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Temporäre Kunst - Kunst auf Zeit

in der Grünanlage am Rathaus (Marktplatz)

Hinter den Rathaus-Arkaden liegt eine kleine Ruhe-Oase. Umgeben von viel Grün, ausgestattet mit zwei gemütlichen Holzbänken und mit Blick auf den Marktplatz, wurde ein kleiner kreisrunder Platz geschaffen. Hier soll regelmäßig ein neues Kunstwerk zu sehen sein und für immer wieder neue Eindrücke sorgen.

Sie möchten eines Ihrer Kunstwerk in unserer kleinen Grün-Oase präsentieren? Dann melden Sie sich bitte bei der Kulturkoordination der Stadt Worms:

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Kulturkoordination

 
 
 
 

Das aktuelle Kunstwerk:

Der Kubus mit dem Titel "Recht auf Leben" von Elija Haider ist aktuell an den Rathausarkaden zu sehen. 
Der Kubus mit dem Titel "Recht auf Leben" von Elija Haider ist aktuell an den Rathausarkaden zu sehen.

"Recht auf Leben"

von Elija Haider
(ab Nov. 2016)

Der Künstler Elija Haider wurde bei seiner Arbeit von Horst Rettig und der Jugendkunstakademie Worms unterstützt. Der verbildlichte Aufschrei im Inneren des Kubus mit dem Titel „Recht auf Leben" entstand zu der Zeit, als in Belgien terroristische Anschläge auf unschuldige Menschen verübt wurden. Das Werk steht jedoch allgemein für den Kampf und wortwörtlichen Aufschrei gegen Krieg, Gewalt und Terror. Der Kubus fungiert nicht als Anklage, ist aber zugleich auch kein stiller Schrei, der im öffentlichen Raum verhallen soll. Er erinnert an all den Schmerz, die Perspektivlosigkeit, die Trauer um zerplatzte Träume und den Schock über die Unmenschlichkeit und Ignoranz in einer sich verändernden Welt, die am Scheideweg steht.

 
 
 
 

Bisher gezeigte Kunstwerke:

Im Garten des Rathauses ist derzeit ein "Herzkubus" installiert - dieser  ist am Tage als grafisches Zeichen und in der Nacht als schlagendes "Lichtherz" zu erleben. 
Im Garten des Rathauses ist derzeit ein "Herzkubus" installiert - dieser ist am Tage als grafisches Zeichen und in der Nacht als schlagendes "Lichtherz" zu erleben.

"Herzkubus"

von Ingo Bracke
(2015)

Seit 7. Oktober 2015 ist ein "Herzkubus" im Garten des Rathauses installiert. Am Tage ist er als grafisches Zeichen und in der Nacht als schlagendes "Lichtherz" zu erleben. Die Flächen des Würfels bestehen aus halbtransparenter Gaze, auf der eine grafische Wort-Gestaltung sichtbar wird. Diese wurde entwickelt aus Luther-Worten auf Deutsch und Lateinisch, die in engem Zusammenhang zu seiner Weltanschauung und theologischen Auffassung stehen. So finden wir die Worte "Gratia - Gnade" oder "Libertas - Freiheit" genauso wie den zentralen Begriff "Cor – Herz", der nach Auffassung der künstlerischen Interpretation in der Person Luthers das Bindeglied bildet zwischen der Intellektualität des Humanisten und dem demütig gläubigen Menschen und seiner Emotionalität.

 
Kunstwerk „Kubus – Recht auf Leben“ von Horst Rettig und Künstlern des Atelier Blau 
Kunstwerk „Kubus – Recht auf Leben“ von Horst Rettig und Künstlern des Atelier Blau

Kubus – Recht auf Leben

von Horst Rettig und Künstlern des Atelier Blau
(2014)

Im Gedenken an die Opfer der „NS-Rassenhygiene (Euthanasie)“ stiftet die Lebenshilfe Worms das Kunstwerk „Kubus – Recht auf Leben“, das von Horst Rettig und Künstlern des Atelier Blau gestaltet wird. Es handelt sich dabei um einen Kubus aus Cortenstahl.

Auf der Vorderseite ist das Wort „Leben“ in erhabenen Großbuchstaben zu sehen, auf der Rückseite „Recht auf Leben“ (Grundgesetz). Dazu kommen weitere Begriffe, die das Themenfeld beschreiben. Auf einer Informationsplatte in unmittelbarer Nähe ist zu lesen: "In Gedenken an die Opfer von 1933 bis 1945 gestiftet von der Lebenshilfe Worms“. Dort wird zudem ein QR-Code angebracht, über den man zu den inhaltlichen Recherchen der Lebenshilfe im Netz geleitet wird.

Die Kosten für das Projekt werden von der Lebenshilfe übernommen, das EWR fördert mit 500 Euro. Das Kunstwerk war ab Januar 2014 temporär auf der Plattform für temporäre Kunst in den Rathausarkaden zu sehen; diese Aktion wurde von der Stadt Worms gefördert. Anschließend soll es dauerhaft im Hans-Dörr-Park aufgestellt werden. Darüber entscheidet der Kulturausschuss.

