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Tag des offenen Denkmals 2016

Aktionstag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

am 11. September 2016 unter dem Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten"

In der geschichtsträchtigen Nibelungenstadt Worms können Sie diesmal acht besondere Orte erkunden, um deren Erhalt sich sich viele Akteure und Initiativen mit großem Engagement bemühen.

 
 
 
 

Das Programm 2016 in Worms:

Alle Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals sind kostenfrei (sofern nicht anders angegeben). Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.

 
 

Innenstadt

 
Jüdischer Friedhof Worms (Foto: Ingo Hamann) 
Jüdischer Friedhof Worms (Foto: Ingo Hamann)

Alter Jüdischer Friedhof "Heiliger Sand"

Der "Heilige Sand" ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof nördlich der Alpen, die Grabsteine reichen in das 11. Jahrhundert zurück. In Hinblick auf den projektierten UNESCO-Weltkulturerbe-Antrag "SchUM-Städte" ist das bürgerschaftliche Engagement des Altertumsvereins Worms e.V. sowie des Vereins „Warmaisa“ besonders hervorzuheben. Unterstützt wird unter anderem die wissenschaftliche Erfassung und Auswertung der Grabstein-Texte durch das Salomon Ludwig Steinheim – Institut, Universität Duisburg – Essen, und die Restaurierung von Grabsteinen.

Infos

Ort:  Willy-Brandt-Ring 21, 67547 Worms

geöffnet: 8 – 18 Uhr

Führungen: 

  • um 11 und 17 Uhr durch Dr. Josef Mattes, Vorsitzender des Altertumsvereins
 
 
 
 
Nordseite des Wormser Doms. (Foto: IR) 
Nordseite des Wormser Doms. (Foto: IR)
Engelfigur im Dom (Foto: R. Uhrig) 
Engelfigur im Dom (Foto: R. Uhrig)
Orgel im Wormser Dom (Langhaus, Quelle: Stadtarchiv) 
Orgel im Wormser Dom (Langhaus, Quelle: Stadtarchiv)

Dom St. Peter

Der Kaiserdom in Worms wurde in heutiger Gestalt im 12. Jahrhundert auf den Fundamenten des ottonischen Doms von Bischof Burchard errichtet, mit bemerkenswerten Ergänzungen der Gotik und des Barock. Der Dom ist eine ewige Baustelle. Die Domgemeinde bzw. das Bistum werden durch einen rührigen Dombauverein unterstützt.

Infos

Ort: Domplatz / Andreasstraße, 67547 Worms

geöffnet: 12.30 – 17.45 Uhr

Führungen: 

  • 14.30 Uhr - Führung zu speziellen Orten, die noch auf eine Renovierung warten;
  • 15.30 Uhr - Führung zur Restaurierung des barocken Inventars;
  • 16.30 Uhr - Führung zur laufenden Außensanierung: Was schon geschafft ist und was noch vor uns liegt. 

Besonderheiten: 

Konzert an der Schwalbennest-Orgel mit Winfried Bönig (Domorganist am Kölner Dom), in Kooperation mit den Internationalen Orgelfestwochen im Kultursommer Rheinland-Pfalz.

 
 
 
 
Die ehemalige Stiftskirche St. Andreas. 
Die ehemalige Stiftskirche St. Andreas.
Aktuell wird die Seite zum Innenhof hin saniert. (Foto: IR) 
Aktuell wird die Seite zum Innenhof hin saniert. (Foto: IR)

Ehem. Stiftskirche St. Andreas (jetzt Museum der Stadt Worms)

Romanische Stiftskirche des späten 12. Jahrhunderts auf einem Gründungsbau von 1020. Kirchensanierung mit bauhistorischen Untersuchungen der Universität Heidelberg. Der Altertumsverein Worms e.V., der 1881 den Grundstock für das Wormser Museum gelegt hat, fungiert als Förderverein für die Sanierung.

Infos

Ort:  Weckerlingplatz 7/9, 67547 Worms

geöffnet: Museum von 10 – 18 Uhr (Eintritt!)

Führungen:

  • 15 Uhr - Führung durch den für die Sanierung zuständigen Architekten Jürgen Hamm, mit Erläuterungen zu der hier angewendeten Methodik und der bisher gewonnenen Erkenntnisse.
 
 
 
 
Dreifaltigkeitskirche am Marktplatz (Foto: R. Uhrig) 
Dreifaltigkeitskirche am Marktplatz (Foto: R. Uhrig)
Altar und Motivfenster (Foto: R. Uhrig) 
Altar und Motivfenster (Foto: R. Uhrig)

Ev. Dreifaltigkeitskirche

Barocker Kirchenbau von 1709-25, nach Zerstörungen 1945 unter Beibehaltung des Außenbaus von 1955-59 durch die bedeutenden Kirchenarchitekten Otto Bartning und Otto Dörzbach wiederaufgebaut. Der Innenraum der Dreifaltigkeitskirche ist ein bemerkenswertes Zeugnis moderner Kirchenbaukunst der Nachkriegszeit, mit farbig verglasten Fenstern von Wilhelm Buschulte. 

