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Neugestaltung des Bahnhofs und Bahnhofsumfeld

Der Wormser Hauptbahnhof hat ein neues Gesicht bekommen: Nach Erweiterung der Fußgängerunterführung, Einbau einer Aufzuganlage und neuer Dächer auf den Bahnsteigen sowie der Neugestaltung des westlichen Vorplatzes und Einrichtung eines zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) wurde zuletzt der östliche Vorplatz im Bereich des Haupteinganges umgestaltet. Mit einem großen Fest am 04.05.2013 wurde der Abschluss der Modernisierung gefeiert, unter anderem mit RPR1.-Showbühne, Musik von Rolf Stahlhofen und Max Mutzke, Sonderfahrten mit dem nostalgischen Schienenbus, Kinderprogramm und vielem mehr. 

Chronologie:

Letzter Baustein der Modernisierung: der Bahnhofsvorplatz Ost, hier vor Beginn der Bauarbeiten mit alter, überdachter Bushaltestelle 
Letzter Baustein der Modernisierung: der Bahnhofsvorplatz Ost, hier vor Beginn der Bauarbeiten mit alter, überdachter Bushaltestelle
...und kurz vor Abschluss der Baumaßnahme im März 2013: ein großzügiger Platz mit neuen Leuchten, bepflanzt mit Platanen und Eiben 
...und kurz vor Abschluss der Baumaßnahme im März 2013: ein großzügiger Platz mit neuen Leuchten, bepflanzt mit Platanen und Eiben
Der Haupteingang zum Bahnhof wird ebenfalls neu gestaltet - er bekommt eine größere Austrittsfläche mit Trepppen zu beiden Seiten sowie einer Rampe für einen barrierefreien Zugang 
Der Haupteingang zum Bahnhof wird ebenfalls neu gestaltet - er bekommt eine größere Austrittsfläche mit Trepppen zu beiden Seiten sowie einer Rampe für einen barrierefreien Zugang
Wurden abgerissen: die Überdachungen und das Kiosk des alten Busbahnhofs
Wurden abgerissen: die Überdachungen und das Kiosk des alten Busbahnhofs

Bahnhofsvorplatz Ost (Haupteingang)

Neubau des östlichen Bahnhofsvorplatzes. Beginn August 2012, voraussichtliche Fertigstellung Ende April 2013. Kosten: rund 1,8 Millionen Euro. Land unterstützt Projekt mit 533.600 Euro.

  • attraktiver Stadteingang 
  • "Balkon" vor dem Bahnhof zur Orientierung 
  • Lenkung der Fußgänger in die Innenstadt/Fussgängerzone 
  • direkter Zugang zum Busbahnhof 
  • Lichtsäulen als "Lichttor" 
  • Kulturschiene bis zum Kultur- und Tagungszentrum 
  • 1,8 Millionen Euro an Investiotionen 
  • Baubeginn vermutlich 2008, sofern Finanzierung gesichert 
  • Verwendung gleicher Elemente wie auf der Westseite des Bahnhofs und in der Innenstadt 
  • Entstehung eines städtischen Gesamtkonzeptes

Pläne:
Lageplan mit Details

Lageplan mit Schnittzeichnungen

Baumfeld

Ausbau Bahnhofstraße

 

Dächer auf Bahnhofsvorplatz abgerissen

Voraussetzung für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes Ost (Siegfriedstraße, vor dem Haupteingang zum Bahnhofsgebäude) war der Rückbau der vorhandenen Aufbauten. Diese Maßnahme begann am Montag, 6. September 2010 mit dem Abbruch der vorhanden Betondächer über dem alten Busbahnhof sowie dem Abriss des Kiosks.

In der Bauphase 1 erfolgte der Abriss des Dachs über der nördlichen Insel neben der Zufahrt zum ZOB (Zentraler Omnibus Bahnhof). Die Zufahrt zum ZOB sowie die Ausstiegshaltestellen blieben unverändert, ebenso die Taxenstellplätze in der Siegfriedstraße.

