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Einsatztraining für die Ordnungsbehörde

07.02.2020

Mit einem Trainer für Kampfkunst üben Mitarbeiter des städtischen Kontroll- und Vollzugsdienstes Techniken für den Ernstfall.

Ralph Kühner und Marcus Roos (links) zeigen, wie man einen renitenten Verdächtigen festnimmt. Abteilungsleiter Stefan Laskowski (rechts) erklärt die wichtigsten Handgriffe.  
Ralph Kühner und Marcus Roos (links) zeigen, wie man einen renitenten Verdächtigen festnimmt. Abteilungsleiter Stefan Laskowski (rechts) erklärt die wichtigsten Handgriffe.
Auch beim Abführen gibt es bestimmte Techniken, damit sich der Verdächtige nicht zur Wehr setzen kann.  
Auch beim Abführen gibt es bestimmte Techniken, damit sich der Verdächtige nicht zur Wehr setzen kann.

Mehr Sicherheit im Umgang mit schwieriger Klientel

Schon das Aufwärmtraining treibt manch einem Schweißperlen auf die Stirn, aber durchhalten ist angesagt. Dann geht es in medias res: Mit zwei, drei geschickten Handgriffen schickt Ralph Kühner seinen Gegner auf den Boden, Handschellen klicken und der „Täter“ ist dingfest gemacht. Was bei dem erfahrenen Kampfsportler so mühelos aussieht, bedeutet für die Mitarbeiter der städtischen Ordnungsbehörde zunächst anstrengendes Training. Beim TV Leiselheim sollen sie Techniken erlernen, die ihnen bei Einsätzen zugute kommen. 

„Bisher haben wir uns lediglich intern auf Einsätze vorbereitet“, berichtet Bereichsleiterin Angelika Zezyk. Erstmals hatten die Teams des Kontroll- und Vollzugsdienstes nun die Möglichkeit, mit einem externen Trainer zusammenzuarbeiten. „Dabei geht es nicht nur darum, verschiedene Einsatztechniken zu erlernen, sondern auch generell am Auftreten zu arbeiten“, erklärt Abteilungsleiter Stefan Laskowski. Mehr Selbstbewusstsein, gerade für die Neuzugänge der Abteilung, mehr Sicherheit im Umgang mit schwieriger Klientel, das steht ganz oben auf der Liste der Ziele.

Mitarbeiter gut ausbilden

Hin und wieder kämen die Kollegen in brenzlige Situationen, etwa, wenn es darum gehe, Störer festzusetzen, so Laskowski. „In manchen Fällen sind meine Kollegen einfach zuerst vor Ort, dann müssen sie reagieren und agieren, bis ggf. die Polizei eintrifft“, erläutert der Abteilungsleiter. 

Der städtische Kontroll- und Vollzugsdienst übernimmt ordnungsbehördliche Aufgaben nach dem POG (Polizei- und Ordnungsbehördengesetz). Und auch die Kollegen, die den ruhenden Verkehr überwachen, werden entsprechend geschult, denn nicht jeder Zeitgenosse geht mit Strafzetteln gelassen um. An Beschimpfungen sind die Mitarbeiter gewöhnt, doch was ist, wenn einem ertappten Falschparker mal so richtig die Sicherung durchbrennt? Auch darauf sollen die Mitarbeiter vorbereitet werden.

Die Verwaltung will den Kontroll- und Vollzugsdienst weiter ausbauen und arbeitet auf eine stärkere Präsenz im öffentlichen Leben hin – etwa eine rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind dafür essentiell.

 
Quelle: Stadt Worms
 
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