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Aktuelle Informationen zum Coronavirus

02.06.2020

Maßnahmen und Hilfen für Gewerbe, Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen usw. / Info-Telefon eingerichtet

Die Stadt informiert über die aktuelle Lage zum Coronavirus.
Die Stadt informiert über die aktuelle Lage zum Coronavirus.

Info-Hotline eingerichtet

Bei Fragen zum Thema Corona-Virus in Worms ist die Info-Hotline im Rathaus unter (0 62 41) 8 53 - 18 18 zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr

Fragen können auch per E-Mail an corona-fragen@worms.de gerichtet werden.

Informationen dazu, welche Einrichtungen noch geschlossen sind oder (demnächst) wieder geöffnet haben, finden Sie unter dem Punkt "Stufenkonzept für Lockerungen". 

Bei gesundheitlichen Fragen hilft die Kassenärztliche Vereinigung unter 116 117 oder der zuständige Hausarzt weiter.

Wichtige Informationen zum Corona-Virus teilt auch der Landkreis unter www.kreis-alzey-worms.eu mit.

Umfassende Informationen zu Hygienekonzepten und Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Landesseite unter den nachfolgenden Links:

https://corona.rlp.de/de/themen/hygienekonzepte/

https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

Möglichkeiten der ehrenamtlichen Hilfe sind weiter unten unter dem Punkt "Nachbarschaftshilfe" zu finden. 

 

Mit einer eigenen Hotline bietet die städtische Familien-, Kinder- und Jugendhilfe ab sofort eine Anlaufstelle für alle Fragen zum familiären Zusammenleben.

Die Familienhotline ist montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr unter der (0 62 41) 8 53 50 55 erreichbar.

Außerdem können alle Fragen auch per E-Mail an familienhotline@worms.de geschickt werden, die zuständigen Mitarbeiter werden die E-Mails zeitnah beantworten.

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Stufenkonzept für Lockerungen

Unter dem Titel "Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz - 4 Stufen für einen veränderten Alltag" hat die Landesregierung ein Konzept für die stufenweise Lockerung der Beschränkungen erarbeitet. 

Hier die tabellarische Übersicht: Stufenplan

Bereich Bildung und Erziehung (Schulen und Kinderbetreuung):

  • Die Kitas sind in einer erweiterten Notbetreuung geöffnet. Das heißt, alle Kinder, deren Eltern es wünschen, können die Kita besuchen. In Absprache mit den Trägern soll Anfang Juni ein eingeschränkter Regelbetrieb beginnen. Dazu wird das Land am 20. Mai Leitlinien vorlegen.
  • Die häusliche Tagespflege für Kinder (Tagesmutter) ist möglich.
  • In den Schulen werden eine Notbetreuung und Präsenzunterricht mit Auflagen und im eingeschränkten Rahmen angeboten. Am 25. Mai und 8. Juni wird der Unterricht für weitere Klassenstufen geöffnet.
  • An den Hochschulen sind Präsenzveranstaltungen in Kleingruppen möglich, zum Beispiel Labore. Vorlesungen und Seminare finden im Rahmen der universitären Selbstverwaltung digital statt. Seit dem 13. Mai können die Hochschulen in ihrer universitären Selbstverwaltung entscheiden, ob sie eine schrittweise Erweiterung der Präsenzveranstaltungen vornehmen.
  • In Einrichtungen der Erwachsenenbildung, der beruflichen Bildung sowie in privaten Bildungseinrichtungen, aber auch zum Beispiel die Umwelt- und Naturbildung, sind seit dem 13. Mai Präsenzveranstaltungen mit Auflagen möglich.

Wirtschaft

  • Alle Dienstleistungen, bei denen ein direkter Personenkontakt vermieden werden kann (z.B. Paketdienste, Wäscheservice, o.ä.), sind möglich.
  • Personennahe Dienstleistungen der Friseure und Fußpflege sind möglich. Hinzugekommen sind seit dem 13. Mai Massagesalons, Solarien, Nagel-, Tattoo-, Kosmetik- und Piercingstudios.
  • Der Präsenzhandel ist geöffnet (Supermärkte, Möbelhäuser, Fahrradläden, etc.).
  • Messen sind derzeit geschlossen und können in einem ersten Schritt mit Auflagen am 10. Juni geöffnet werden.
  • Die Gastronomie ist seit dem 13. Mai mit Auflagen und ohne Nutzung der Barbereiche geöffnet.
  • Diskotheken und Clubs sind derzeit geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist derzeit offen, da dort die Abstandsregeln sehr schwer einzuhalten sind.
  • Hotels und Ferienwohnungen werden ab dem 18. Mai unter Auflagen geöffnet.
  • Campingplätze sind ab sofort unter der Auflage einer eigenen Sanitäranlage des Benutzers wieder geöffnet. Ab dem 10. Juni wird es auch ohne eigene Sanitäranlage des Benutzers möglich sein, zu campen.
  • Reisebus- und Schiffsreisen sowie Gruppenfreizeiten sind derzeit nicht möglich, aber können ab dem 24. Juni mit Auflagen wiederaufgenommen werden. Hier gilt es bei der Zielauswahl, die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sowie die Einschränkungen des Reiseverkehrs zu berücksichtigen.

Freizeit und Sport

  • Spielplätze sind unter Auflagen geöffnet.
  • Sport in öffentlichen Außensportanlagen ist seit dem 13. Mai für den Individualsport und für Mannschaftssport unter Auflagen möglich. Zwingend ist, dass kein direkter Kontakt der Sporttreibenden stattfindet.
  • Sport in Innensportanlagen (z.B. Fitnessstudios, Tanzschulen) ist derzeit nur in Ausnahmefällen möglich. Unter spezifischen Auflagen sollen ab dem 27. Mai diese Sportanlagen wieder öffnen, wobei Wettkampfsituationen oder die Wettkampfsimulation untersagt bleiben.
  • Freibäder sind derzeit geschlossen und öffnen mit Auflagen am 27. Mai.
  • Hallenbäder, Saunen und Wellnessbereiche sind derzeit geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist am 10. Juni mit Auflagen möglich.
  • Freizeitparks sind derzeit geschlossen und können ab dem 10. Juni wieder öffnen.
  • Derzeit sind die Außenanlagen von Tierparks und Zoos mit Auflagen geöffnet. Ab dem 10. Juni wird es auch möglich sein, die Innenbereiche zu öffnen.
  • Zirkusse und Spezialmärkte (z.B. Flohmarkt) sind derzeit geschlossen. Sie können ab dem 27. Mai mit Auflagen öffnen, wenn sie draußen stattfinden. Ab dem 10. Juni wird es auch möglich sein, sie mit Auflagen drinnen stattfinden zu lassen.
  • Spielbanken und Spielhallen sind derzeit geschlossen. Mit Auflagen können sie ab dem 27. Mai wieder öffnen.
  • Internetcafés können ab sofort mit Auflagen öffnen.