Nach Abschluss der Abbrucharbeiten auf der nördlichen ehemaligen Bussteiginsel wurden die Taxenstellplätze in die Zufahrt zum ZOB verlegt und der Rückbau der Überdachung über der südlichen Bussteiginsel sowie der Rückbau des Kioskes begonnen. 

 
 
 
 
Modell Bahnhofsvorplatz West
Modell Bahnhofsvorplatz West
Der fertige Bahnhofsvorplatz West im August 2011 
Der fertige Bahnhofsvorplatz West im August 2011

Abgeschlossen: Bahnhofsvorplatz West

  • Blickachse zwischen Unterführung und westlichen Stadtteilen 
  • insgesamt sollen 2,2 Millionen Euro investiert werden 
  • 541.000 Euro trägt die Stadt 
  • Quadratraster von je 10x10 Metern 
  • drei Treppenanlagen zu Unterführung hin 
  • behindertengerechte Rampe 
  • Ruhezonen für Rollstuhlfahrer 
  • Ruhezonen zwischen Bäumen 
  • Bauminseln mit Sitzbänken 
  • Auflockerung durch Wasserfontänen 
  • Fahrradständer 
  • optisch ansprechende Mastleuchten 
  • Bodeneinbaustrahler zur Illumination der Bäume 
  • Möglichkeiten zur Errichtung eines Kiosk


Vorentwurfsplanungen:
Grundriss Westseite
Querschnitt Westseite
Bauphasen Westseite
Details zum Bodenbelag

 
Gehen in die Endphase: die Sanierungsarbeiten am Wormser Hauptbahnhof
Gehen in die Endphase: die Sanierungsarbeiten am Wormser Hauptbahnhof
Sollen bald ein Dach bekommen: die Gleise für Züge Richtung Bensheim
Sollen bald ein Dach bekommen: die Gleise für Züge Richtung Bensheim

Überdachung für den "Bensheimer Bahnhof" (18.02.2011)

Über die laufenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Wormser Hauptbahnhof informierte der Bahn AG-Konzernbevollmächtigte Udo Wagner vor wenigen Tagen Oberbürgermeister Michael Kissel.

Demnach seien die Aufträge für die Überdachung des so genannten "Bensheimer Bahnhofs" an der Nordseite des Hauptbahnhofes jetzt vergeben worden, berichtete Wagner. Die Bahnreisenden und Pendler in Richtung Bensheim wird es freuen, dass sie bald nicht mehr an den beiden Gleisen im Regen stehen und die schon vor einiger Zeit errichtete Konstruktion nun endlich auch die notwendige Überdachung erhält.

Die Auftragsvergabe für die noch fehlende Wandverkleidung des Treppenaufgangs von der Unterführung zum Bahnsteig 1 sei ebenfalls erfolgt, informierte Wagner, sodass auch dieser fehlende Mosaikstein das Gesamtbild des Wormser Hauptbahnhofs in Bälde ergänzen wird.

Ausgerüstet werde die Verkehrsstation noch mit moderner Signaltechnik, so Wagner, und 1 Million Euro stelle die Bahn AG bereit für die abschließende energetische Sanierung des historischen Bahnhofsgebäudes.

"Ich bin erleichtert, dass die Bahn AG ihre Zusagen erfüllt und die noch ausstehenden Maßnahmen jetzt zügig in die Wege leitet", so Oberbürgermeister Michael Kissel nach dem für ihn "konstruktiven und ergebnisorientierten Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der Bahn AG".

"Mit den bereits geleisteten, umfänglichen Maßnahmen der Stadt Worms (Bahnhofsvorplatz West, ZOB etc.), der noch durchzuführenden Neugestaltung des östlichen Bahnhofvorplatzes und den im Zuständigkeitsbereich der Bahn liegenden Arbeiten, wird der Wormser Hauptbahnhof in absehbarer Zeit wieder seiner Bedeutung als Entree zur Stadt gerecht werden", so Oberbürgermeister Kissel zu diesem städtebaulich und verkehrspolitisch bedeutende Projekt.

