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Heimatjahrbuch "Worms 2007 - Rebellen, Reformer und Revolutionäre"

In Worms wurde und wird gerne und viel rebelliert und reformiert. Im zweiten Heimatjahrbuch erzählen mehr als 40 Autoren davon.

Heimatjahrbuch 2007 
Heimatjahrbuch 2007

"Worms 2007 - Rebellen, Reformer und Revolutionäre"

Mehr als 40 Autoren

Zum Kultursommerjahr 2006 – "Rebellen, Reformer und Revolutionäre" – konnten die über 40 Autoren des zweiten Heimatjahrbuchs aus dem Vollen schöpfen, denn auch in unserer Stadt wurde und wird gern und viel rebelliert und reformiert. Und selbst kleinere Revolutionen sind es, von denen "Worms 2007" erzählen kann: die Entstehung des Umwelthauses etwa oder die Aktionswochen zum Internationalen Frauentag, die Veränderungen im Stadtbild, die sich unter dem Schlagwort "Konversion" vollzogen haben und sich noch fortsetzen oder die endlich in Angriff genommene Rheinbrücke.

Von Querdenkern und Charakterköpfen

In Artikeln über Peter Bender und Rudolf Bahro erfährt der Leser, wie zwei echte Originale die Welt sahen. Ein Beitrag über die Bürgermeisterwahlen von 1848/49 beschäftigt sich mit weiteren Wormser Charakterköpfen der Geschichte, ein anderer mit der zwiespältigen Haltung der Evangelischen Kirche im Worms zur Nazi-Zeit. Cornelia Liebold stellt uns die Gedenkstätte der Wormser Partnerstadt Bautzen näher vor, die an die Inhaftierung von Dissidenten in Bautzener Haftanstalten erinnert. Aus Wormser Sicht durften bei diesem Kultursommerthema auch Porträts der „Fabrik“ in der Zornstraße und des umtriebigen Verleger Georg Heintz nicht fehlen.

Pulsierende Kulturstadt mit Geschichte

Überhaupt erwartet einen in „Worms 2007“ eine breite Palette an lebendigen Porträts: Die Altstadtzeichnerin Erna Salzer findet ebenso Würdigung wie der ehemalige Oberbürgermeister und Autor Ernst Kilb mit seinem Drama „Das Brot vom Fronhofe“, aber auch das „Heim des Heppo“, aus dem einmal unser Heppenheim an der Wiese werden sollte, die historische Sebastian-Münster-Straße und die größte und südlichste Wormser Partnerstadt Mobile. Zwei Tore in der Stadtmauer feiern ein rundes Jubiläum; Ralph Häußler begibt sich auf die Suche nach den „Ureinwohnern“, den Vangionen; Eckhard Lucius erzählt aus der Geschichte des alten Stadtkrankenhauses. Stefan Traub plaudert mit Simone Schofer übers Jazzfestival, Gunther Mahlerwein schaut auf die „Blickachse“ zurück und Olaf Mückain resümiert die Ausstellung „Die Nibelungen – Pop & Kitsch“. Volker Gallé lässt das einzigartige Pilotprojekt „1 Buch im Dreieck“ Revue passieren, Matthias Matheis die glorreiche Geschichte der Narrhalla-Posse.

Worms erzählt, Worms schreibt

Im Literaturteil tummeln sich Lyrik und Prosa neben Erinnerungen und Beobachtungen von Wormser Autoren. Die Sportgeschichten drehen sich um das Jugend-Fußballturnier zur WM, um ein französisches Ballspiel, das man am Wormser Rhein praktiziert, und die Freien Turner Pfeddersheim in ihrem Jubiläumsjahr. Das Buch, das mit zahlreichen weiteren Beiträgen angefüllt ist, rahmen erneut Rudolf Uhrigs gelungene fotografische Momentaufnahmen des vergangenen Jahres und Besprechungen aktueller Worms-Bücher.

 

Information

  • ISBN 3-936118-44-2
  • Gebunden, 256 Seiten
  • Worms-Verlag
  • Preis: 8,00 €
  • Redaktionsteam: Hans Brecht, Volker Gallé, Constanze und Norbert Illig, Margit Knab, Berthold Röth, Philip Schäfer

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