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500 Jahre Leipziger Disputation: „Der nahende Antichrist“

Wann: 24.05.2019 | 20:00 Uhr - 22:00 Uhr
Wo: Museum Heylshof
Stephansgasse
67547 Worms
Worms-Zentrum
Eintritt/Kosten: 3,00 €
Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau
E-Mail: ev.erwachsenenbildung@t-online.de
Internet http://www.luther-worms.de

Informationen

2019 jährt sich zum 500. Mal die Leipziger Disputation, die für die Reformation von entscheidender Bedeutung war. In Gegenwart von Herzog Georg von Sachsen disputierten vom 27. Juni bis 16. Juli 1519 in der Pleißenburg der Ingolstädter Theologe Johannes Eck, einer der hartnäckigsten Gegner der Reformation, mit den führenden Vertretern der reformatorischen Bewegung, neben Martin Luther: Andreas Karlstadt und Philipp Melanchthon. Die behandelten theologischen Fragen waren von hoher Brisanz. Indem Luther einige Thesen von Jan Hus, die das Konzil von Konstanz verdammt hatte, als christlich erklärte und bekannte, dass weder Papst noch Konzil höchste Autorität in Glaubensfragen besitzen, vollzog er den Bruch mit Rom. Eck setzte sich daher nach der Leipziger Disputation dafür ein, den römischen Prozess gegen Luther weiterzuführen und zum Abschluss zu bringen. Nach der Wahl Karls von Spanien zum Kaiser im Juni 1519 stand dem nichts mehr im Wege.

Wollen wir in der heutigen ökumenischen Diskussion des Amts- und Kirchenverständnisses weiterkommen, so führt kein Weg an der Leipziger Disputation vorbei.
Mit dem Amts- und Kirchenverständnis ist nicht zuletzt die Frage der Abendmahlsgemeinschaft verknüpft.