzeit von etwa zwölf Jahren.

Im vergangenen Jahr wurden der Auftaktplatz und der benachbarte Parkplatz als Bestandteil der Grünen Schiene bereits saniert und neu gestaltet. Im zweiten Bauabschnitt sollen unter anderem ein barrierefreier Zugang zur Pfrimm und Aufenthaltsmöglichkeiten am Ufer geschaffen werden.

Quelle: Stadt Worms
 
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