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Schritt für Schritt zum UNESCO Weltkulturerbe (Generaldirektion Kulturelles Erbe)

Wann: 12.02.2019 | 18:00 Uhr - 21:00 Uhr
Wo: Das Wormser - Luther-/Burchard-/Raschisaal
Rathenaustrasse
67547 Worms
Worms-Zentrum
Veranstalter: Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms
Internet https://www.das-wormser.de/das-wormser/tagungszentrum/kongresstermine/5484/Schritt_f%C3%83%C2%BCr_Schritt_zum_UNESCO_Weltkulturerbe_.php

Informationen

Seit 2006 engagiert sich das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Mainz und den drei Städten Speyer, Worms und Mainz für die Anerkennung der einzigartigen und vorbildgebenden Monumente der SchUM-Städte als UNESCO-Welterbe. Im Januar 2020 soll der Antrag "Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz" bei der UNESCO eingereicht werden. Ein Jahr vor der Antragstellung möchten wir Ihnen den aktuellen Stand des Antrags und die Bedeutung von SchUM vorstellen, aber auch über noch folgende Schritte informieren und einen Blick in die Zukunft werfen.

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz lädt gemeinsam mit dem Institut für Stadtgeschichte Worms ein zum Vortragsabend "Schritt für Schritt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz - ein Jahr vor der Antragstellung". 


Programm:


Begrüßung: 
Dr. Gerold Bönnen, Leiter Stadtarchiv Worms 


Grußworte: Michael Kissel, Oberbürgermeister der Stadt Worms 


Die SchUM-Stätten ein Jahr vor der Antragstellung:
Dr. Stefanie Hahn, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz 


Die SchUM-Städte als Orte verdichteter Erinnerung vom Mittelalter bis in die Neuzeit: Dr. Christoph Cluse, Universität Trier 

Bauten von außergewöhnlich universellem Wert - Die Monumente der SchUM-Städte
:
Prof. Dr. Matthias Untermann, Universität Heidelberg 


SchUM2019 - Die Bedeutung für die Jüdische Gemeinde heute: 
PD. Dr. Peter Waldmann, Jüdische Gemeinde Mainz 

Im Anschluss besteht Gelegenheit für vertiefende Gespräche.


Zu SchUM:


Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter ein europaweit bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens, in dem wesentliche Grundlagen für das aschkenasische Judentum gelegt wurden. Die drei Gemeinden mit ihren bis heute verehrten Rabbinern gelten als die Wiege des aschkenasischen Judentums. Aus dieser Zeit haben sich einzigartige bauliche Zeugnisse erhalten: In Speyer die nahezu vollständig erhaltene Mikwe sowie die Reste der 1104 eingeweihten Synagoge, in Worms die 1938 zerstörte, bis 1961 auf Ruinenmauern aufgebaute Synagoge, die Mikwe von 1185/86 sowie der in situ erhaltene und eine einzigartige Kontinuität aufweisende Friedhof "Heiliger Sand" und in Mainz der 1926 eröffnete Denkmalfriedhof.