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Journalistenreise der GDKE

07.09.2020

Worms war kürzlich eine Station auf einer Pressereise der Generaldirektion Kulturelles Erbe zur Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“.

OB Adolf Kessel (links) begrüßt die Gruppe vor der Synagoge.  
OB Adolf Kessel (links) begrüßt die Gruppe vor der Synagoge.

Von Berlin bis Zürich

Die Landesausstellung ‚Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht‘, die kommende Woche im Landesmuseum Mainz eröffnet wird, wirft zusammen mit dem vom Land Rheinland-Pfalz ausgerufenen ‚Kaiserjahr‘ 2020/21 ihre Schatten voraus. Worms als eines der Korrespondenzorte der Schau war nun kürzlich Station auf einer Pressereise der Generaldirektion Kulturelles Erbe (Mainz), die die Ausstellung und alle dazu gehörenden Aktivitäten vorbereitet. Gut 20 Journalisten von Medien aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, viele auch von überregionalen Zeitungen und Sendern, wurden von Oberbürgermeister Adolf Kessel, Kulturkoordinator Dr. David Maier und dem Leiter des Instituts für Stadtgeschichte Dr. Gerold Bönnen vor der Synagoge begrüßt.

 

Nach einführenden Hinweisen auf die vielfältigen kulturellen Aktivitäten und Angebote in der Stadt – zur Zeit gerade auch mit Blick auf die Bedeutung der mittelalterlichen Herrscher für Worms - und der Betonung der gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz vorbereiteten neuen SchUM-Ausstellung im Raschi-Haus (ab 14.9.) führte Dr. Stephanie Hahn vom zuständigen Ministerium in Mainz die sehr interessierten Gäste durch den Synagogenbezirk. Dabei erläuterte sie den Medienvertretern die Bedeutung des hiesigen jüdischen Kulturerbes als Teil der im Land Rheinland-Pfalz präsentierten Orte mit besonderem Bezug zur großen Landesausstellung. Die jüdischen Gemeinden als wichtige Säulen der Macht der Kaiser und Könige sind dabei kaum irgendwo so erlebbar wie in Worms. Ein kurzer Besuch auf dem Judenfriedhof und beim Nibelungenmuseum schloss sich an. Im Nibelungenmuseum nahm Dr. Ellen Bender die Gruppe in Empfang und begrüßte die Gäste begrüßt im Namen der Nibelungen-Festspiele, des Museums und der Nibelungenliedgesellschaft. Ebenso wie der Nibelungenstoff wird auch die Sonderausstellung „Hoher Mut, Liebe, Protest - Literatur zur Stauferzeit" im Nibelungenmuseum medial vermittelt. Die Sonderausstellung ergänze die Landesausstellung in Mainz um den Aspekt der Literatur und deren Motive Hoher Mut, Liebe und Protest, wie der Titel schon besage, berichtete Dr. Ellen Bender. Um auch Kindern das Thema zu vermitteln, soll es Inhalt der Herbstferienspiele der Museumspädagogik werden.

Um sich selbst ein Bild von der medialen Sonderausstellung zu machen, führte Dr. Ellen Bender die Journalisten in kleinen, Corona-konformen Gruppen hinab in das Mythenlabor. Im Anschluss reisten die Gäste weiter nach Mainz.

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle
 
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