Kultur

  • Kirchen und Religionsgemeinschaften können ihre Gottesdienste unter Auflagen feiern. Für Weltanschauungsgemeinschaften gelten analoge Regelungen.
  • Museen, Gedenkstätten, Galerien, Schlösser und Ausstellungen sind seit dem 11. Mai unter Auflagen wieder geöffnet.
  • Kinos sind derzeit geschlossen und können ab dem 27. Mai mit Auflagen geöffnet werden.
  • Theater, Konzerthäuser, Opern und Kleinkunstbühnen sind derzeit geschlossen. Sie können ab dem 27. Mai mit spezifischen Auflagen unter der Voraussetzung geöffnet werden, dass zunächst keine Chöre, Gesänge oder ähnliche Tätigkeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko stattfinden.

Veranstaltungen

  • Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Wein-, Schützenfeste, Kirmes-Veranstaltungen sind derzeit untersagt. Eine Wiedereröffnung ist derzeit noch offen.
  • Veranstaltungen im Außenbereich sind derzeit untersagt. Ab dem 27. Mai können Veranstaltungen im Außenbereich mit einer Begrenzung von 100 Teilnehmern stattfinden, ab dem 10. Juni wird die Personenbegrenzung auf 250 angehoben.
  • Veranstaltungen im Innenbereich sind derzeit untersagt. Ab dem 10. Juni können Veranstaltungen im Innenbereich mit einer Personenbegrenzung von 75 stattfinden, ab dem 24. Juni wird die Personenbegrenzung auf 150 angehoben.

Gesundheit und Pflege

  • In Alten- und Pflegeheimen sowie Wohnheimen für Menschen mit Behinderung sind Besuche in begrenztem Umfang und mit Auflagen möglich.
  • Tagesstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM, SPFZ, BfW) sind mit Auflagen geöffnet.
  • Die Tagespflege ist mit einem reduzierten Angebot in Verantwortung des Trägers geöffnet.
  • In Krankenhäusern sind Besuche in begrenztem Umfang und mit Auflagen möglich.

Verkehr

  • Im ÖPNV und SPNV müssen Mund-Nasen-Schutzmasken getragen werden.
  • Fahrschulen und Flugschulen sind ab dem 13. Mai unter Auflagen wieder geöffnet.

Weitere Gewerbe

  • Bordelle und Prostitutionsstätten sind derzeit geschlossen. Wann diese Einrichtungen wieder öffnen können, ist derzeit offen.

Corona-Teststelle in Osthofen

Die Corona-Teststelle in Osthofen ist geschlossen. Patienten, die einen Corona-Abstrich benötigen, werden gebeten, die Corona-Ambulanz am städtischen Klinikum aufzusuchen (siehe Corona-Ambulanz am Klinikum; Öffnungszeiten Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 18 Uhr). Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich

Das Klinikum betreibt außerdem eine Diagnostik- und Untersuchungseinheit täglich von 8 bis 16 Uhr. Dieses Angebot richtet sich an Patienten, bei denen – nach Rücksprache mit dem Hausarzt – abgeklärt werden muss, ob im Falle einer Covid-19-Erkrankung eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus notwendig ist. 

Corona-Ambulanz am Klinikum (Herrnsheimer Höhe)

Seit Mittwoch, 22. April, steht die Corona-Ambulanz in der Containereinheit am Klinikum (Herrnsheimer Höhe) zur Verfügung. Dort sollen Patienten mit Atemwegsinfektionen vorstellig werden, die einer Untersuchung und Behandlung ihrer Symptome bedürfen. Mit der Ambulanz, die montags, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr geöffnet ist, sollen die Wormser Arztpraxen entlastet und ein Ansteckungsrisiko dort verringert werden. Die Corona-Ambulanz ist für die Behandlung von Covid-19 Patienten mit entsprechend erforderlicher Schutzkleidung ausgestattet.

Patienten, die sich dort behandeln lassen möchten, benötigen keine vorherige Überweisung und auch keine Voranmeldung. 

Bei Rückfragen von Patienten steht das städtische Infotelefon zur Verfügung: (0 62 41) 8 53 18 18

Infektambulanz für erkrankte Kinder

Auch die Wormser Kinderärzte beteiligen sich an dem Ausweichprojekt. Hier ist jedoch zu beachten, dass Eltern von erkrankten Kindern vor dem Aufsuchen der Infektambulanz einen Termin vereinbaren! Weitere Informationen sowie eine Übersicht der Sprechstunden gibt es hier.

Schließung von Gewerbebetrieben und Einrichtungen

Folgende Gewerbebetriebe und Einrichtungen in der Stadt Worms bleiben bis einschließlich Dienstag, 26. Mai, geschlossen:

  • Clubs, Diskotheken, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen,
  • Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Kinos, Freizeitparks und Angebote von Freizeitaktivitäten (Innen- und Außenbereich), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken und ähnliche Einrichtungen, ausgenommen Autokinos
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen,
  • der Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, die nicht im Freien sind, sowie Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen, Thermen, Wellnessanlagen, Badeseen und ähnliche Einrichtungen,

Folgende Einrichtungen dürfen unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen (siehe §1 Absatz 2 Satz 2 Landesverordnung) öffnen:

  • Einzelhandelsbetriebe,
  • Verkaufsstände auf Wochenmärkten, 
  • Apotheken, Sanitätshäuser, 
  • Tankstellen, Kraftfahrzeug- und Lastkraftwagenhandel einschließlich des einschlägigen Ersatzteilhandels, Fahrradhandel, Autowaschanlagen, 
  • Banken und Sparkassen, Poststellen, 
  • Reinigungen, Waschsalons, 
  • Buchhandlungen, Büchereien, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Wettvermittlungsstellen, Bibliotheken und Archive, 
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, 
  • Großhandel, 
  • Museen, Ausstellungen, Galerien und ähnliche Einrichtungen, 
  • Gedenkstätten, 
  • Bau- und Kulturdenkmäler 
  • Bars
  • Internetcafés

