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Nibelungen-Festspiele Worms

12. - 28. Juli 2019

Uraufführung "Überwältigung" - Openair vor dem Kaiserdom in Worms

Banner Nibelungen-Festspiele 2019

Mit Thomas Melle schreibt einer der gefragtesten deutschen Theaterautoren die Uraufführung für die Wormser Nibelungen-Festspiele 2019 unter der Intendanz von Nico Hofmann. In seinem Stück „Überwältigung“ erzählt der Dramatiker den Nibelungenstoff neu und fragt dabei, ob die Geschichte nicht auch ganz anders, besser ausgehen könnte. Das Schicksal wird auf den Prüfstand gestellt. Die Regisseurin Lilja Rupprecht, deren Inszenierungen derzeit an den großen deutschen Theaterhäusern zu sehen sind, wird Regie auf der Nordseite des Wormser Doms führen.

"Überwältigung" wird vom 12. bis 28. Juli 2019 an 16 Abenden (Montag, 22. Juli spielfrei) vor dem Wormser Dom aufgeführt.

Der Vorverkauf für 2019 startet am 12. November 2018, verbunden mit einer attraktiven Weihnachtsaktion!

Weitere Informationen unter

www.nibelungen-festspiele.de

 

Rückblick Festspiele 2018

20. Juli - 5. August 2018 

Uraufführung "Siegfrieds Erben" - Openair vor dem Kaiserdom in Worms

Staraufgebot vor dem Wormser Dom

Intendanz: Nico Hofmann / mit Jürgen Prochnow, Ursula Strauss und vielen anderen

In diesem Jahr fanden die Nibelungen-Festspiele Worms unter der Leitung des Intendanten Nico Hofmann und dem neuen Künstlerischen Leiter Thomas Laue vom 20. Juli bis 5. August 2018 statt. 

Mit dem Autorenduo Feridun Zaimoglu und Günter Senkel haben zwei der radikalsten literarischen Stimmen Deutschlands das Stück für 2018, "Siegfrieds Erben", geschrieben. Der viel beachtete Schweizer Roger Vontobel inszenierte das Stück. 

Neben Hollywood-Star Jürgen Prochnow gehörten Ursula Strauss, Bruno Cathomas, Felix Rech, Pheline Roggan, Max Mayer, Wolfgang Pregler, Karin Pfammatter, Linn Reusse, Michael Ransburg und Miguel Abrantes Ostrowski zum Ensemble 2018. 

Enkhjargal Dandarvaanchig, mongolischer Kehlkopfsänger, sang und spielte auf der Pferdekopfgeige. Weitere sechs Musiker spielten bei der diesjährigen Inszenierung auf der Bühne vor dem Nordportal des Wormser Doms.

„Siegfrieds Erben“ wurde vom 20. Juli bis zum 4. August 2018 an 16 Abenden (Montag, 30. Juli, spielfrei) aufgeführt. Die Tribüne auf der Nordseite des Wormser Kaiserdoms umfasste 1285 Plätze. Die Tickets kosteten je nach Kategorie zwischen 29 und 129 Euro.

Das Stück "Siegfrieds Erben"

Das Autorenduo Feridun Zaimoglu und Günter Senkel hat für die Nibelungen-Festspiele 2018 mit „Siegfrieds Erben“ die Geschichte der Nibelungen fortgeschrieben. Ihr Stück beginnt dort, wo die bisherigen Bearbeitungen des Nibelungenmythos enden: 

Am Tag nach dem grausamen Gemetzel am Hofe des Hunnenkönigs Etzel. Kriemhild, Hagen und die Burgunder sind tot, und Etzel, der um seinen ebenfalls getöteten Sohn Ortlieb trauert, reist nach Worms, um dort seinen Anspruch als Erbe des Burgunderlandes und des sagenumwobenen Nibelungenschatzes geltend zu machen. Doch dort bleibt die Forderung des Hunnenkönigs nicht unwidersprochen, denn vor dem Dom in Worms sind bereits Siegfrieds Eltern, das Königspaar Siegmund und Sieglinde aus Xanten, eingetroffen, die ebenfalls den Schatz als Nachlass ihres in Worms ermordetet Sohnes einfordern. 

Ein Machtkampf beginnt, in dem es nicht nur um Gold und die Vorherrschaft in einem ehemals großen Reich geht, sondern auch um das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen, um Religion und um die Frage, was am Ende eines langen, mächtigen Lebens eigentlich übrig bleibt. 