Insgesamt rund 30 Millionen Euro investieren Stadt Worms und Bahn AG in die Sanierung, Modernisierung und Aufwertung des Wormser Hauptbahnhofs und seines Umfeldes. Der Anteil der Bahn liegt bei etwa 10 Millionen Euro.

 
Oberbürgermeister Michael Kissel (3. v.l.) und weitere städtische Mitarbeiter präsentieren die neue Werbekampagne "gewußt Wo"
Oberbürgermeister Michael Kissel (3. v.l.) und weitere städtische Mitarbeiter präsentieren die neue Werbekampagne "gewußt Wo"

Neue Bahnhofsunterführung (07.01.2010)

Die Unterführung unter dem Wormser Hauptbahhof, die den Bahnhofsvorplatz zur Innenstadt auch mit dem Bahnhofsvorplatz West verbindet, war jahrelang wahrlich kein Aushängeschild. Eng, schmutzig, unbeliebt. Die neue Unterführung präsentiert sich hell, freundlich und geräumig.


Wer die Entwicklung am Wormser Bahnhof aufmerksam verfolgt, bemerkt dieser Tage eine weitere Verbesserung. Die neugestaltete Bahnhofsunterführung, für die als öffentlicher Weg die Stadt zuständig ist, wirkt lichtdurchflutet, sauber und freundlich. Eine gute Ausleuchtung macht aus dem ehemaligen "Angstraum" eine attraktive Meile. Die Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen sind mit Naturstein verblendet, auf dem Boden glänzt Granit. Die Wände, aus vandalismussicherem Verbundglas enthalten Gestaltungselemente, in denen die Stadt für sich wirbt.

Die Kampagne "Gewusst WO", macht den Besucher und "Vorbeigänger" auf das Kernprofil der Stadt aufmerksam. So ist zu zum Beispiel in Anspielung auf die Nibelungensaga Hagens Kopf zu sehen und zu lesen: "Lieben und sterben lassen? > Gewusst WO". Reformator Martin Luther grüßt mit "Hier stehen und nicht anders können? > Gewusst WO".

Sehr attraktiv gestaltete Plakate, alle im gleichen Stil, werben aber auch für Wormser Veranstaltungen wie die Nibelungen-Festspiele, Jazz & Joy oder das traditionsreiche Backfischfest. Zum Fest aller Wormser heißt es "Scholle oder Schorle? > Gewusst WO".

Das alles ist Teil einer Imageoffensive, die im städtischen Arbeitskreis "Kuseti" koordiniert wird. Dort sind neben Kultur und Veranstaltungs GmbH, Tourist Information und Stadtmarketing auch die Wirtschaftsförderung sowie Presse- und Internetabteilung vertreten.

Die städtischen Messestände für Tourismus-Auftritte sind gleichfalls nach dem "Gewusst WO"-Prinzip gestaltet, digitale Infoterminals entlang der Sehenswürdigkeiten und eine Homepagevariante für Mobilgeräte runden die Offensive ab. Der Interessierte soll möglichst an jedem gewünschten Platz ausführliche Informationen zur Attraktivität der Stadt erhalten.

Einen wichtigen Eindruck der Stadt gewinnen die Besucher auch gerade an den Stadteingängen. Dazu zählt eben auch der Bahnhof. So investieren Bahn, Land und Stadt insgesamt mehr als 40 Millionen Euro im und rund um den Bahnhof.

Oberbürgermeister Michael Kissel ist zuversichtlich, dass noch in 2010, spätestens jedoch Anfang 2011, mit der Umgestaltung des eigentlichen Hauptplatzes vor dem Bahnhof begonnen werden kann. "Ein Mammutprojekt...", so Kissel, "...nach dessen Fertigstellung der Bahnhof, als Vistenkarte unserer Stadt, wieder ein Vorzeigeobjekt sein wird."