Weitere Informationen zu den Hygienemaßnahmen im Einzelhandel


Eine Öffnung dieser Einrichtungen ist nur zulässig, wenn

  • der Betreiber die gebotenen Hygienemaßnahmen (beispielsweise Bereitstellung von Desinfektionsmittel, Trennvorrichtungen für Kassenpersonal) einhält,
  • der Betreiber durch Steuerung des Zutritts (beispielsweise durch Einlasskontrollen) Ansammlungen von Personen vor oder in den Einrichtungen vermeidet und sicherstellt, dass sich in einer Einrichtung
  1. mit einer Verkaufs- oder Besucherfläche von bis zu 800 qm insgesamt höchstens eine Person pro 10 qm Verkaufs- oder Besucherfläche,
  2. mit einer Verkaufs- oder Besucherfläche ab 801 qm insgesamt auf einer Fläche von 800 qm höchstens eine Person pro 10 qm Verkaufs- oder Besucherfläche und auf der 800 qm übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 qm Verkaufs- oder Besucherfläche befindet,
  • der Betreiber durch geeignete Maßnahmen sicherstellt, dass grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden kann und
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen sowie Kundinnen und Kunden und Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Dienstleister und Handwerker sind befugt, ihre Tätigkeit weiterhin auszuüben,  sofern die Einhaltung der erforderlichen Schutzmaßnahmen gewährleistet ist. Kann der Mindestabstand zwischen Personen im Einzelfall aufgrund der Art der Dienstleistung nicht eingehalten werden, insbesondere bei Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege oder der Anlieferung, Aushändigung oder Überbringung von Waren, müssen zwingend die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden (siehe Absatz 2 Satz 2 Nr. 4 und Satz 3 und 4 Landesverordnung, wenn die Art der Dienstleistung dies zulässt). Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege, insbesondere in Friseursalons, Fußpflegeeinrichtungen, Nagelstudios, Kosmetiksalons, Massagesalons, Tattoostudios, Piercingstudios und ähnlichen Einrichtungen, dürfen nur nach vorheriger Terminvergabe erbracht werden. 


Weiterhin dürfen folgende Einrichtungen unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen (siehe §2 Satz 2 Nr. 1-8 Landesverordnung) öffnen:

  • Hotels, Hotels garnis, Pensionen, Gasthöfe, Gästehäuser und ähnliche Einrichtungen,
  • Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Privatquartiere und ähnliche Einrichtungen,
  • Jugendherbergen, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime, Ferienzentren und ähnliche Einrichtungen,
  • Campingplätze, Reisemobilplätze, Wohnmobilstellplätze und ähnliche Einrichtungen, soweit die genutzten Camping-Einheiten, Wohnmobile und ähnliche Einrichtungen über eigene sanitäre Einrichtungen verfügen.


Wieder geöffnet sind Zoos, Tiergärten und Bibliotheken. In Worms die wissenschaftliche Bibliothek im Haus zur Münze aus organisatorischen Gründen vorerst geschlossen. Geöffnet haben jedoch wieder die Kinder- und Jugendbücherei sowie die öffentliche Bücherei. Es gelten Abstandsregelungen und Hygienevorgaben; die Besucherzahl ist deshalb begrenzt. Die Stadtbibliothek bietet einen Bestell- und Abholservice an. 

Der Tiergarten ist teilweise wieder geöffnet, die Besucherzahl ist jedoch begrenzt und Besucher müssen in jedem Fall vorher online Tickets reservieren. Außerdem gilt eine spezielle Besucheretikette

Teilweise geöffnet haben auch wieder die Volkshochschule und die städtische Musikschule. Geöffnet haben zudem das Stadtarchiv (nach vorheriger Terminvereinbarung) und das Jüdische Museum


Verboten sind zudem

Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen, Reisebusreisen, Schiffsreisen und Gruppenfreizeiten.

Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften. Ausnahmen bilden Gottesdienste (siehe Punkt "Gottesdienste"). Die stille Einkehr in Gotteshäusern oder Gebetsräumen ist unter Wahrung des Mindestabstands und unter Steuerung des Zutritts zulässig.

Gastronomie

Unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen dürfen folgende Gastronomiebetriebe öffnen:

  • Restaurants, Speisegaststätten, Mensen, Cafés und ähnliche Einrichtungen (jeweils Innen- und Außengastronomie), 
  • Eisdielen, Eiscafés und ähnliche Einrichtungen (jeweils Innen- und Außengastronomie), 
  • Vinotheken, Probierstuben und ähnliche Einrichtungen

Es besteht eine Reservierungs- oder Anmeldepflicht unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer) sämtlicher Gäste. 

Eine freie Platzwahl ist nicht zulässig. Der Bar- und Thekenbereich bleibt für Gästen geschlossen. Buffets und Thekenverkauf sind nicht zulässig. Mitarbeiter und Gäste der Gastronomiebetriebe müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen (gilt für Gäste nicht unmittelbar am Tisch).

Die Öffnungszeiten sind auf 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr begrenzt. 

Weitere Regelungen entnehmen Sie bitte der Landesverordnung.

Handreichung für Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Gastgewerbe

Sport und Sportanlagen

Der Betrieb öffentlicher und privater Sportanlagen sowie Sportstätten zu Trainingszwecken des Spitzen- und Profisports ist unter Auflagen (siehe Landesverordnung) zulässig.

Zum Spitzen- und Profisport gehören  olympische und paralympische Bundeskaderathleten, die an entsprechenden Stützpunkten trainieren, Bundesliga-Mannschaften (erste und zweite Liga) aller Sportarten sowie wirtschaftlich selbstständige, Profisportler. 

Mannschaften der 1. und 2. Fußballbundesliga der Herren wird der Trainings-, Wettkampf- und Spielbetrieb gestattet, sofern die organisatorischen, medizinischen und hygienischen Vorgaben des von der Task Force "Sportmedizin/ Sonderspielbetrieb im Profifußball" der DFL Deutsche Fußballliga GmbH erstellten Konzepts (Version 2 vom 1.Mai 2020) für den Trainings- und Spielbetrieb umgesetzt werden.

Der Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport im Leistungssport ist zulässig, soweit die Ausübung im Freien unter Einhaltung des Kontaktverbots und des Mindestabstands erfolgt und Risikogruppen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden. Zu diesem Zweck ist die Nutzung von Einrichtungen und Anlagen im Freien mit Ausnahme der Schwimm- und Spaßbäder zulässig, soweit die gebotenen Hygienemaßnahmen eingehalten werden und der Träger der Einrichtung oder Anlage einer Öffnung ausdrücklich zugestimmt hat.

Die Schulsportanlagen bleiben weiterhin geschlossen.

Spielplätze

Die Nutzung von Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum, also auch auf Spielplätzen, ist nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands oder mit Personen eines weiteren Hausstands zulässig.
  • Zu anderen Personen ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Die üblichen Hygieneregeln sind zu beachten.

Kontaktbeschränkung

Seit Dienstag, 24. März, gelten verstärkte Regeln zur Beschränkung sozialer Kontakte:

  1. Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands sollen auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. Lediglich der Kontakt zu Personen eines weiteren Hausstands ist zulässig.
  2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den Angehörigen des eigenen Hausstands, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern, besser noch zwei Metern einzuhalten.
  3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands mit einer oder mehreren Personen eines weiteren Hausstands zulässig. 
  4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
  5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage inakzeptabel. 
  6. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
  7. Diese Maßnahmen gelten vorerst bis einschließlich Dienstag, 26. Mai.