Es sind die Männer, die hier kämpfen, doch am Ende sind es die Frauen, die über das Schicksal der Könige entscheiden: Brunhild, die in Worms zurückgeblieben ist, Ute, die alte Königsmutter, und vor allem die junge Swanhild, in der ein ganz anderes Erbe weiterlebt: Die Kompromisslosigkeit ihres Vaters: Siegfried, des Drachentöters.

Jürgen Prochnow (rechts, mit Festspiel-Intendant Nico Hofmann) spielt in "Siegfrieds Erben" den macht- und rachedurstigen Hunnenkönig Etzel. 
Jürgen Prochnow (rechts, mit Festspiel-Intendant Nico Hofmann) spielt in "Siegfrieds Erben" den macht- und rachedurstigen Hunnenkönig Etzel.

Das Ensemble

Jürgen Prochnow spielte den mächtigen Hunnenkönig ETZEL. Als Siegfrieds Eltern: Karin Pfammatter, Schauspielerin am Düsseldorfer Schauspielhaus und bekannt aus dem Tatort Luzern, die Königin SIEGLINDE verkörperte. An ihrer Seite war Bruno Cathomas (Schauspiel Köln; „Amur senza fin“, „Monster“) zu sehen, der die Rolle von König SIEGMUND spielte. Die Rolle der Burgherrin BRUNHILD übernahm Ursula Strauss (Romy für „Schnell ermittelt“; Tatort; Polizeiruf 110). Ihr Sohn BURKHARDT wurde von Max Mayer, der als freier Schauspieler unter anderem am Schauspiel Frankfurt, Burgtheater Wien und Schauspiel Köln spielte und bekannt aus „Soko Donau/Wien“ ist, verkörpert.

In weiteren Rollen waren Felix Rech als DIETRICH VON BERN, („Die dunkle Seite des Mondes“, „Vincent will Meer“) und Pheline Roggan („Jerks“; „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“) als SCHAMANIN zu sehen. Die Königsmutter UTE wurde von Wolfgang Pregler (Serie „Parfüm“; „Landgericht“; Schauspiel Frankfurt; Schauspiel Köln, Deutsches Theater Berlin) verkörpert. Miguel Abrantes Ostrowski („Dahoam is Dahoam“; „Hubert und Staller“; freier Theater-Schauspieler unter anderem am Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Köln) spielte einen PRIESTER.

Linn Reusse („In aller Freundschaft“; „Die rote Zora“; „Bloch“) vom Deutschen Theater Berlin als SWANHILD, die Tochter von Siegfried und Kriemhild, und Michael Ransburg (Nationaltheater Mannheim; Forum Theater Stuttgart; „Wir drehen keinen Film“), als DIENER und HILDEBRAND komplettierten das Ensemble.

Enkhjargal Dandarvaanchig, mongolischer Kehlkopfsänger, sang und spielte auf der Pferdekopfgeige. Weitere sechs Musiker spielten bei der diesjährigen Inszenierung auf der Bühne vor dem Nordportal des Wormser Doms.

v.l.: Pheline Roggan, Miguel Abrantes Ostrowski, Jürgen Prochnow, Felix Rech, Karin Pfammatter, Regisseur Roger Vontobel, Wolfgang Pregler, Michael Ransburg, Max Mayer, Enkhjargal Dandarvaanchig 
v.l.: Pheline Roggan, Miguel Abrantes Ostrowski, Jürgen Prochnow, Felix Rech, Karin Pfammatter, Regisseur Roger Vontobel, Wolfgang Pregler, Michael Ransburg, Max Mayer, Enkhjargal Dandarvaanchig
 
 
 
Imposante Kulisse für die Nibelungen-Festspiele: der Wormser Kaiserdom. (Foto: B. Bertram)
Imposante Kulisse für die Nibelungen-Festspiele: der Wormser Kaiserdom. (Foto: B. Bertram)
Lädt zum Flanieren ein: der Heylshofpark, das wohl schönste Theater-Foyer unter freiem Himmel. (Foto: B. Bertram) 
Lädt zum Flanieren ein: der Heylshofpark, das wohl schönste Theater-Foyer unter freiem Himmel. (Foto: B. Bertram)
Dinner im Park: genussreiches Speisen im stilvollen Ambiente. (Archivbild 2017 Gauls Catering, Foto: IR / Stadt Worms) 
Dinner im Park: genussreiches Speisen im stilvollen Ambiente. (Archivbild 2017 Gauls Catering, Foto: IR / Stadt Worms)
 
 
 
 
 

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