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Verkehrskonzept der Stadt Worms

Aktuell:

Südumgehung Worms hat Rechtskraft

Nach über drei Jahren Klageverfahren hat der Planfeststellungsbeschluss für die Südumgehung Worms Rechtskraft erlangt. Oberbürgermeister Michael Kissel: „Mit dem rechtskräftigen Beschluss ist ein wichtiger Schritt für die Realisierung dieser wichtigen Verbindung für die Stadt Worms erfolgt.“ ...mehr


Das Verkehrskonzept der Stadt Worms stammt aus dem Jahr 1993 und wird derzeit überarbeitet und den aktuellen Erfordernissen der Wormser Verkehrsverhältnisse angepasst.

Optimierung

Das Konzept aus dem Jahr 1993 beruht auf detaillierten Verkehrserhebungen aus dem Jahr 1992. Ziel des Verkehrskonzeptes war und ist weiterhin, keine „autofreie“ Stadt zu entwickeln, sondern ein umweltfreundliches Gleichgewicht für alle Verkehrsteilnehmer zu schaffen, beschränkt auf den notwendigen Verkehr – und dies mit dem Hintergrund des stetig zunehmenden Verkehrs. Folgende Ziele wurden und werden noch dabei verfolgt: Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) und Förderung des Umweltverbundes durch:

1. Verhinderung von Durchgangsverkehr durch Bündelung des Verkehrs auf zwei Ringe (Park- und Innenstadtring)

2. Reduzierung von Park-Such-Verkehr

3. Beruhigung der Ost-West-Achsen

4. Erhöhung der Verkehrssicherheit der Radfahrer durch geradlinige Führung

5. Markierung von Radspuren auf Streckenabschnitten und Aufstellspuren vor lichtsignalisierten Kreuzungen

6. Verbesserung der wegweisenden Beschilderung

7. Erhöhung der Fahrradabstellanlagen

8. Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger durch geeignete Querungshilfen

9. Bordsteinabsenkungen an allen Stellen hoher Fußgänger- und Radfahrerfrequenz

10. Verbesserungen des ÖPNV durch Schaffung neuer Linien und durch Bevorrechtigung an Lichtsignalanlagen

11. Verminderung von Lärm- und Abgasemissionen.


Aus dem bestehenden Verkehrskonzept wurden bereits mehrere Maßnahmen begonnen bzw. ausgeführt. Dabei sind in erster Linie die drei äußeren Eckpfeiler (Bau der 2. Rheinbrücke, B47 Südumgehung und Ergänzung des äußeren Ringes), die das Umsetzen des Innenstadtkonzeptes ermöglichen, vorangetrieben worden.

Parallel zu diesen äußeren Großprojekten wurden bzw. werden im Innenstadtbereich schon Maßnahmen umgesetzt, die bereits ohne Verwirklichung der Großprojekte gebaut werden konnten. Hierzu zählen:
1. die Umgestaltung des Knotens Martinspforte / Berliner Ring zu einem Kreisverkehr

2. der Ausbau der Achse Siegfriedstraße / Berliner Ring

3. die Umgestaltung des Marktplatzes in einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich

4. die Umgestaltung der Brunhildenbrücke mit den beiden Kreisverkehren an den Brückenköpfen

5. der Ausbau des Knotens Willy-Brandt-Ring / Lutherring / Andreastr. Zu einem Kreisverkehr

6. die Umgestaltung und Verbreiterung des Willy-Brandt-Ringes

7. die Neugestaltung der Wallstraße

8. Ausbau der Achse Ludwigstraße.

 

Im erweiterten Bereich der Innenstadt wurden noch folgende Maßnahmen realisiert:

1. Umgestaltung des Knotens Kirschgartenweg / Kolpingstraße zu einem Kreisverkehr

2. Umgestaltung des Knotens Kirschgartenweg / Monsheimer Straße zu einem Kreisverkehr

3. Umgestaltung des Knotens B 47 ( Alzeyer Straße ) / Erenburger Straße zu einem Kreisverkehr

4. Ausbau der Von-Steuben-Straße mit Anbindung an die Friedrich-Ebert-Straße

5. Ausbau des Knotens Gaustraße / Pfortenring mit zusätzlicher Anbindung des neuen ZOB zu einem Kreisverkehr

6. Ausbau des Knotens Mainzer Straße / Bensheimer Straße zu einem Kreisverkehr


Für die Überarbeitung des Verkehrskonzeptes wurden Daten aus Verkehrserhebungen aus dem Jahr 2005 herangezogen. Außerdem muss beachtet werden, dass unabhängig vom Verkehrskonzept verschiedene Maßnahmen im Wormser Stadtgebiet umgesetzt wurden, die indirekt Einfluss auf neue Untersuchungen haben. Diese sind z.B.:

1. Entwicklung der Konversionsflächen Prinz-Carl-Anlage und Liebenauer Feld

2. Neuordnung im Bereich des Hauptbahnhofs

3. Bau des Einkaufszentrums Kaiserpassage mit entsprechenden Parkmöglichkeiten und den damit verbundenen neuen Verkehrsbeziehungen

4. Park & Ride-Parkhaus auf der Westseite der Bahn

5. Erweiterung des Spiel- und Festhaus

6. Anbindung der Von-Steuben-Straße an die Innenstadt

7. Ansiedlung neuer Gewerbe entlang der B9 Nord

8. Starke Veränderungen der Verkehrsbeziehungen durch den Bau der 2. Rheinbrücke und den Anschlüssen an den Innenstadtring

Das Verkehrskonzept beruht auf den drei Hauptrouten durch das Wormser Stadtgebiet, dem Innenstadtring, dem Parkring und dem Äußeren Ring.

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