Maskenpflicht

Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie die Regierungschefs von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, dem Saarland sowie Bremen haben sich darauf verständigt, ab Montag, 27. April, eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen einzuführen. Patienten müssen in Einrichtungen des Gesundheitswesens in Wartesituationen gemeinsam mit anderen Personen ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auch für den Aufenthalt an Haltestellen, Bahnsteigen oder Einrichtungen der Fluggastabfertigung ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Mund-Nasen-Bedeckung bzw. sogenannte Alltagsmasken können auch selbst genäht sein. Auch Schals oder Tücher, die über Mund und Nase getragen werden, sind eine Alternative. 

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für folgende Personen: 

  • Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres, 
  • Personen, denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäfte und Einrichtungen, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden oder sich keine Kundinnen oder Kunden oder Besucherinnen oder Besucher auf den Verkaufs- oder Besucherflächen aufhalten.   

Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Personen mit Hörbehinderung erforderlich ist.

Weitere Informationen zur Maskenpflicht und der richtigen Verwendung einer Maske finden Sie auf der Homepage der Landesregierung oder in der Auslegungshilfe zum Thema Mund-Nasen-Bedeckung.

Auslegungshinweise für die Bemessung der Geldbuße nach § 15 

Bitte beachten Sie: Bei Terminen im Wormser Rathaus ist ebenfalls eine Maske zu tragen!

In der Online-Verschenk- und Tauschbörse des ebwo können Bürger Masken, die sie übrig oder genäht haben, verschenken oder tauschen. Unter der Rubrik "Schutzmasken nähen" können diese Angebote eingesehen werden.

Hilfen für Gewerbe, Unternehmer, KMU, Kulturschaffende, Studierende, Familien, Frauen

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus zu Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.:
Telefon: 030 346465100
Montag bis Donnerstag, 8 bis 18 Uhr
Freitag, 8 bis 12 Uhr

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 030 18615 1515
Montag bis Freitag, 9 Uhr bis 17 Uhr

Stabsstelle Unternehmenshilfe Corona des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz
Telefon: 06131-16-5110
E-Mail: unternehmenshilfe-corona@mwvlw.rlp de
Weitere Informationen

Finanzielle Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, Informationen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz:
https://isb.rlp.de

ISB - Antrag Corona-Soforthilfe
ISB - Bearbeitungshinweise zum Antrag 
ISB - FAQs Corona-Soforthilfe

Beantragung von Kurzarbeitergeld:
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555 20
Per Mail: Mainz.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
(Betriebe sollten Namen, Telefonnummer und Erreichbarkeitszeiten -gerne auch
zu Randzeiten- hinterlegen.)  

Infoblatt Kurzarbeitergeld

Branchenspezifische Informationen

Industrie, Handel und Dienstleistungen:


Handwerk:


Tourismus, Hotels, Gaststätten:


Kultur- und Kreativwirtschaft & Veranstaltungsbranche:

(Diese Übersicht wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung der Kollegen der Landeshauptstadt Mainz und ist ohne Anspruch auf Vollständigkeit)


Studierende


Frauen

  • Die städtische Gleichstellungsstelle informiert hier über Notrufnummern und Hilfemaßnahmen für Frauen in der Corona-Krise


Familien

Die Familienhotline ist montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr unter der (0 62 41) 8 53 50 55 erreichbar, auch per E-Mail an familienhotline@worms.de.


Eine Übersicht aller Angebote finden Sie auch hier: https://www.durchblick-macher.de/


Lieferservice Wormser Unternehmen

Weiterhin lokal einkaufen - das geht! #KaufVorOrt

Wir listen hier Wormser Einzelhändler/-innen, die eine eigene Online-Bestellplattform, telefonische Bestellung und Beratung, einen Lieferservice/die Zusendung ihrer Waren oder einen Drive-In anbieten:

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Schulen und Bildungseinrichtungen

Die Wormser Schulen werden nach den Osterferien stufenweise geöffnet.

Öffnungen ab Montag, 27. April:

  • G8-Ganztagsschulen: 12. Jahrgangsstufe
  • Kollegs und Abendgymnasien
  • Realschulen + Fachoberschulen: 12. Jahrgangsstufe
  • Berufliche Gymnasien: 13. Jahrgangsstufe
  • BOS II, BOS I und duale BOS
  • HBF Oberstufe
  • BF II
  • Fachschule Oberstufe (für die Altenpflege und Altenpflegehilfe gibt es eine ge-sonderte Regelung)
  • 3. Ausbildungsjahr der Berufsschule
  • 3-jährige Berufsfachschule

Öffnungen ab Montag, 4. Mai:

  • Grundschulen: Klassenstufe 4
  • Realschule plus: Jahrgangsstufe 11 (FOS), Klassenstufe 10 und Klassenstufe 9
  • G9 Gymnasien: Jahrgangsstufen 12 und 11, Klassenstufe 10
  • G8 Gymnasien: Jahrgangsstufen 11 und 10
  • IGS: Jahrgangsstufe Jahrgangsstufen 12 und 11, Klassenstufen 10 und 9
  • Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen: Klassenstufen 10 und 9
  • Berufliches Gymnasium: Jahrgangsstufe 12
  • alle BVJ sowie BF I

Parallel zu der stufenweisen Schulöffnung werden die pädagogischen Angebote zum Lernen zuhause ab Montag, 20. April, fortgesetzt. Die Notbetreuung wird weiterhin angeboten. Eltern von Schülern an Wormser Schulen wird empfohlen, die Kinder zu Hause zu behalten. Welche Schulen eine Notbetreuung anbieten, muss direkt bei der jeweiligen Schule erfragt werden. Viele Schulen informieren auch über ihre Internetseite.  


Aufgrund der aktuellen Berichterstattung appelliert der Schulelternbeirat des Rudi-Stephan-Gymnasiums an alle Eltern:

Wie berichtet gibt es zur Zeit größere Ansammlungen von Jugendlichen im Pfrimmpark, Wäldchen, am Rhein und weiteren öffentlichen Plätzen. Der Elternbeirat bittet alle Eltern, die Kinder und Jugendlichen entsprechend der herrschenden Situation aufzuklären und diesen deutlich zu machen, dass nur eine Eindämmung sozialer Kontakte die weitere Ausbreitung des Virus verhindern kann.

Es wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass die Schulschließungen nicht mit Ferien gleichzusetzen sind.

Die Eltern sollen dementsprechend bitte mit gutem Beispiel vorangehen, zum Schutz der Kranken und Schwachen in unserer Gesellschaft!

Kindergärten und Kindertagesstätten

Kindergärten und Kindertagesstätten bieten lediglich eine Notbetreuung an.

