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Musikschule testet Online-Unterricht

24.03.2020

Lehrkräfte der Musikschule suchen nach Alternativen zum Präsenzunterricht

Irina Woronow unterrichtet ihre Schüler aus ihrem heimischen Klavierstudio.
Irina Woronow unterrichtet ihre Schüler aus ihrem heimischen Klavierstudio.

Not macht erfinderisch

Offiziell ruht der Unterrichtsbetrieb der Lucie-Kölsch-Musikschule bis zum Ende der Osterferien. Lastschrifteneinzüge und Mahnwesen sind vorübergehend ausgesetzt. Doch wie geht es weiter? Der Gruppen- und Ensembleunterricht entfällt während des gesamten Zeitraums, aber im Einzelunterricht suchen alle Kollegen kreative Lösungen, um mit den Schülern in Kontakt zu bleiben.

Dort, wo bisher auf engem Raum musiziert und unterrichtet wurde, wird daher nun organisiert, telefoniert, gechattet und per Videoplattform konferiert. Verschiedene Anbieter werden ausprobiert und mit der eigenen technischen Ausstattung genutzt.  Dadurch entstehen je nach Schüler und Lehrkraft sehr individuelle Möglichkeiten.

 

Online-Unterricht als Chance

„Öffentliche Musikschulen sind in Sachen Digitalisierung per se nicht besonders fortschrittlich ausgestattet. Wir können aber in der Prinz-Carl-Anlage auf ein schnelles und stabiles WLAN zurückgreifen“, so Wolfgang Neidhöfer, Leiter der Lucie-Kölsch-Musikschule der Stadt Worms. Für ihn birgt diese Krise auch eine Chance: „Der ganze Bildungsbereich entdeckt nun die Vorteile der Digitalisierung. Davon können wir langfristig nur profitieren.“ Nicht nur technik-affine Schüler und Lehrkräfte zeigen sich sehr offen für diese Alternative. Klar ist aber, dass Online-Unterricht langfristig kein vollwertiger Ersatz zum klassischen „Face-to-Face“-Unterricht ist.

Quelle: Pressestelle Stadt Worms
 
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