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Willkommenstasche für junge Mütter bzw. Familien

25.05.2020

Um eine ganz individuelle Unterstützungsmöglichkeit zu bieten, startete im September 2012 das Projekt „Einsatz von Familienhebammen in Familien“ auch in Worms.

Britta Früauff und Dezernent Waldemar Herder präsentieren die neuen Willkommens-Taschen.
Britta Früauff und Dezernent Waldemar Herder präsentieren die neuen Willkommens-Taschen.

Kleines "Starter-Paket"

Schwierige Lebensumstände, sei es eine prekäre Partnerschaft, schwierige finanzielle Verhältnisse oder eine sehr frühe Schwangerschaft stellen werdende und junge Mütter bzw. Eltern vor immense Herausforderung. Um verunsicherten Eltern eine weitere und vor allem ganz individuelle Unterstützungsmöglichkeit zu bieten, startete im September 2012 das Projekt „Einsatz von   Familienhebammen in Familien“ im Rahmen der Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ nach dem Bundeskinderschutzgesetz auch in Worms. Es hat sich zunehmend etablieren können und wird von Wormser Eltern gut angenommen.

Als kleines „Willkommensgeschenk“ für teilnehmende Eltern hat die zuständige Erziehungsberatungsstelle nun, unterstützt von Sozialdezernent Waldemar Herder und aus Mitteln des allgemeinen Spendenfonds des Oberbürgermeisters ein kleines „Starter-Paket“ zusammengestellt. Zentraler Bestandteil sind das flauschige Baby-Badetuch mit exklusivem Druck und ein kleiner, praktischer „Lernbegleiter“ für das erste Lebensjahr des Kindes.

„Wir möchten, dass sich die Eltern in ihrer Entscheidung für die Unterstützung durch die „Frühen Hilfen“ mit der  Willkommenstasche herzlich begrüßt, wertgeschätzt und unterstützt fühlen“, erklärt Britta Früauff von der Erziehungsberatungsstelle .  

Britta Früauff betreut die Koordinationsfachstelle für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger der Stadt Worms. 

 

Betreuung durch eine Familienhebamme

Doch wie läuft nun eine Betreuung durch eine Familienhebamme ab? Bereits in der Schwangerschaft können sich Frauen oder Paare an die Koordinationsfachstelle für Familienhebammen und Familien-Gesundheits-und Kinderkrankenpfleger wenden. Dort erhalten sie eine ausführliche Beratung dahingehend, inwieweit das Angebot für ihre Bedürfnisse geeignet ist. Entscheidet sich die Mutter bzw. die Eltern für die Unterstützung, besucht die Familienhebamme oder eine Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin die Familie zeitnah, regelmäßig und ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung zu Hause. Die Unterstützung der Familien beginnt in der Regel nach der regulären Hebammenbetreuung und kann bis zum ersten Lebensjahr des Kindes in Anspruch genommen werden.

Die Familie kann sich mit allen Fragen rund um das Kind an die Fachkraft wenden. Das Angebot ist für die Mütter und Eltern kostenlos.

Die Nachfrage sei von Anfang an groß gewesen, berichtet Britta Früauff. Im Projekt arbeiten inzwischen sieben selbständige Fachkräfte, das sind Hebammen und Kinderkrankenschwestern mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation als Familienhebamme bzw. Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Jährlich werden über das Projekt im Schnitt 35 Frauen betreut.

„Da das Angebot so gut angenommen wird, bin ich froh, dass die Fachkräfte auch in der Corona-Zeit mit den Familien in Kontakt bleiben, denn Kontinuität ist sehr wichtig“, weiß Dezernent Waldemar Herder. Die Betreuung erfolgt derzeit entweder mit Sicherheitsabstand und Schutzausrüstung oder telefonisch beziehungsweise per WhatsApp.

Quelle: Pressestelle / Stadt Worms
 
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