Alle Informationen zu den Schließungen

Notbetreuung 

In den Fällen, in denen eine häusliche Betreuung nicht oder nur teilweise möglich ist, können Eltern und andere sorgeberechtigte Personen eine Notfallbetreuung in Kindertagesstätten in Anspruch nehmen. Dies gilt für Kinder in Förderschulen und Kindertagesstätten mit heilpädagogischem Angebot, für Kinder, deren Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiten und für Kinder berufstätiger Alleinerziehender. Auch für Kinder in Familien, die sozialpädagogische Familienhilfe erhalten und Kinder, bei denen der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes dies für zweckmäßig erachtet, haben Anspruch auf eine Notfallbetreuung.

Eine Notbetreuung ist nur in der Kindertagesstätte möglich, die das Kind momentan besucht! Die Beantragung der Notbetreuung ist somit ausschließlich im Stammkindergarten möglich. In den Spiel- und Lernstuben, sowie den Horten wird die Notbetreuung ab mittags angeboten (wie zu den üblichen Schulzeiten).

Nach jetzigem Stand bieten folgende Kitas in Worms eine Notbetreuung an:

Notbetreuung städtischer Kindertagesstätten

Notbetreuung weiterer Kindertagesstätten

Informationen zu Beiträgen und Essensgeld bei Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege 

Öffentliche Veranstaltungen

sind unter Beachtung der 8. Corona Bekämpfungsverordnung (s.u.) möglich.

Gottesdienste

Gottesdienste von Religions- oder Glaubensgemeinschaften, insbesondere in Kirchen, Moscheen, Synagogen und sonstigen Gebetsräumen, sind  unter Beachtung folgender Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zulässig:

  • Die maximale Anzahl an Gottesdienstteilnehmerinnen und Gottesdienstteilnehmern beträgt höchstens eine Person pro 10 qm Grundfläche. Die Gemeinden treffen Vorkehrungen, dass Infektionsketten für die Dauer von 21 Tagen rasch und vollständig nachvollzogen werden können. Die Gemeinde ist zur Zusammenarbeit mit dem zuständigen Gesundheitsamt hinsichtlich der Kontaktnachverfolgung im Falle von Infektionen verpflichtet.
  • Der Mindestabstand zwischen den Personen, die nicht in häuslicher Gemeinschaft leben, beträgt mindestens 1,5 Meter. Es dürfen keine Gegenstände entgegengenommen und weitergereicht werden.
  • Der Zutritt und das Verlassen der Gotteshäuser oder Gebetsräume sind zu steuern (beispielsweise durch Einlasskontrollen), um Ansammlungen von Personen vor oder in den Gotteshäusern oder Gebetsräumen zu vermeiden.
  • Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist für Gottesdienstteilnehmerinnen und Gottesdienstteilnehmer vorzusehen. Ausgenommen sind Geistliche sowie Lektorinnen und Lektoren, Vorbeterinnen und Vorbeter, Kantorinnen und Kantore, Vorsängerinnen und Vorsänger unter Einhaltung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen, beispielsweise Wahrung eines größeren Abstandes zwischen Personen, Einhausungen oder durchsichtige Abtrennungen.
  • Der Einsatz eines Chores und eines Orchesters ist untersagt. Auf Gemeindegesang sollte verzichtet werden.
  • Gottesdienste in geschlossenen Räumen sollen die Dauer von 60 Minuten nicht überschreiten.
  • Gottesdienste im Freien sind unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zulässig.

Öffentliche Einrichtungen / Stadtverwaltung

Öffentliche Einrichtungen nehmen stufenweise den Betrieb wieder auf. Über Details informieren die jeweiligen Internetseiten. 

Die Verwaltungsgebäude sind geschlossen und nur nach vorheriger Terminvereinbarung zugänglich. Vieles können Sie auch online erledigen!Einen Termin im Bürgerservicebüro im Adenauerring vereinbaren Sie bitte per Kontaktformular Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an und was Sie erledigen möchten. Die/der zuständige Mitarbeiter*in wird dann telefonisch mit Ihnen einen Termin vereinbaren.

Auch für Vorsprachen in den Ortsverwaltungen ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. 

Die Kompostanlage, die Bauschuttdeponie sowie der Wertstoffhof sind ab Dienstag, 14. April, wieder für private Anlieferer geöffnet. Die Verwaltung im Hohenstaufenring kann ab sofort nur in dringenden Fällen und möglichst nach telefonischer Anmeldung aufgesucht werden. Bei Rückfragen steht der ebwo unter Telefon (0 62 41) 91 00 0 sowie über die Internet-Angebote auf www.ebwo.de zur Verfügung. Die Müllabfuhr im Stadtgebiet läuft ohne Einschränkungen weiter, ebenso die Sperrmüllabholung .  

Zu den öffentlichen Einrichtungen, die vorerst geschlossen bleiben, gehören auch Seniorenbegegnungsstätten und das Senioren-Internetcafé "Silver Surfer", und die Schwimmbäder.

Betroffene Einrichtungen des Bereich V - Soziales, Jugend und Wohnen:

Offene Jugendarbeit: Haus der Jugend Neuhausen, Jugendtreff Herrnsheim, Jugendtreff Pfeddersheim, Jugendtreff Nordend, Kindertreff Pfiffligheim

Stadtteilbüros mit Lernhilfe und Beratungsangebot: Neuhausen – Heinrich-von-Gagern-Straße, Dürkheimer Straße, Gernotstraße, Ortsverwaltung Pfiffligheim, Falkenheim Pfeddersheim

Jugendsozialarbeit: Jugendscout und Kompetenzagentur im Haus zur Münze, Jugend stärken im Quartier in der Erlenstraße

Angebote für Seniorinnen und Senioren: städtische Seniorenbegegnungsstätten Adenauerring und Kleine Weide 

Stadtjugendring: Angebote im Online-Ferienkalender entfallen

Eheschließungen und Bestattungen

Eheschließungen

An standesamtlichen Trauungen dürfen gemäß CoBeLVO neben den Eheschließenden, dem Standesbeamten, weiterer für die Eheschließung notwendiger Personen und zwei Trauzeugen folgende Personen teilnehmen:

1. Personen, die mit einem der Eheleute im ersten Grad verwandt sind, und

2. Personen eines weiteren Hausstands.

Über diesen Personenkreis hinaus dürfen auch weitere Personen teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass nicht mehr als eine Person pro 10 qm Raumfläche anwesend ist.

In Worms gilt:

Aufgrund der räumlichen Situation im Trauzimmer des Rathauses können bei Beachtung des Mindestabstands von 1,5 m zwischen den Anwesenden maximal acht Personen  aus dem o.g. Kreis sowie Brautpaar und Standesbeamte an der Eheschließung teilnehmen. Darüber hinaus sind keine weiteren Personen zulässig. Auch Kleinkinder werden als Personen mitgezählt. Da im Rathaus Maskenpflicht besteht, ist auch hierauf bei Betreten des Trauzimmers hinzuweisen und zu achten. Von sämtlichen Teilnehmern müssen für die Dauer von 4 Wochen die Kontaktdaten (Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer) hinterlegt werden, um so mögliche Infektionsverläufe nachvollziehen zu können. Nach dieser Frist werden die Daten umgehend vernichtet.