 
Podeste mit Sitzbänken und Bäumen, dahinter plätschernde Wasserspiele - Ruheinseln für eine kleine Pause
Podeste mit Sitzbänken und Bäumen, dahinter plätschernde Wasserspiele - Ruheinseln für eine kleine Pause

Einweihung Bahnhofsvorplatz West (06.06.2008)

Ab sofort laden Podeste mit Sitzbänken und Bäumen neben plätschernden Wasserspielen zu einer Ruhepause am Bahnhof ein. Am Freitag, 06.06.2006 wurde der neugestaltete Vorplatz westlich des Bahnhofes und direkt am P+R-Parkhaus von Oberbürgermeister Michael Kissel und Innen-Staatssekretär Roger Lewentz offiziell eingeweiht. 


Im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes des Wormser Hauptbahnhofes wurde der westliche Bahnhofsvorplatz neu gestaltet. Nach 10-monatiger Bauzeit wurde er am Freitag, 6. Juni 2008 von Oberbürgermeister Michael Kissel gemeinsam mit Innen-Staatssekretär Roger Lewentz seiner Bestimmung übergeben.

Der Bahnhofsvorplatz West mit über 3.500 m2 Grundfläche wurde unter städtebaulichen Aspekten als Verbindung zwischen der Kernstadt, dem Bahnhof Worms und den westlichen Stadtteilen gestaltet. Mit der baulichen Fertigstellung ist wiederum ein Teilprojekt aus der Gesamtmaßnahme „Städtebauliche Neuordnung des Bahnhofsumfeldes in Worms“ abgeschlossen. Diese Städtebauliche Neuordnung umfasst den Bau des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB), die Zufahrt zum ZOB mit Anbindung an den Kreisverkehr Gaustraße, den Neubau der Brunhildenbrücke sowie den Ausbau der Gutenbergstraße bis zum Kreisverkehr Von-Steuben-Straße / Güterhallenstraße.
In Verbindung mit der Errichtung des P+R–Parkhauses, der Bike & Ride Anlage sowie den diversen Fahrradabstellmöglichkeiten dient der Bahnhofsvorplatz West gleichermaßen der Förderung des ÖPNV wie auch als Basis für die weitere Entwicklung des westlichen Bahnhofsgeländes.

Der ansprechenden und großzügigen Platzgestaltung liegt ein 10 x 10 Meter Quadratraster zu Grunde, welches im Plattenbelag durch Natursteinpflasterbänder abgebildet wird. Entlang des P+R –Parkhauses wird der vorhandene Höhenunterschied durch drei Treppenanlagen überwunden. In der Platzmitte bieten drei Bauminseln schattigen Ruheraum und laden zum Verweilen ein. An der nördlichen Platzkante ist ein behindertengerechter Zugang zur Fußgängerunterführung mit Zwischenpodesten als Ruhezonen eingerichtet. Die Platzbeleuchtung erfolgt über Mastleuchten sowie über Bodeneinbaustrahler, die sowohl die Einzelbäume als auch die Bäume der Bauminseln anstrahlen.

Baubeginn war im August 2007, die Bauzeit betrug 10 Monate. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2.210.000,00 €. Die Maßnahme wurde sowohl durch das Ministerium des Innern und für Sport nach dem Strukturprogramm als auch durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (GVFG / FAG) bezuschusst.

Bildergalerie

 
der sogenannte Bensheimer Bahnhof, das nördliche Tonnendach am Hauptbahnhof
der sogenannte Bensheimer Bahnhof, das nördliche Tonnendach am Hauptbahnhof
Oberbürgermeister Kissel informiert sich bei Vertretern der Bahn über den Sachstand
Oberbürgermeister Kissel informiert sich bei Vertretern der Bahn über den Sachstand

Umbau des "Bensheimer Bahnhofs" (13.07.2007)

Umbau der Verkehrsstation am Wormser Hauptbahnhof
Neun Baumaßnahmen umfasst das Gesamtprojekt. Der Durchgang in der Personenunterführung am Wormser Hauptbahnhof wurde für vorbereitende Arbeiten bereits verschmälert; die Bahnsteigbeläge werden zur Zeit zurückgebaut. In den nächsten Wochen erhalten Bahnsteige und Unterführung ein neues Aussehen.

