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Heimatjahrbuch "Worms 2009 - Cool Britannia"

Das Schwerpunktthema im Heimatjahrbuch 2009 ist das Motto des kommenden rheinland-pfälzischen Kultursommers und das lautet "Cool Britannia" (Großbritannien).

Heimatjahrbuch 2009 
Heimatjahrbuch 2009

"Großbritannien und Worms"

Das Schwerpunktthema im Heimatjahrbuch 2009 übernahm – wie in den vergangenen Jahren auch – das Motto des kommenden rheinland-pfälzischen Kultursommers, und das lautete "Cool Britannia" (Großbritannien). Vom 8. bis 10. Mai 2009 wurde der Kultursommer Rheinland-Pfalz sogar in Worms eröffnet. Der Grund: Die vielfältigen Beziehungen von Worms zu Großbritannien.

Auf den ersten Blick mag diese Feststellung überraschen, aber bei genauerem Hinsehen entpuppt sie sich als überzeugend. Die Themen in unserem Schwerpunkt belegen es. Da ist zunächst einmal die langjährige Partnerschaft mit St. Albans in Hertfordshire, unter anderem mit den Chorkontakten der Wormser Kantorei und den Kontakten zum dortigen Folk Festival.

Verbindung zwischen Worms und Großbritannien

Aber auch Könige mit britischen Wurzeln waren in Worms zu "Gast". Richard von Cornwall, seit 1257 deutscher König, ein Neffe von Richard Löwenherz, wurde 1193 im Wormser Stadtturm Luginsland in Haft gehalten. Aber Cornwall war auch der Schwager des Stauferkaisers Friedrich II, der 1235 in Worms Isabella von England heiratete. Isabella und Richard waren die Kinder von "Prinz John" alias "Johann Ohneland", dem "verräterischen" Bruder von Löwenherz.

Aus St. Albans stammt Hadrian IV., der einzige britische Papst in Rom, und auch der fiktive Weltreisende John de Mandeville, der im Mittelalter bekannter als Marco Polo war, wurde in St. Albans angesiedelt. Aus der damals bedeutenden Benediktinerabtei stammt der Albani-Psalter, der heute in Hildesheim aufbewahrt wird.

Und schließlich ist auch der letzte Dalberg-Erbe in Schloss Herrnsheim mit seinem wunderschönen englischen Garten, Lord Acton-Dalberg, ein Brite gewesen. Dass der Wormser Bassist Ralf Gauck in der Beatles-Metropole Liverpool musikalisch aktiv war und ist, passt ebenso zum Thema wie die Mundarttexte von Christel Müller unter dem Stichwort "De Merder is immer de Gärtner".

Enthält auch bekannte und beliebte Rubriken

Aber natürlich enthält das neue Heimatjahrbuch auch bekannte und beliebte Rubriken wie "Worms vor 100 Jahren" mit einem Portrait von Karl Kübel, dem Stadtteilportrait mit Hochheim und Einblicken ins Kulturleben (unter anderem zum Russisch-Deutschen Kulturverein). Weiterhin beinhaltet es Artikel zum Jubiläum des Backfischfestes und zum Drachenfest, Stadtgeschichte(n) zum Johanniterorden, zu Quäkern aus Ibersheim und Revolutionären aus Pfeddersheim. Auch Kulturgeschichte(n) zu jüdischen Frauen in Worms und einem Besuch des Schriftstellers Rudolf Borchardt sind enthalten. Daneben bietet das Heimatjahrbuch einen Blick auf die Partnerstadt Tiberais, Natur- und Umweltschutz zu Libellen und zum Tiergarten, Sportgeschichte(n) zu Rugby und zum Ruderclub sowie Aktuelles mit Bildern vom Brückenfest.

Das Heimatjahrbuch erscheint im stadteigenen Worms-Verlag, der auch die Dokumentationen der Nibelungenlied-Symposien betreut, Vereinsveröffentlichungen begleitet wie die Jubiläumsschrift der Kasinogesellschaft oder Publikationen des Stadtarchivs wie zum Rathausjubiläum oder zur neuen Rheinbrücke. Von Anfang an hat die Sparkasse Worms-Alzey-Ried das Heimatjahrbuch finanziell gefördert.

 

Informationen

  • ISBN 9783936118193
  • Gebunden, 272 Seiten
  • Worms-Verlag
  • Preis: 8 €
  • Redaktionsteam: Sebastian Bonk, Hans H. Brecht, Volker Gallé, Norbert und Constanze Illig, Margit Knab, Berthold Röth, Philip Schäfer

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