Infos

Ort: Marktplatz 12, 67547 Worms

geöffnet: bis 16 Uhr

Führungen:

  • Nach dem Gottesdienst Führungen durch Pfarrer Johannes Fey um 11.30 Uhr, und ab 12 Uhr
  • Bei Bedarf zu jeder vollen Stunde.
 
 
 
 
Lutherkirche (Foto: R. Uhrig) 
Lutherkirche (Foto: R. Uhrig)

Ev. Lutherkirche

Herausragende Kirche des Darmstädter Jugendstils. Die Lutherkirche wurde von 1910 bis 1912 nach Plänen von Friedrich Pützer erbaut, mit Anklängen an neoklassizistische Formen; Ausstattung von Darmstädter Künstlern. 

Infos

Ort: Friedrich-Ebert-Straße 45, 67547 Worms

geöffnet: bis 18 Uhr

Führungen:

  • nach Bedarf ab 11.15 bis 18 Uhr
 
 
 

Stadtteile

 
Die Abenheimer "Klausenbergkapelle" inmitten von Weinbergen. 
Die Abenheimer "Klausenbergkapelle" inmitten von Weinbergen.

St.- Michaels-Kapelle auf dem Klausenberg (Worms-Abenheim)

Spätgotischer Saalbau von 1572 in den Weinbergen bei Abenheim, erste Erwähnung einer Klaus 1299.

Infos

Ort: Worms-Abenheim, Klausenberg

geöffnet: 14-18 Uhr

Führungen: 

  • 14, 15, 16 und 17 Uhr - Führungen durch Ursula Gauglitz

Besonderheiten:

  •  Malecke für Kinder
  • 17.30 Uhr - Abschlussandacht
 
 
Jesuskreuz von Abenheim 
Jesuskreuz von Abenheim

Wegekreuze an den Abenheimer Ortseingängen

Fünf Wegekreuze und zwei Kreuzigungsgruppen, entstanden zwischen dem 17. und dem 20. Jahrhundert, sind erhalten.

Infos

Ort: Worms-Abenheim

Führungen: 

  • 14 und 16 Uhr
  • Treffpunkt am Heimatmuseum an der Kirche

Besonderheiten:

 
 
Glockenturm der Heilig-Kreuz-Kirche in Worms-Horchheim. (Foto: R. Uhrig) 
Glockenturm der Heilig-Kreuz-Kirche in Worms-Horchheim. (Foto: R. Uhrig)

Rundgang zu den drei Kirchen in Horchheim

Im Rahmen des 1250-jährigen Jubiläums von Worms-Horchheim wird folgender Rundgang angeboten: 

Infos

Ort: Worms-Horchheim

Rundgang: 

  • 11.30 Uhr - Führung an der alten Heilig-Kreuz-Kirche (Obere Hauptstraße 47, am Alten Kirchpfad gelegen), jetzt Friedhofskirche, mit Architekt Dr. Hartmann Manfred Schärf, dem Vorsitzenden des Fördervereins alte Heilig-Kreuz-Kirche Worms-Horchheim. 1234 wurde diese Kirche erstmals erwähnt, vom Erscheinungsbild her eine barocke Saalkirche mit späteren Veränderungen. 

  • 12 Uhr - Führung durch Günter Hammerle in der ev. Gustav-Adolf-Kirche (Obere Hauptstraße 23), 1908 in Formen des Darmstädter Jugendstils erbaut und 1992 restauriert. 

  • 12.30 Uhr - Führung durch Udo Stegmann durch die 1910 im neugotischen Formen erbaute Heilig-Kreuz-Kirche (Goldbergstraße 3) mit prächtiger Innenausstattung.
 
 
 
 

Deutscher Beitrag zu den European Heritage Days

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit.Ziel des Tages ist es, Denkmale für ein breites Publikum zu öffnen, die sonst nicht zugänglich sind. Mit dieser Idee zählt die Aktion zu den erfolgreichsten Kulturveranstaltungen in Deutschland.

 

Kontakt

Info-Button

Untere Denkmalschutzbehörde

(Bei Fragen zum Programm in Worms)

Bei allgemeinen Fragen zum Aktionstag bzw. zum bundesweiten Programm:

Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Tag des offenen Denkmals
Koblenzer Straße 75
53177 Bonn
Telefax: (02 28) 3 90 63 43

Weitere Informationen zum bundesweiten Denkmaltag finden Sie unter
www.tag-des-offenen-denkmals.de