 

 
Wege zum Paradies - eine Installation der BegriffsBilder illig&illig 
Wege zum Paradies - eine Installation der BegriffsBilder illig&illig

Wege zum Paradies

Installation der BegriffsBilder illig&illig 
(16. August bis September 2012)

Wege zum Paradies: So lautet der Titel einer Installation der BegriffsBilder illig&illig, die nach Stationen in Ostfriesland und Mainz auch in der Grünanlage am Wormser Rathaus zu sehen waren. 

Welche Wege führen zum Paradies? Was ist das Paradies für mich? Wo liegt das Paradies? sind Fragen die aus Anlass dieser Installation Ausgangspunkt für eine Videoarbeit der mobilen Kunst- und Kulturakademie moKKa wurden.

Im Rahmen des Kultursommers Worms „Gott und die Welt“ befassten sich Jugendliche mit der Frage, wie sie sich das Paradies vorstellen. Die Videoarbeit mit den vielfältigen Paradiesbildern konnte gleichzeitig während der Öffnungszeiten im Rathausfoyer betrachtet werden.

Nähere Infos zu illig&illig unter www.kuprog.net

 

 
Bunt bemalte Weltkugel von atelierblau 
Bunt bemalte Weltkugel von atelierblau

Weltkugel

ein Gemeinschaftswerk des atelierblau
(Oktober 2010 bis Frühjahr 2011)

Bunt bemalt und ca. zwei Meter hoch leuchtet dem Betrachter durch die Rathausarkaden eine Kunststoffkugel entgegen. Gestaltet wurde sie von sechs geistig behinderten Künstlerinnen und Künstlern aus dem "atelierblau" - einem Kunstprojekt der Lebenshilfe GmbH Worms. Auf Anfrage von Kulturkoordinator Volker Gallé haben sie die Weltkugel gestaltet und sich dabei thematisch am diesjährigen "Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt" der UNESCO orientiert. Jeder Einzelne hat sich auf seine Art mit dem vielfältigen Reichtum der Erde beschäftigt. Entstanden ist ein bezauberndes Gemeinschaftswerk mit Titeln, so vielfältig, wie die Künstler/innen:

"Unser Haus" - Ute Becher
"Die Erde arbeitet" - Michael Dinges
"Lila" - Anneliese Ruff
"Weiße Kugel" - Heike Satter
"Naturwald" - Michaela Schmidts
"Artenschutz für uns alle" - Daniel Schoa

Weitere Informationen unter www.atelierblau.com

 

 
Die Installation "Scuola siciliana" von Michael Mahla und Ulla Göklü 
Die Installation "Scuola siciliana" von Michael Mahla und Ulla Göklü

"Scuola siciliana"

Installation von Michael Mahla und Ulla Göklü
(März bis August 2010)

Am 20. März 2010, zum "Welttag der Poesie" (21.03.), wurde hinter den Rathausarkaden ein Objekt aufgestellt, das an die "scuola siciliana" erinnern soll. Die beiden Wormser Künstler Michael Mahla und Ulla Göklü haben ein Sonett von Giacomo Lentini (1210-1260), dem bedeutendsten Vertreter dieser Schule, grafisch gestaltet.

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Skulptur "Willis" von Timothy Salt 
Skulptur "Willis" von Timothy Salt

"Willis"

Metallskulptur von Timothy Salt
(Juli - Dezember 2009)

Bedrohlich lauert ein Saurier über das frische Grün der Anlage. Möglich, dass das rostfarbene und mit unzähligen, spitzen Zähnen bewehrte, 1,50 auf 3 Meter große Metall-Skelett zum Sprung auf sein Opfer ansetzt?! Aus der Werkstatt von Timothy Salt. Der 1972 in Dorchester, Großbritannien, geborene, freischaffende Künstler lebt und arbeitet in der Kulturfabrik in Worms. Seit 1995 eigene Projekte in Kunst, Kultur, Raum- und Landschaftsgestaltung.

Weitere Informationen unter www.wildhorse-art.com

 

 
Skulptur "Orange" von Christine Hach aus Gimbsheim 
Skulptur "Orange" von Christine Hach aus Gimbsheim

"Orange"

Skulptur von Christine Hach aus Gimbsheim
(Oktober 2008)

Den Anfang der "Kunst auf Zeit" am Rathaus machte die Skulptur "Orange" von Christine Hach aus Gimbsheim. Ab 01. Oktober 2008 war das Kunstwerk für die Dauer von vier Wochen in der Grünanlage am Rathaus zu sehen. Die Künstlerin arbeitet mit hochgebranntem Ton und fertigt Skulpturen, die sich meist gut für eine Platzierung in der Landschaft oder in Gärten und Parks eignen. 2007 hat sie mit einer "Orangenserie" begonnen.

Weitere Informationen unter www.christinehach.de

 
 
 
 

Hintergrund:

In der im Jahr 2008 neu gestalteten Grünanlage am Rathaus entstand ein eigens für temporäre Kunst vorgesehener, kreisrunder Platz. Regelmäßig soll hier ein neues Kunstwerk zu sehen sein und für immer wieder neue Eindrücke sorgen. Erarbeitet wurde die Idee, Kunst auf Zeit im Stadtbild zu zeigen, im Arbeitskreis "Bildende Kunst Worms", an dem zahlreiche Künstler/innen aus Worms 2006/07 teilgenommen haben.

Nähere Infos zur Temporären Kunst am Rathaus erteilt die Kulturkoordination der Stadt Worms.