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Gernot Fischer

Geboren am *15.12.1937

Wormser Oberbürgermeister vom 01.12.1987 bis 30.06.2003

 
 
 

Zur Person

Gernot Fischer wurde am 15.12.1937 in Worms geboren. Er wuchs in Osthofen auf und besuchte dort von 1943 – 1947 die Volksschule. Sein weiterer schulischer Weg führte über das Gauß-Gymnasium in Worms bis zum Abitur im Jahre 1956.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Mainz, Bonn, München und Heidelberg bestand er im Jahre 1960 das erste Staatsexamen. Die Semesterferien waren ausgefüllt mit Tätigkeiten als Werksstudent. Von 1961 bis 1964 war Gernot Fischer als Referendar bei verschiedenen Gerichten, Verwaltungsbehörden und an der Verwaltungshochschule in Speyer tätig. Das zweite juristische Staatsexamen bestand er im Jahre 1964.

Die weiteren Stationen seines beruflichen Werdeganges waren: 1965 bis 1968 Richter am Land- und Amtsgericht Mainz. In dieser Zeit war er auch im Justizprüfungsamt tätig. 1968 begann dann seine Tätigkeit als Referent in der Verfassungsabteilung des Justizministeriums in Mainz. 1970 wurde Gernot Fischer zum Oberregierungsrat, 1971 zum Regierungsdirektor und 1974 zum Ministerialrat befördert. Seine Aufgabengebiete im Ministerium waren im wesentlichen Finanz-, Steuer- und Polizeirecht.

1980 bis 1987 vertrat Gernot Fischer den Wahlkreis 155 der SPD im Bundestag. Vom 01. Dezember 1987 bis zum 30. Juni 2003 war Gernot Fischer Oberbürgermeister der Stadt Worms.

Der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, anlässlich des 75. Geburtstags Gernot Fischers:

„Du hast Gerechtigkeit zu deinem Beruf gemacht und dich sowohl in deiner Richtertätigkeit, im Mainzer Justizministerium, aber vor allem als Abgeordneter im Deutschen Bundestag und als Oberbürgermeister der Stadt Worms für das Wohl und die Rechte der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt“. 

Beispielhaft für Projekte, die mit dem Namen Fischers verbunden bleiben, nannte der Ministerpräsident die Konversionsmaßnahmen Liebenauer Feld und Prinz-Carl-Anlage, den Bau der zweiten Rheinbrücke, die Umgestaltung des Messeplatzes oder das Nibelungenmuseum. Die Nibelungenfestspiele hätten Worms einen erheblichen Imagegewinn beschert und dazu beigetragen, die Stadt über die Landesgrenze hinaus bekannt zu machen.

Als erstes Stadtoberhaupt in Rheinland-Pfalz war er 1997 in einer Urwahl von den Bürgerinnen und Bürgern bestätigt worden.