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vhs setzt auf Qualität

27.07.2020

Interne Abläufe und damit die Arbeit am Kunden kontinuierlich zu verbessern, ist erklärtes Ziel der vhs. Sie erhielt nun erneut ein entsprechendes Testat.

Das vhs-Team und Bildungsdezernent Waldemar Herder freuen sich über das LQW-Testat, das Auditorin Kathrin Oeder (vorne rechts) im Gepäck hat.  
Das vhs-Team und Bildungsdezernent Waldemar Herder freuen sich über das LQW-Testat, das Auditorin Kathrin Oeder (vorne rechts) im Gepäck hat.

Lerner stehen im Zentrum

„Weil Qualität in Bildung, Beratung und sozialer Dienstleistung besonders ist!“: Mit diesem Slogan wirbt die Qualitätstestierung GmbH „con!flex“, mit der die städtische Volkshochschule seit vielen Jahren erfolgreich kooperiert. Vor wenigen Tagen hat die vhs nun bereits zum vierten Mal das Qualitätsmanagement-Testat LQW3 erreicht. „Eine stolze Leistung“, wie Bildungsdezernent Waldemar Herder bei der Zertifikatsübergabe betonte. Die Wormser vhs sei inzwischen im zwölften Jahr der Testierung. „Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt sich daran, dass andere Volkhochschulen noch ganz am Anfang dieses Prozesses stehen“, berichtet der Dezernent.

Das Qualitätsmanagementsystem LQW (Lernerorientierte Qualität in der Weiterbildung) wurde von der ArtSet Forschung Bildung Beratung GmbH als Qualitätssicherungsverfahren speziell für die Weiterbildung entwickelt und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des europäischen Sozialfonds gefördert. Im Zentrum des Qualitätsmanagementsystems stehen die so genannten „Lerner“, also die Menschen, die an Weiterbildungsangeboten teilnehmen. LQW zielt auf die Qualitätsentwicklung der Organisation – in diesem Fall der vhs – ab. 

 

Interne Abläufe beleuchten und hinterfragen

Die Gründe, die Weiterentwicklungen in Bildungsorganisationen heute essentiell machen, sind vielfältig: Die gesellschaftlichen Anforderungen ändern sich inzwischen rasant – Weiterbildungseinrichtungen müssen darauf entsprechend reagieren können. Entsprechend der gesellschaftlichen Veränderungen ändern sich auch die Lernmilieus und die Lernmotivationen. Auch dies erfordert von den Bildungsstätten ein gewisses Maß an Flexibilität. Gleichzeitig steigen die Arbeitsanforderungen in den Bildungseinrichtungen, was Prozessoptimierungen bedarf, um die Anforderungen bewältigen zu können.

Die Testierung ist also im Grunde ein Instrument, mit dem interne Abläufe optimiert und damit die Qualität für die „Lerner“ verbessert werden kann.

Dezernent Waldemar Herder sieht in dem QM-Prozess noch einen weiteren Vorteil: „Es ist wichtig, an gemeinsamen Zielen zu arbeiten und damit die vhs voranzubringen.“ Die Testierung biete hierzu eine gute Gelegenheit. Ein weiterer Vorteil sei, dass interne Prozesse von externen Sachverständigen hinterfragt und beleuchtet würden. „Ich bin mir sicher, dass die vhs an den Testierungen wachsen wird“, so Herder.

Thema des jüngsten Workshops war unter anderem „Die Chancen der Digitalisierung nutzen “ – ein Thema, dem sich die Wormser vhs nicht erst seit der Corona-Krise verschrieben habe, lobt LQW-Auditorin Kathrin Oeder. Umso mehr freut sie sich darüber, vhs-Leiterin Agnes Denschlag und der neuen QM-Beauftragten der vhs, Sarah Mühleck, das Testat überreichen zu können.

Quelle: Stadt Worms
 
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