Im Trauzimmer im Kunsthaus Heylshof gelten dieselben Vorgaben. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten besteht hier jedoch auf die Möglichkeit, mit bis zu 14 Personen zzgl. Brautpaar und Standesbeamten Trauungen durchzuführen.

Das Trauzimmer im Schloss Herrnsheim steht vorläufig wegen Sanierungsarbeiten für Eheschließungen leider nicht mehr zur Verfügung.

Weitere Fragen zum Thema Eheschließung beantwortet das Standesamt


Bestattungen

An Bestattungszeremonien in geschlossenen Räumen  dürfen als Trauergäste folgende Personen teilnehmen: der/die (Ehe-/Lebens)partner/in bzw. Verlobte(r) des/der Verstorbenen, Personen, die mit dem/der Verstorbenen im ersten Grad verwandt sind sowie Personen eines weiteren Hausstands.

Über diesen Personenkreis dürfen auch weitere Personen teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass nicht mehr als eine Person pro 10 qm Raumfläche anwesend ist. 

Öffentlicher Personennahverkehr

Busverkehr (ab Montag, 4. Mai):

Montag-Freitag: Regulärer Fahrplan, Verkehr jedoch nur bis 20 Uhr. Alle Fahrten, die vor 20 Uhr an der Starthaltestelle beginnen, werden durchgeführt. 

Die Linien 401, 405, 407 und 408 werden bis 21:30 Uhr bedient.

Samstag: Regulärer Verkehr, jedoch nur bis 20 Uhr. Alle Fahrten, die vor 20 Uhr an der Starthaltestelle beginnen, werden durchgeführt. 

Die Linien 401, 405, 407 und 408 werden bis 21:30 Uhr bedient.

Sonntag: Kein Busverkehr.

Übersicht

Bitte beachten Sie: Im ÖPNV besteht derzeit eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Busverkehr (bis Sonntag, 03. Mai):

Linie 401 (Worms ZOB - Marktplatz - Stadion - Pfiffligheim und umgekehrt) 

Linie 402 (Bildungszentrum - Worms ZOB - Marktplatz - Vorstadt - Weinsheim  und umgekehrt)

Linie 403 (Worms HBF - Neuhausen - Herrnsheim NVZ  und umgekehrt)

Linie 404 (Worms ZOB - Marktplatz - Horchheim - Wiesoppenheim - Heppenheim  und umgekehrt)

Linie 405 (Worms ZOB - Karlsplatz - Leiselheim - Pfeddersheim  und umgekehrt)

Linie 406 (ab Montag, 30. März; Worms ZOB - Mainzer Str.- Industriegebiet)

Linie 407 (Worms ZOB - Neuhausen - Herrnsheim, Park - Klinikum  und umgekehrt)

Linie 408 (Römischer Kaiser - Worms ZOB - Karlsplatz - Hochheim - Herrnsheim - Klinikum  und umgekehrt)

Linie 409 (Worms ZOB - Marktplatz - Karl-Marx-Siedlung  und umgekehrt)

Linie 410 (Neuhausen West - Worms Hbf West - Marktplatz - Mathildenplatz - Rheinufer  und umgekehrt)

Linie 428 (Ober-Flörsheim - Esselborn - Wahlheim - Alzey - AZ-Weinheim  und umgekehrt)

Linie 429 (AZ-Weinheim - Alzey - Monzernheim - Osthofen - Westhofen  und umgekehrt)

Linie 430 (Alzey - Gau-Heppenheim - Dittelsheim-Heßloch - Westhofen - Worms  und umgekehrt)

Linie 431 (Osthofen - Rheindürkheim - Worms ZOB  und umgekehrt)

Linie 432 (Guntersblum - Gimbsheim - Eich - Hamm - Ibersheim - Rheindürkheim - Worms ZOB  und umgekehrt)

Linie 434 (Osthofen - Westhofen - Gundersheim - Gundheim - Abenheim - Worms ZOB  und umgekehrt)

Linie 435 (Alzey - Gau-Odernheim - Hessloch - Osthofen - Worms ZOB und umgekehrt)

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Entfall von Fahrten der Linie 451 ab 15. April 2020

Die Linie 451 zwischen Worms und Grünstadt sowie Worms und Offstein wird ab dem 15. April eingeschränkt, folgende Fahrten entfallen:

Montag - Freitag; Samstag; Sonntag


Die Fahrgäste werden gebeten, die zweite oder ggf. dritte Tür für den Ein- und Ausstieg zu nutzen. Die vorderen Türen stehen als Notausstieg auch weiterhin zur Verfügung.

Der Fahrscheinkauf beim Busfahrer ist nicht mehr möglich, die Pflicht zum Erwerb eines Tickets bleibt jedoch weiterhin bestehen! Hierfür eignen sich neben Automaten insbesondere die digitalen Kanäle, wie die eTarif-App, die Handy-Ticket-App sowie die Print-at-home-Tickets im Online-Shop, mittels derer der Fahrscheinkauf bequem und bargeldlos möglich ist.

Ruftaxi (ab Samstag, 21. März):

Ruftaxi-Verbindungen in Worms entfallen.

Zugverkehr (ab Montag, 23. März):

RE4 (Karlsruhe-Ludwigshafen-Worms-Mainz-Frankfurt und umgekehrt): entfällt; Alternative S6

RE14 (Mannheim-Ludwigshafen-Worms-Mainz und umgekehrt): entfällt; Alternative S6

RB35 (Bingen Stadtbf-Alzey-Worms und umgekehrt): Sonntagsfahrplan mit zusätzlichen Frühfahrten

S6 (Mainz-Worms-Ludwigshafen-Mannheim und umgekehrt): verkehrt im Stundentakt

RB62 (Worms-Biblis und umgekehrt): Sonntagsfahrplan mit zusätzlichen Frühfahrten

RB63 (Worms-Bensheim und umgekehrt): Sonntagsfahrplan mit zusätzlichen Frühfahrten

Die genauen Fahrpläne sind bei der Fahrplanauskunft des VRN sowie der Reiseauskunft der Deutschen Bahn abrufbar.

Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Die folgenden Einrichtungen dürfen nicht für Zwecke des Besuches von Patienten, oder Betreuten betreten werden (ausgenommen davon sind Hospize): 

  • Krankenhäuser,  
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, 
  • Dialyseeinrichtungen, 
  • Tageskliniken, 
  • Entbindungseinrichtungen, 
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der genannten Einrichtungen vergleichbar sind

Diese Regelungen gelten nicht für Eltern, die ihr minderjähriges Kind besuchen, die Ehegattin oder den Ehegatten, die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner, die Verlobte oder den Verlobten, Seelsorger, die in dieser Funktion die Einrichtung aufsuchen, Rechtsanwälte sowie Notare, die in dieser Funktion die Einrichtung aufsuchen, rechtliche Betreuer, soweit ein persönlicher Kontakt zur Erfüllung der ihnen übertragenen Aufgaben erforderlich ist (Bevollmächtigte werden rechtlichen Betreuern gleichgestellt), sonstige Personen, denen aufgrund hoheitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist, therapeutische oder medizinisch notwendige Besuche. Diese Lockerungen gelten nicht für Kontaktpersonen der Kategorien I und II entsprechend der Definition durch das Robert-Koch-Institut sind, bereits mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind erkennbare Atemwegsinfektionen haben oder eingereist sind, solange eine Pflicht zur Absonderung besteht.

Über den Zugang zu Fachkrankenhäusern für Psychiatrie mit Ausnahme der Fachkrankenhäuser für Gerontopsychiatrie, psychosomatischen Fachkrankenhäusern sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Fachkrankenhäusern, jeweils einschließlich der zugehörigen Tageskliniken, entscheidet die Leitung der jeweiligen Einrichtung. 

Die Einrichtungen haben, im Einzelfall auch unter Auflagen, Ausnahmen zuzulassen, wenn ein besonderes Interesse vorliegt. Genauere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte § 8 Absatz 5 der Landesverordnung.

Bitte beachten Sie, dass im Klinikum Worms derzeit keine Besuche möglich sind. 

Besuch in Pflegeeinrichtungen

Besuche von Bewohnern einer Pflegeeinrichtung sind auf höchstens eine Stunde täglich begrenzt. Sie können nur von einem Besucher je Bewohner wahrgenommen werden. Der Besuch soll in der Regel nur durch Angehörige oder eine sonst nahestehende Person erfolgen.

Nicht zugänglich sind Pflegeeinrichtungen, in den Bewohner positiv auf Covid-19 getestet wurden. Menschen mit akuten respiratorischen Symptomen dürfen Pflegeeinrichtungen nicht betreten. 

Die Beschränkung der Besuchszeit, der Besuchsfrequenz und der Anzahl von Besuchern aus dem Kreis der Angehörigen und nahestehenden Personen  gilt nicht für Besuche von schwerkranken oder sterbenden Bewohnern.


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Pflegeberatung in den Pflegestützpunkten

In den Pflegestützpunkten der Stadt Worms wird zunächst bis zum Ende der Osterferien in Rheinland-Pfalz, aufgrund der aktuellen Entwicklung von Coronainfektionen, keine persönliche Beratung angeboten.

Personen, die Hilfe benötigen, bekommen diese aber weiterhin per Telefon oder per Mail: 

Nicole Oberthaler:
Telefon: (0 62 41) 97 22 614
nicole.oberthaler@pflegestuetzpunkte.rlp.de

Ina Baal:
Telefon: (06241) 97 22 611
ina.baal@pflegestuetzpunkte.rlp.de

Bettina Schröder:
Telefon: (06241) 97 22 612
bettina.schroeder@pflegestuetzpunkte.rlp.de

Mechthild Bopp-Mohrbacher:
Telefon: (06241) 97 22 613
mechthild.bopp-mohrmacher@pflegestuetzpunkte.rlp.de

Silke Reiser:
Telefon: (06241) 97 22 616
silke.reiser@pflegestuetzpunkte.rlp.de

Caroline Reinschmidt:
Telefon: (06241) 97 22 615
caroline.reinschmidt@pflegestuetzpunkte.rlp.de

Parallel geben auch die Pflegekassen fernmündliche Auskünfte zu Fragen rund um die Pflegeversicherung.

Menschen, die Kontakt zu den Pflegestützpunkten aufnehmen, sind in der Regel aufgrund ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes besonders schützenswert. Deshalb können momentan auch keine persönlichen Besuche im häuslich-familiären Bereich erfolgen. Hilfe wird auch in diesem Fall per Telefon angeboten und organisiert.

Reisen

Personen, die aus einem Staat außerhalb der Europäischen Union, der Europäischen Freihandelsassoziation, des Vereinigten Königreichs von Großbritannien oder Nordirlands (Drittstaaten) in das Land Rheinland-Pfalz einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort für 14 Tage zu quarantänisieren. Besuch dürfen Betroffene in diesem Zeitraum nicht empfangen. Außerdem müssen die Betroffenen sich unverzüglich nach Einreise die für sie zuständige Behörde kontaktieren.

Nachbarschaftshilfe / Spendenmöglichkeiten

Menschen, die aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustandes zu den Corona-Risikogruppen gehören, sollen ihre Kontakte reduzieren und möglichst zu Hause bleiben. Ihr Bedarf kann darin bestehen, mit Lebensmitteln, Arzneimitteln, Drogerieartikeln und anderen Dingen versorgt zu werden oder einfach nur zur Kontaktpflege gegen Vereinsamung und zum Abbau von Ängsten.

Informationen für Ehrenamtliche befinden sich auf der städtischen Ehrenamtsseite sowie auf der Homepage der Landesregierung.

nebenan.de bringt Hilfesuchende mit ehrenamtlichen Helfenden zusammen, um die Risikogruppen zu schützen. 


Wer anderweitig unterstützen möchte, kann dies auch durch Spenden:

Allgemeinverfügungen und Rechtsverordnungen

Aktuell gültige Rechtsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz:


Achte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 25.05.2020

Siebte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 15.05.2020

Auslegungshilfe zur siebten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (Stand: 20. Mai)


Bisherige Allgemeinverfügungen und Rechtsverordnungen:  

Sechste Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 08.05.2020
Auslegungshilfe zur sechsten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (Stand: 14. Mai)

Erste Landesverordnung zur Änderung der Sechsten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 14. Mai 

Fünfte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 30.04.2020

Auslegungshilfe zur Fünften Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 30.04.2020

Vierte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 17.04.2020

Auslegungshilfe zum Thema Mund-Nasen-Bedeckung 

Auslegungshilfe zur Vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 17.04.2020

Erste Änderungsverordnung zur Vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 20.04.2020

Zweite Änderungsverordnung zur Vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 24.04.2020

Dritte Änderungsverordnung zur Vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 28.04.2020

Dritte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 23.03.2020

Auslegungshilfe zur Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung 

Erste Änderungsverordnung zur Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 27.03.2020

Zweite Änderungsverordnung zur Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 30.03.2020

Dritte Änderungsverordnung zur Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 01.04.2020

Vierte Änderungsverordnung zur Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 07.04.2020

Allgemeinverfügung der Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde zu Sonntagsöffnungszeiten vom 07.04.2020

Allgemeinverfügungen vom 17.03.2020: 

  • Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen
  • Allgemeinverfügung zum Entfall von Unterricht und Betreuungsangeboten 
  • Allgemeinverfügung zur Schließung von Gewerbebetrieben und Einrichtungen

Allgemeinverfügung vom 18.03.2020:

  • Erste Änderung zur Allgemeinverfügung zur Schließung von Gewerbebetrieben und Einrichtungen 

Zweite Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 20.03.2020:

  • Schließung weiterer Einrichtungen für den Publikumsverkehr

Beschluss der Bundesregierung mit den Regierungschefs der Länder vom 22.03.2020: 

  • Erweiterung der beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte

FAQs - Häufig gestellte Fragen

Was ist das Corona-Virus?

