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Innenstadtkonzept

Die Innenstadt von Worms sieht sich in jüngerer Zeit einem wachsenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Neben den nahegelegenen Oberzentren und den benachbarten Mittelzentren bedeuten stetig zunehmende Einzelhandelsangebote auf der grünen Wiese wachsende Konkurrenz. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind durch Leerstände zahlreicher Ladenlokale augenfällig geworden.

Zentrale Bedeutung

Wegen der zentralen Bedeutung des Handels als Leitfunktion der Innenstadt und vor dem Hintergrund der Bedeutung der Innenstadt für die Gesamtstadt ist dieser Prozess nicht hinnehmbar und verlangt Gegensteuerung. Gleichzeitig muss zur Darstellung der gesamtstädtischen Versorgungsstruktur neben dem Handel auch die Innenstadt als Dienstleistungsstandort untersucht werden.

Stadtratsbeschluss Innenstadtkonzept

Auf Beschluss des Stadtrates der Stadt Worms wurde daher ein Innenstadtkonzept erarbeitet. Es besteht aus einer Handels- und Dienstleistungsuntersuchung sowie einem darauf aufbauenden Innenstadtrahmenplan:

Handels- und Dienstleistungsuntersuchung

Die Handels- und Dienstleistungsuntersuchung arbeitet, basierend auf aktuellen Einzelhandelsdaten über Kaufkraft, Umsätze, Käuferverhalten u. ä. aber auch einer Analyse der sonstigen Dienstleistungs-, Gastronomie-, Kultur- und Tourismusangebote die maßgeblichen zentrumsrelevanten Rahmenbedingungen und Entwicklungslinien heraus, prognostiziert die Entwicklungsfaktoren und liefert Handlungsstrategien zur Attraktivitätssicherung und –steigerung der Innenstadt. Sie liefert dabei auch Ansatzpunkte für das Handeln der Stadt im Sinne gezielter Wirtschaftsförderung, der Anforderungen an die städtebauliche Gestaltung sowie der Struktur insb. der Handelsbetriebe. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden vom Stadtrat als Leitlinien zur Stärkung und Stützung der Innenstadt im Einzelhandel beschlossen.

Innenstadtrahmenplan

Der Innenstadtrahmenplan liefert, basierend auf den Ergebnissen der Handels- und Dienstleistungsuntersuchung, einen tragfähigen Rahmen für die künftige städtebauliche Entwicklung in der Innenstadt. Zentrale Aufgabe ist es dabei, die konkret anstehenden Projekte (insbesondere Rheinbrückenplanung mit Rheinufergestaltung, Bahnhofsplanung einschließlich Umfeld und Marktplatzneugestaltung), die laufenden Konversionsprojekte in der Innenstadt und am Innenstadtrand (Prinz-Carl-Anlage, Schönauer Straße und Liebenauer Feld) und die rahmensetzenden Fachplanungen für die Innenstadt (Verkehrskonzept und Grüne Perlenkette) zusammenzuführen, aufeinander abzustimmen und ein städtebauliches Gesamtkonzept zu entwickeln.

Insbesondere werden Fragen nach der künftigen Nutzungsverteilung in der Innenstadt, einer Vernetzung der Fußgängerzonen durch verkehrsberuhigte Bereiche, notwendigen baulichen Ergänzungen bzw. Modernisierungsschwerpunkten, der Verknüpfung der Kernstadt mit ihren Randbereichen sowie der Anbindung der Innenstadt an den Rhein beantwortet.

Die notwendigen Bestandsanalysen, Ziele und Konzepte bieten Möglichkeiten für das Handeln der Stadt in eigener Regie durch Gestaltung des öffentlichen Raums, durch administrative Vorgaben für Private (z.B. die Notwendigkeit von Bebauungsplänen und Satzungen) und zum Einsatz von Förderinstrumenten zur Unterstützung bei der Verwirklichung dieser Ziele.

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Stadtplanung und Bauaufsicht