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Der Autor Edmund Ritscher

Der gebürtige Ibersheimer Edmund Ritscher hat mehr als 100 geschichtliche Beiträge zur Veröffentlichung im Internet verfasst. Ein Schwerpunkt liegt hierbei in der Darstellung der großen Vergangenheit seines Heimatortes Ibersheim. Gerne möchten wir Ihnen Edmund Ritscher näher vorstellen.

Edmund Ritscher
Edmund Ritscher

Autobiografisches von Edmund Ritscher

Wer viel veröffentlicht hat, von dem kann man viel lesen und vielleicht auch viel erfahren. Wer ist aber der Autor, von dem man nur den Namen kennt und warum schreibt er denn? 

Wo und was wurde veröffentlicht? 

  • auf der eigenen Homepage und noch zusätzliche Beiträge: 39

  • auf der Homepage der Stadt Worms (Rubrik "Kultur > Geschichte > Geschichten "Wussten Sie's"): 92

  • Beiträge auf Wikipedia: 20 


 

Immer den Überblick behalten

Während seines Studiums an der Akademie für Welthandel musste Edmund Ritscher bis zum Diplom 1961 verschiedene Prüfungen ablegen. 

Im Fach Auslandskunde hatte er sich für einen der damals bekanntesten Schulgeografen Deutschlands, Professor Dr. Julius Wagner (1886-1970), entschieden. Seine Arbeit in diesem Fach hatte den Titel "Indien als Entwicklungsland in Asien", mit Vergleichen zur wirtschaftlichen Entwicklung zwischen dem demokratischen Indien und dem totalitären China. Auch seine mündliche Prüfung fand bei Professor Wagner statt.

Was kam als Berufs- und Lebenserfahrung dazu?

In seinem Beruf bei der BASF, 11 Jahre im Marketing und 12 Jahre im Bildungswesen, konnte er weitere Erfahrungen sammeln. Eine der letzten Aufgaben war die Verantwortung für "Bildung in der Freizeit", die innerbetriebliche Volkshochschule, mit dem damaligen Schwerpunkt Informatik. Für dieses Fach standen ihm 20 Lehrkräfte und die entsprechenden Unterrichtsräume, über das Werk verteilt, zur Verfügung.
Prägend war auch seine Bekanntschaft mit dem Mannheimer Weltraumpionier Prof. Dr. Heinz Haber (1913-1990).

Von der Weitsicht zur Einsicht und Übersicht

In der Städtischen Handelsschule in Worms musste sich Edmund Ritscher mit Literaturgeschichte befassen. Daraus ist die „Erinnerung“ von Goethe bekannt: 

„Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da.“

Im Vorruhestand hatte er sich auch daran erinnert, denn jetzt galt es, dem neuen Lebensabschnitt einen Sinn zu geben. Seine Mutter hatte viele Zeitungsausschnitte der Wormser Zeitung gesammelt. Dem Ibersheimer Heimatforscher Fritz Kehr hatte er immer in ihrer Gaststätte gerne zugehört. Jetzt war es Zeit, dass er Verantwortung für seinen Geburts- und Heimatort Ibersheim übernahm. In seiner Wormser Zeit hatte ihn Dr. Heinz Armknecht (1906-1973) für die "Pfälzisch-Rheinische Familienkunde" in Ludwigshafen geworben. Mittlerweile ist er dort mehr als 40 Jahre Mitglied.

Zwei weitere genealogische Mitgliedschaften kamen hinzu bei der "Hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung" in Darmstadt und bei dem "Verein für Computergenealogie". Seit dem Jahr 2000 besucht er jedes Jahr den Deutschen Genealogentag. Seitdem hat er interessante Gesprächspartner aus Holland, dem Elsass und der Schweiz. Zudem ist er Mitglied beim "Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V."

Andere, die sich sonst auch für Familien- und Heimatforschung in seinem Umfeld verantwortlich fühlen, haben ihm ein großes Betätigungsfeld hinterlassen, das er gerne ausfüllt. Nachdem er vor mehr als 50 Jahren die weite Welt, bei seinem Studium, kennen lernen musste, ist er gerne wieder gedanklich in der Provinz gelandet, wo er ursprünglich hergekommen war.

Er ergänzte und erweiterte mit seinen Beiträgen die erste große Ortsbeschreibung über "Ibersheim am Rhein", die Adolf Trieb vor 100 Jahren veröffentlicht hat. 

Seine Zielgruppe sind diejenigen, die in ihrem eigenen Umfeld Verantwortung tragen sollen, für die Geschichte ihres Wohnortes und die Kultur ihrer Region, in der sie sich wohlfühlen und auch stolz darauf sein wollen.

Dieses Bemühen unterstützt er gerne mit seinen Möglichkeiten, obwohl er weit weg ist. Dadurch werden die Heimat und die Gefühle dafür erhalten. An der Übergabe von Generation zu Generation und an der Erhaltung der örtlichen Kulturgüter müssen aber alle mitwirken, sonst fühlt man sich irgendwann unwohl und sagt nicht mehr gerne, woher man kommt, wenn der Faden einmal gerissen ist. Diese Möglichkeit sieht er in Ibersheim überhaupt nicht. 

Er ist stolz darauf, in Ibersheim geboren zu sein und seine vielen und vielfältigen Beiträge beweisen dies mit Sicherheit. 

Edmund Ritscher fügt dem autobiografischen Beitrag noch eine Ergänzung hinzu:
Ritscher musste als Lehrling 1956 verschiedene Feilstücke nach den damaligen Ausbildungsrichtlinien erstellen, wovon eines davon dem heutigen BASF-Logo in den Größenverhältnissen gleich ist. Damit sind mit einem Stück gleich zwei Erinnerungen in der Hand, ein "Meisterstück" aus seiner Lehrzeit und eine Erinnerung an seine 23-jährige BASF-Zugehörigkeit.

Lesen Sie die Geschichte, die dahinter steckt und entdecken Sie das Feilstück aus dem Jahre 1956


Nach Informationen von Edmund Ritscher. Zusammengestellt von Daniel Körbel