Der Name beschreibt zunächst lediglich das typische kranzförmige Aussehen dieser speziellen Viren unter dem Mikroskop. Die korrekte Bezeichnung für das Virus, um das es in den aktuellen Entwicklungen geht, lautet SARS-CoV-2-Virus, die Krankheit, die dadurch verursacht wird, heißt Covid-19. Es handelt sich dabei um eine Lungenerkrankung.

 

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?  

Derzeit gehen die Experten davon aus, dass die Viren hauptsächlich über Tröpfchen übertragen werden, aber auch Schmierinfektionen und eine Übertragung über die Bindehaut der Augen kann nicht ausgeschlossen werden.

Zum Eigen-, aber auch Fremdschutz sollten primär die wichtigsten Hygieneregeln beachtet werden: 

  • Regelmäßig und gründlich die Hände waschen
  • Auf das Händeschütteln verzichten
  • Wer husten oder niesen muss: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge
  • Augen nicht reiben
  • Abstand zu anderen Menschen halten

Soziale Kontakte, soweit möglich, sollen reduziert bzw. sich auf den telefonischen und digitalen Austausch beschränkt werden. Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten gemäß der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts generell zu Hause bleiben.

Ab Montag, 27. April, gilt eine Maskenpflicht. Mit dem Tragen nicht medizinischer Alltagsmasken („Community-Masken“) in öffentlichen Räumen soll das Risiko von Infektionen reduziert werden. Verpflichtend ist dies überall dort, wo der Mindestabstand zu anderen Menschen nicht eingehalten werden kann, also im ÖPNV und beim Einkaufen (siehe Punkt "Maskenpflicht").


Wie gefährlich ist das Corona-Virus?

Da es sich um ein neuartiges Virus handelt, sind zahlreiche Eigenschaften des Erregers noch nicht bekannt. Zudem gibt es bisher keine Medikation und auch keinen Impfstoff.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt eine Eindämmungsstrategie mit dem Ziel, Zeit zu gewinnen, die Wissenschaftler und medizinisches Personal benötigen, um sich bestmöglich vorzubereiten. Zeit ist auch ein wesentlicher Faktor bei der Erforschung der Eigenschaften des Virus‘ und hinsichtlich der Vorhaltung von Behandlungskapazitäten in Kliniken.

Deshalb ist es erforderlich, dass jeder einzelne seinen Beitrag dazu leistet, die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen – etwa durch die oben genannten Präventionsmaßnahmen. 

Detaillierte Informationen über das Corona-Virus sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts zu finden.

 

Was bedeuten die Pandemie-Maßnahmen für die Bürger?

Es gilt das öffentliche Leben so weit es geht einzuschränken, um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. Das Land Rheinland-Pfalz hat nach Absprachen mit der Bundesregierung folgende Maßnahmen getroffen:

Die Informationen werden aktualisiert, sobald es neue Entwicklungen gibt.

 

Wie lange dauern die Einschränkungen an?

Die Maßnahmen gelten vorerst bis einschließlich Dienstag, 26. Mai. Die Behörden bewerten die aktuelle Situation täglich, um Maßnahmen bei Bedarf anzupassen. Die Bürger können sich über die städtische Internetseite und/oder über die Presse informieren.

 

Wohin  kann ich mich wenden, wenn ich im Internet keine Antwort auf meine Frage finde oder wenn ich keinen Internetzugang habe?

Für alle Fragen, die die Maßnahmen der Stadt Worms im Zusammenhang mit dem Corona-Virus betreffen, hat die Verwaltung eine Hotline eingerichtet, die an Werktagen von 8 bis 18 Uhr unter dieser Telefonnummer zu erreichen ist: (0 62 41) 8 53 18 18. Fragen können auch per E-Mail an   corona-fragen@worms.de gerichtet werden.

Wer Fragen zu möglichen Symptomen oder Testungen hat oder generell eine medizinische Auskunft zum Thema Corona benötigt, sollte sich in erster Linie an den behandelnden Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist erreichbar unter 116 117. Auch das Land hat eine Bürger-Hotline eingerichtet; diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer (0 80 0) 5 78 10 0 zu erreichen. Zu denselben Zeiten ist auch eine spezielle Hotline des Landes zum Thema Kita-Betreuung erreichbar, Telefon (0 61 31) 9 67 50 0.


Was ist der Unterschied zwischen einem Kontaktverbot und einer Ausgangssperre?

Die Bundesregierung hat in Abstimmung mit den Landesregierungen ein Kontaktverbot beschlossen. Im Gegensatz zur Ausgangssperre sind hier noch alle Erledigungen des täglichen Lebens - insbesondere der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Pflege von Betreuungspersonen oder zur Notbetreuung der Kinder - ohne Selbstauskunft möglich. Allerdings schränkt das Kontaktverbot die Anzahl der Personen ein, die sich gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten (siehe Punkt "Kontaktverbot") dürfen.

Bei der Ausgangssperre hingegen dürften die Häuser und Wohnungen nur noch verlassen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt und dieser seitens des Bürgers auch nachgewiesen werden könnte. 


Was ist der Unterschied zwischen einer Fieberambulanz und einer Infektionsambulanz?

In einer Fieberambulanz werden die Patienten behandelt, die Fieber und Grippesymptome aufweisen. Anhand einer Checkliste prüft ein Arzt, ob eine weitere Behandlung oder ein Corona-Test nötig ist. Nur Patienten, die typische Symptome oder andere Risikofaktoren aufweisen, werden in der Fieberambulanz behandelt. Alle anderen Patienten werden an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 verwiesen oder nach Hause geschickt. Ziel der Einrichtung von Fieberambulanzen ist es, Ärzte und Notfallambulanzen durch eine separate Anlaufstelle zu entlasten. Betroffene müssen sich vorab zunächst telefonisch bei der Hotline "Fieberambulanz" unter der Telefonnummer 0800 99 00 400 anmelden.

Die Infektionsambulanz ist Anlaufstelle für Corona-Virus-Verdachtsfälle. Dort können Patienten isoliert untersucht und ggfls. getestet werden sowie auf ihr Testergebnis warten. Patienten müssen beachten, dass ein Corona-Test in einer Teststelle nur nach Ausstellung einer Überweisung möglich ist!

Liste der Fieberambulanzen in Rheinland-Pfalz


Quellen: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung, Robert-Koch-Institut

Quelle: Pressestelle Stadt Worms
 
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