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Projektgruppe "Radwegekonzept" auf Tour

30.06.2020

Eine Projektgruppe aus Fachleuten hat sich zusammengefunden, um die im Radwegekonzept aufgeführten Strecken abzufahren und zu bewerten.

Die Projektgruppe „Radwegekonzept“.  
Die Projektgruppe „Radwegekonzept“.

Mit den Örtlichkeiten vertraut machen

Im Jahr 2018 wurde durch die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) das Ingenieurbüro R+T, Darmstadt, beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zur Radschnellwegeverbindung Worms - Ludwigshafen zu erstellen. Im Rahmen dieser sollten auch die Verbindungen aus den Bachtälern und von Norden kommend (Rheindürkheim) in die Wormser Innenstadt (Zulaufrouten) untersucht werden. Die Zulaufrouten haben das Ziel, die Ortsteile auf einer möglichst konfliktfreien Strecke mit der Hauptroute zu verbinden.

 

Kriterien für die Auswahl der Routenführung der Hauptroute und der Zulaufrouten waren u. a. eine kurzfristige Realisierbarkeit, möglichst wenige Konflikte mit Schutzgebieten und anderen Verkehrsteilnehmern, möglichst kein Grunderwerb, geringe Neuversiegelung von Flächen und die Herstellungskosten. 

"Radwege wetterfest und alltagstauglich für die Pendler gestalten"

„Der Bereich 6 - Planen und Bauen hat dies zum Anlass genommen, auf Grundlage der Machbarkeitsstudie ein „Radwegekonzept für Worms“ zu entwickeln, das im März dieses Jahres vom Stadtrat beschlossen wurde“, hebt Baudezernent Uwe Franz hervor. Um sich mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen und die betreffenden Radwege unter verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten, wurde auf Initiative von Annett Böttner, Abteilungsleiterin Verkehrsinfrastruktur und Mobilität, eine Projektgruppe ins Leben gerufen. 

Fachleute aus dem Bereich Planen und Bauen, der Verkehrsbehörde, der Abteilung Umweltschutz und Landwirtschaft, des ADFC, der Umweltverbände, der im Stadtrat vertretenen Fraktionen, Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und Beigeordneter Uwe Franz als Vertreter des Stadtvorstandes sowie bei Interesse auch die für Worms zuständigen Abgeordneten des Landtags haben sich in dieser Projektgruppe zusammengefunden, um gemeinsam auf dem Fahrrad die im Radwegekonzept aufgeführten Strecken, die für eine Anbindung an die Schnellradtrasse vorgesehen  sind, abzufahren und kritisch unter die Lupe zu nehmen. „Dabei stehen stets Fragestellungen wie mögliche Sicherheitsprobleme, Beschaffenheit des Radweges oder z.B. notwendige Erweiterungen im Focus, mit dem Ziel, die Radwege wetterfest und alltagstauglich für die Pendler zu gestalten“, verdeutlicht Baudezernent Uwe Franz.

OB hofft auf eine breite Zustimmung

„Die Bereiche Pfeddersheim, Eisbachtal, Rheindürkheim und Abenheim-Neuhausen wurden bereits von der rund 12köpfigen Projektgruppe begutachtet“, berichtet Annett Böttner und lobt das konstruktive und lösungsorientierte Miteinander aller Mitglieder. Noch vor den Sommerferien wird eine Sitzung der Projektgruppe mit der Präsentation von Lösungsansätzen stattfinden. Danach werden die noch ausstehenden Radtrassen südlich von Wiesoppenheim / Weinsheim, Richtung Bobenheim-Roxheim und über die Rheinbrücke von Hessen kommend Richtung Wormser Bahnhof abgefahren. Derzeit ist die Abteilung Verkehrsinfrastruktur und Mobilität dabei, einen Steckbrief für jeden einzelnen Radweg zu erarbeiten. 

„Bereits bei der Auftaktveranstaltung im Rathaus habe ich den positiven Eindruck gewonnen, dass alle Mitglieder der Projektgruppe ihr Know-how gerne für das Gemeinwohl zur Verfügung stellen, um   Worms bei der Verwirklichung einer modernen und umweltfreundlichen Fahrrad-Stadt einen großen Schritt voranzubringen“, hebt Oberbürgermeister Adolf Kessel hervor. In der weiteren Vorgehensweise soll die von der Projektgruppe erarbeitete Präsentation im Mobilitätsausschuss und schließlich im Stadtrat beraten werden, hofft der Stadtchef auf eine breite Zustimmung.

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle
 
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