Die beiden Mittelbahnsteige an den Gleisen 2 bis 5 werden erneuert und dabei erhöht. Sie bekommen neue Bahnsteigsdächer, sowie eine neue Lautsprecheranlage und Beleuchtung. Zum Anschluss an die Unterführung erhalten sowohl die beiden Mittelbahnsteige, als auch der Hausbahnsteig an Gleis 1 jeweils einen Aufzug. Um Platz für die Aufzüge zu schaffen, werden in den nächsten Wochen die Treppen auf der abgesperrten Unterführungsseite abgerissen.

Der alte Teil der Personenunterführung wird tiefer gelegt und bietet zukünftig mehr Kopffreiheit. Er wird dann das gleiche Niveau aufweisen, wie der neu geschaffene Zugang von und zu den westlichen Stadtteilen.

Durch die Aufzüge und Bahnsteigerhöhungen wird der Weg zu den Zügen zukünftig barrierefrei möglich sein. Davon profitieren nicht nur Behinderte, sondern z.B. auch Familien mit Kinderwagen oder Fahrgäste mit Rollkoffern oder Fahrrädern.

Auch am sogenannten Bensheimer Bahnhof an den Gleisen 8, 10 und 11 wird gebaut. Dort werden die Bahnsteigsdächer gemäß den Richtlinien des Denkmalschutzes saniert. Aufzüge sind nicht nötig, da die Bahnsteige ebenerdig erreicht werden können. Nach Fertigstellung der Dächer werden neue digitale Zugzielanzeiger eingebaut. Auch Fahrradabstellmöglichkeiten werden geschaffen für ca. 80 Räder.

Während der Bauarbeiten müssen die Bahnkunden vorrübergehend mit Umwegen oder Komforteinschränkungen leben. Auch für nicht vermeidbare Lärm- und Staubbelästigungen bittet die Bahn vorab um Verständnis.

Zusätzlich soll auch das Bahnhofsumfeld neu gestaltet werden. So sollen auf der westlichen Seite aus Richtung Neuhausen kommend, Baumreihen, Sitzmöglichkeiten, sowie Wasserspiele geschaffen werden. ...mehr

Es wird zu keinen Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme kommen und es wird zu keinen Zugausfällen kommen. Allerdings steht der größte Teil der Baumaßnahmen ab August bis Mitte September still, da an Gleis 1 neue Gleise für die S-Bahn verlegt werden und die Fernverkehrszüge auf andere Gleise umgeleitet werden müssen. Jedoch werden weiterhin viele kleine Arbeiten durchgeführt, die zusammengefasst ein großes Ergebnis ergeben.

Es gibt insgesamt 3 Bauphasen, die zweite beginnt vorraussichtlich im Frühjahr 2008.

Der komplette Umbau des Bahnhofs wird vorrausichtlich im Oktober 2009 vollendet sein. Die Umbauarbeiten sind mit gut 8 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten teilen sich Bund, das Land, die Stadt Worms sowie die Bahn.

Zum Herunterladen (PDF):

Plan zur Baumaßnahme "nördlicher Bahnhof"

 

Umbau der Verkehrsstation Hauptbahnhof (04.12.2007)

Nachdem die Verlängerung der Fußgängerunterführung im Jahr 2006 umgesetzt wurde, folgt nun der Umbau bzw. Neubau der Verkehrsstation. Dadurch soll vor allem eine Verbesserung der Zugänglichkeit für mobilitätseingeschränkte Personen als auch eine Aufwertung des Gesamteindrucks am Hbf Worms erreicht werden.

