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Karl Koehl (1847-1929)

Die Stadt Worms verdankt dem Arzt und Prähistoriker Karl Koehl sein Museum, denn er regte dessen Gründung an.

War nicht nur Arzt sondern auch ein begeisterter Archäologe: Karl Koehl (Foto: Stadtarchiv Worms) 
War nicht nur Arzt sondern auch ein begeisterter Archäologe: Karl Koehl (Foto: Stadtarchiv Worms)

(geboren 07. November 1847 in Meisenheim am Glan - gestorben 12. April 1929 in Worms)

Museums-Gründung und historische Funde

Koehl studierte bis 1873 in Heidelberg, Marburg und Gießen Medizin. Nach dem Studium lebte er in Wien, unternahm aber auch jahrelang Reisen als Schiffsarzt. 1876 ließ er sich in Pfeddersheim als Arzt nieder und 1884 siedelte nach Worms über, wo er die Gründung des Museums anregte und dessen ehrenamtlicher Konservator war. Er erforschte bandkeramische Siedlungen und Gräber sowie das römischen Worms.

Koehl führte Ausgrabungen in Worms (Adlerberg) und Rheinhessen durch und publizierte die Funde. Er prägte den Namen einer Kultur der Jungsteinzeit (Hinkelsteingruppe) und der Frühbronzezeit (Adlerbergkultur). Der Begriff Hinkelsteingruppe erinnert an das Gräberfeld von Monsheim in der Flur Hinkelstein, wo früher ein Menhir (Hinkelstein) gestanden hatte. Der Ausdruck Adlerbergkultur erinnert an frühbronzezeitliche Gräber vom Adlerberg in Worms.

Nach Koehl wurde die Koehlstraße in der Wormser Innenstadt benannt.



(Quelle: Wikipedia)

 
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