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Heinz Schenk - erstes Engagement im Wormser "Elefanten"

Wussten Sie, dass Heinz Schenk, von 1966 bis 1987 Moderator der beliebten TV-Sendung "Zum Blauen Bock", sein erstes Engagement nach dem 2. Weltkrieg im Wormser "Elefanten" hatte. Für eine kleine Gage und ein Stammessen unterhielt er das Publikum.

Akteur (Heinz Schenk?) auf der Bühne des "Elefanten" (undatiert, ca. zwischen 1933-1940, Quelle: Stadtarchiv Worms) 
Akteur (Heinz Schenk?) auf der Bühne des "Elefanten" (undatiert, ca. zwischen 1933-1940, Quelle: Stadtarchiv Worms)
Der "Elefant" im Oktober 1930 (Quelle: Stadtarchiv Worms) 
Der "Elefant" im Oktober 1930 (Quelle: Stadtarchiv Worms)

Erstes Engagemet nach dem Krieg in Worms

Bekannt wurde Heinz Schenk zunächst mit der Hörfunksendung "Frankfurter Wecker" und später vor allem mit der Fernsehunterhaltungssendung "Zum Blauen Bock", die er 21 Jahre lang und 134 Mal moderierte. Schenk hat alle Lieder, die er im Blauen Bock sang, selbst getextet und weitestgehend auch mitkomponiert. Vom Februar 1993 bis zum November 1996 hatte Schenk mit der Sendung "Fröhlich Eingeschenkt" ein Comeback.

Heinz Schenk trat bereits als Junge mit einer Büttenrede im Mainzer Frauenchor-Karneval auf. Nach seinem Schulabschluss am Bischöflichen Willigis-Gymnasium absolvierte er eine Lehre in der Teppich- und Gardinen-Abteilung des Wiesbadener Kaufhauses Krüger & Brandt und nahm parallel dazu Schauspielunterricht.

Den für Auftritte erforderlichen Ausweis der Reichstheaterkammer bekam Schenk mit Hilfe seines Pfarrers, welcher die Abstammung der Mutter, einer laut nationalsozialistischer Terminologie "Halbjüdin", manipulierte.

Sein erstes Engagement nach dem 2. Weltkrieg erhielt Heinz Schenk in Worms: in einer Kleinkunstbühne mit dem Namen "Zum Elefanten" (ehemals Schlossergasse 20), wo er vermutlich bereits in den 1930er-Jahren auftrat (netplosiv.org). Für eine Gage von 5 Reichsmark und einem Stammessen pro Abend sowie einer Fahrkarte dritter Klasse parodierte Schenk dort die damals populären Schauspieler Heinz Rühmann, Theo Lingen, Hans Moser und Hans Albers.

 
Der Gastraum des "Elefanten" (um 1906, Quelle: Stadtarchiv Worms) 
Der Gastraum des "Elefanten" (um 1906, Quelle: Stadtarchiv Worms)

"Zum Elefanten"

Die Kleinkunstbühne "Zum Elefanten" befand sich in der Schlossergasse 20 in Worms, Inhaber war W. Reinecke. 

Lage im Stadtplan

 

Quelle

wikipedia (Text) + Stadtarchiv Worms (Fotos "Zum Elefanten")

 
 
 

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