Neue Dächer, höhere Bahnsteige

Beteiligte an dieser Baumaßnahme sind Bund, Land sowie die DB Station & Service AG und die Stadt Worms, wobei die DB Station & Service AG als Maßnahmenträger für den Umbau der Verkehrsstation fungiert.

Der Umbau der Verkehrsstation beinhaltet:

  1. Tieferlegung der Fußgängerunterführung auf Niveau des neuen westlichen Zugangs
  2. Barrierefreier Ausbau des gesamten Bahnhofs (je Bahnsteig ein Aufzug)
  3. Erneuerung der Treppenanlagen zu den Bahnsteigen
  4. Erneuerung des Bahnsteigbelages auf Bahnsteig 2 
  5. Vollausbau von Bahnsteig 3 
  6. Neubau der Bahnsteigdächer auf Bahnsteig 2 und 3
  7. Neubau der Beleuchtung/Beschallung an Bahnsteig 2 und 3 sowie der Fußgängerunterführung
  8. Erneuerung der Bahnsteigausstattung 


Die Baumaßnahme wurde im Sommer 2007 begonnen und wird bis zum Herbst 2009 abgeschlossen sein.


S-Bahn Haltepunkt an Bahnsteig 3:
Aufgrund des S-Bahn-Haltepunktes an Gleis 5 wurde an Gleis 4 eine Gleisanhebung um ca. 20 cm vorgenommen. Somit beträgt die Höhe der Bahnsteigkanten an Gleis 4 herkömmliche 55cm für Nahverkehrszüge in Richtung Monsheim und an Gleis 5 S-Bahn-konforme 76cm; dadurch kann der Ausbau des Bahnsteiges 3 niveaugleich erfolgen.

Besonderheiten:
Die Arbeiten im Bereich der Gleise und der Oberleitung dürfen nur an den dafür freigegebenen Sperrzeiten durchgeführt werden.

Projektleiter: Herr René Kurz
Bauzeit: Bauende 2009

 
Oberbürgermeister Michael Kissel drückt den Startknopf zum Verschub der Fussgänger- unterführung
Oberbürgermeister Michael Kissel drückt den Startknopf zum Verschub der Fussgänger- unterführung

neue Fußgängerunterführung im Hauptbahnhof

Die "Visitenkarte" der Stadt soll schöner werden. Neben der Verbesserung des Erscheinungsbildes des Bahnhofs ist die Verbesserung des Services für die Fahrgäste erklärtes Ziel der Stadt. Zu den spektakulärsten Maßnahmen zählt das "Einschieben" der neuen Unterführung an einem Stück, mit immerhin 400 Tonnen Gewicht.

Die Fussgängerunterführung unter dem Wormser Hauptbahnhof ist wichtiges Bindeglied zwischen den Stadtteilen. Die Tage der alten, unfreundlichen Unterführung sind gezählt. Die neue, über 6 Meter breite Unterführung wird hell und freundlich sein. Am 16. August 2006 wurde der 400 Tonnen Baukörper an die Stelle der alten Unterführungen verschoben.


 

Der Baukörper wird angehoben

Der Verschub beginnt

Vorwärtsbewegung des Baukörpers

Die Hydraulikteller im Einsatz

Finale

Die neue Fussgängerunterführung für den Wormser Hauptbahnhof wiegt 400 Tonnen
Die neue Fussgängerunterführung für den Wormser Hauptbahnhof wiegt 400 Tonnen
400 Tonnen setzen sich auf Luftkissen in Bewegung
400 Tonnen setzen sich auf Luftkissen in Bewegung
30 Meter in netto 30 Minuten
30 Meter in netto 30 Minuten
Die neue Unterführung passt genau
Die neue Unterführung passt genau

Stadt, Bahn und Land kooperieren

Der Bahnhof Worms soll zur Verbesserung des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs umgebaut bzw. modernisiert werden. Der Bahnhof Worms soll so ausgebaut werden, dass er den Anforderungen an eine attraktive öffentliche Verkehrsbedienung entspricht.

Beteiligte an der Gesamtbaumaßnahme sind die Stadt Worms, DB Station&Service.

Auch das Land ist bei der Finanzierung sehr stark mit eingebunden. Die Stadt Worms tritt für die Verlängerung der Fußgängerunterführung als Maßnahmenträger auf.

  • Kosten Gesamtprojekt: ca. 2,3 Mio. Euro
  • Baubeginn: 25.04.2006
  • Sperrzeit für Verschub: 11.08. – 21.08.2006
  • Verschub: vorr. 16.08.2006
  • vorraus. Bauende: Ende Oktober 2006
  • Abmaße Rahmenbauwerk: Länge ca. 16m, Breite ca. 7m, Höhe ca. 3,75m
  • Lichte Abmessungen: Länge ca. 16m, Breite ca. 6m, Höhe ca. 2,75m
  • Breite jetziger Dienstgang: ca. 1,70m
  • Gewicht Rahmenbauwerk: ca. 400 t
  • Verschubstrecke: ca. 30m


Details:
Eine Weiterführung ab Bahnsteig 3 zu den westlich der Bahn gelegenen Stadtteilen ist bisher nur über den von der DB freigegebenen Dienstgang möglich.

Mit einer Breite von 1,70m ist dieser nur unzureichend geeignet, die Bedürfnisse an eine sichere Fußgängerführung zu erfüllen. Im Zuge der Erneuerung der Verkehrsstation hat sich die Stadt nun entschlossen, diesen Dienstgang abzubrechen und in gleicher Größe zu ersetzen wie im DB-Abschnitt (6,00m Durchgangsbreite).

Der bestehende Dienstgang muß abgebrochen werden, um die neue FU von Westen her an die bereits bestehende Fußgängerunterführung als Rahmenbauwerk einschieben zu können.

Zur Durchführung des Einschubes müssen die Gleise 5 bis 7 im zukünftigen Baugrubenbereich zurückgebaut, der Dienstgang unter den Gleisen abgebrochen und die Baugrube hergestellt (offener Verbau) werden.

Danach kann der Einschub mittels hydraulischer Pressen erfolgen. Dabei wird die Versschubbahn direkt vor dem Dienstgang positioniert, um einen möglichst kurzen Weg für den Verschub des geschlossener Stahlbetonrahmens zurücklegen zu erzielen. Das Bauwerk wird für den Verschub mit hydraulischen Pressen angehoben und auf einer Stahlgleitbahn mittels Fluid System in seine Endlage verschoben.

Unmittelbar danach kann die Baugrube wieder verfüllt und die Gleise 5 bis 7 wieder in ihrer ursprüngliche Lage angebracht werden kann.

Zeitplan:
Herstellung Rahmenbauwerk inkl. Baustelleneinrichtung, Umlegung des Fußweges sowie Leitungssicherungen 24.04.2006 – 10.08.2006

Einbau Rahmenbauwerk inkl. Ausbau der Schienen, Baugrubenaushub, Einschub Rahmenbauwerk, Einbau Bahnsteigfertigteil, Bauwerkshinterfüllung sowie Einbau der Schienen 11.08.2006 – 21.08.2006

Rückbau inkl. Wiederherstellung des Rampenzugangs, Elektroarbeiten Beleuchtung FU-Verlängerung, Restarbeiten 22.08.2006 – 30.10.2006

Bildergalerie

 
Oberbürgermeister Michael Kissel (re) und Bereichsleiter Thomas Rudolph erläutern die Planungen zum Bahnhofsumfeld
Oberbürgermeister Michael Kissel (re) und Bereichsleiter Thomas Rudolph erläutern die Planungen zum Bahnhofsumfeld

Projektvorstellung

Informieren Sie sich eins zu eins.
Hier finden Sie Videoaufnahmen von der Projektvorstellung: