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Veranstaltungen 2020

 

Aufruf der Gleichstellungsstelle zur IDAHOBIT Online Aktion!

„Akzeptanz (er)leben heißt für mich…“!

Aufgrund des Corona-bedingten Versammlungsverbots  sollte dieser wichtige Tag nicht einfach verstreichen. Unter dem Motto „Akzeptanz (er)leben“ findet in Rheinland-Pfalz eine Online Demo am 17. Mai ab 12 Uhr statt.

„Weil wir in einer bunten Gesellschaft leben, in der unterschiedliche Lebensentwürfe aufeinandertreffen, gilt es ein gemeinsames Zeichen der Solidarität zu setzen“, so die Motivation von Melanie Schiedhelm die Online Aktion auch in Worms zu unterstützen!

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmenden !

Nun zu den Statements:

Statement Adolf Kessel, Oberbürgermeister der Stadt Worms 
Statement Adolf Kessel, Oberbürgermeister der Stadt Worms
 
Statement Melanie Schiedhelm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Worms 
Statement Melanie Schiedhelm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Worms
Statement Kathrin Anklam-Trapp, MdL 
Statement Kathrin Anklam-Trapp, MdL
Statement Helena Duve, Frauennotruf Worms 
Statement Helena Duve, Frauennotruf Worms
 
Peter Gertel und Angelika Mucha, Entsorgungs- und Baubetrieb AöR 
Peter Gertel und Angelika Mucha, Entsorgungs- und Baubetrieb AöR
Jens Guth, MdL und Stadtrat 
Jens Guth, MdL und Stadtrat
Hans-Dieter Gugumus, Entsorgungs- und Baubetrieb AöR 
Hans-Dieter Gugumus, Entsorgungs- und Baubetrieb AöR
 
Olivera Hausmann, Entsorgungs- und Baubetrieb AöR 
Olivera Hausmann, Entsorgungs- und Baubetrieb AöR
Veronik Heimkreitner, Migrations- und Integrationsbeauftragte der Stadtverwaltung Worms 
Veronik Heimkreitner, Migrations- und Integrationsbeauftragte der Stadtverwaltung Worms
 
Diana Hönig, Gleichstellungsbeauftragte Entsorgungs- und Baubetrieb AöR 
Diana Hönig, Gleichstellungsbeauftragte Entsorgungs- und Baubetrieb AöR
Statement Katja Meyer-Höra, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte der Stadtverwaltung Worms 
Statement Katja Meyer-Höra, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte der Stadtverwaltung Worms
 
Statement Sabine Müller, Migrations- und Integrationsabeauftragte der Stadtverwaltung Worms 
Statement Sabine Müller, Migrations- und Integrationsabeauftragte der Stadtverwaltung Worms
Andreas Oberhaus, Entsorgungs- und Baubetrieb AöR 
Andreas Oberhaus, Entsorgungs- und Baubetrieb AöR
Patricia Sonek, Stadträtin 
Patricia Sonek, Stadträtin
 
Statement Berthold Röth, Worms Verlag 
Statement Berthold Röth, Worms Verlag
Statement Pia Schellhammer, MdL 
Statement Pia Schellhammer, MdL
 

Aufruf zur digitalen Aktion: Akzeptanz (er)leben!  IDAHOBIT 2020

Am 17. Mai findet jährlich der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) statt. Weltweit demonstrieren viele Menschen gegen Diskriminierung. Seit 2016 findet in Worms zu diesem Anlass jährlich eine offizielle Fahnen-Hissung vor dem Rathaus gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, der Gleichstellungsstelle, Vertreter*innen von QueerNet Rheinland-Pfalz e.V. und weiteren politischen Vertreter*innen statt.

Als Zeichen der Wertschätzung von Vielfalt wird auch dieses Jahr wieder am Wormser Rathaus eine Woche lang die Regenbogenfahne wehen. Weltweit werden viele homo- und transsexuelle Menschen diskriminiert und können nicht frei und sicher leben. Über 70 Länder weltweit verfolgen gleichgeschlechtliche Liebe.   Auch in Deutschland und Europa sind Diskriminierungen und Ausgrenzungen in der Schule, im Beruf oder im öffentlichen Raum keine Seltenheit. Der Gleichstellungsstelle Worms geht es neben dem Abbau von Vorurteilen auch um das Recht, gewalt- und diskriminierungsfrei leben zu können. Das Gleichbehandlungsgesetz garantiert gleiche Rechte für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung. Das Hissen der Regenbogenfahne soll daran erinnern, dass Rechte nicht nur auf dem Papier Gültigkeit haben, sondern auch in der Stadt Worms aktiv gelebt werden.


Regenbogenfahne

Aufgrund des Corona-bedingten Versammlungsverbots soll der Tag nicht einfach verstreichen. Unter dem Motto Akzeptanz (er)leben besteht die Möglichkeit an einer digitalen Aktion teilzunehmen. QueerNet Rheinland-Pfalz e.V. veranstaltet aus diesem Grund eine Online Demo am 17. Mai ab 12 Uhr. Unter dem Link https://www.queernet-rlp.de/allgemein/idahobit-2020 sind Informationen zu finden. Mit einer Vorlage, die auf der Seite zum Ausdrucken heruntergeladen werden kann, besteht die Möglichkeit ein Statement-Foto unter der Verwendung der beiden Hashtags #idahobitrlp #solidarischgegengewalt auf allen möglichen Kanälen zu posten.

Um sich auch in Worms mit einer digitalen Aktion zu beteiligen, sammelt die Gleichstellungsstelle für die städtische Homepage vorab Statements und gibt dazu eine Pressemitteilung raus. Wenn Sie sich offiziell beteiligen möchten (mit oder ohne Foto), dann vervollständigen Sie den Satz „Akzeptanz (er)leben heißt für mich ...“ und senden Sie diesen bis zum 10. Mai an gleichstellungsstelle@worms.de. Die Statements werden offiziell zum IDAHOBIT rund um dem 17. Mai auf der städtischen Homepage und über die Facebook-Seite veröffentlicht.

 
 
 

Der zweite frauenpolitische Abend am 05. März 

anlässlich des Weltfrauentags stand ganz unter dem Motto: 

Junge Wormserinnen sagen was sie wollen! „Wenn ich Oberbürgermeisterin von Worms wäre…“

Mit dem Titel „Wenn ich Oberbürgermeisterin von Worms wäre“ fand der zweite frauenpolitische Abend der Gleichstellungsstelle als Auftakt zur Kampagne MÄDCHEN STÄRKEN WORMS statt. Das Ziel war es, die Interessen von jungen Wormserinnen für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Wer nicht daran glaubt, dass Mädchen und junge Frauen unsere Stadt stärken, der konnte sich selbst davon am 5. März im tollen Ambiente des Wormser Kultur- und Tagungszentrums überzeugen.

Mit viel Mut und Entschlossenheit hatten die vier jungen Wormserinnen Chaymaa Boujrad und Melis Gülbenim von der Nibelungen Realschule sowie Anna Seidel und Melanie Dreßler vom Jugendparlament zahlreiche Wünsche und Forderungen vor großem Publikum vorgetragen – unter anderem vor dem Oberbürgermeister Adolf Kessel, der Landtagsabgebordneten Stephanie Lohr, der ehrenamtlichen Beigeordneten Petra Graen sowie zahlreichen VerteterInnen aus dem Stadtrat und vielen weiteren Gästen. Die Sprecherinnen hatten eine ganze Reihe von Vorschlägen für ein attraktives Worms, wie zum Beispiel kostenloses WLan im öffentlichen Nahverkehr oder ein Frauenfitnessstudio. Daneben wurden ein paritätisch besetzter Stadtrat sowie eine Doppelspitze fürs Rathaus angeregt. Zwei Themen stachen heraus, und zwar zum einen das mangelnde Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum im Dunkeln sowie der Wunsch nach eigenen Räumen, wo Mädchen mal unter sich sein und sich gegenseitig austauschen können. Die beiden geladenen Fachkräfte aus München und Frankfurt a.M. waren begeistert. „Ihr habt tolle, starke Mädchen in Worms“ – so das Fazit der Sozialpädagogin Elisabeth Kachel und der Referentin für Mädchenpolitik Linda Kagerbauer. In der von Johannah Illgner geführten Podiumsdiskussion berichteten die Fachkräfte von den Forderungen der Mädchenkonferenz in München und dem Weltmädchentag in Frankfurt. Eins wurde deutlich, egal ob München, Frankfurt oder Worms: Die Mädchen und junge Frauen fordern Respekt sowie Selbstbestimmtheit und möchten mit ihren Anliegen gehört werden. 

In der Funktion als städtische Gleichstellungsbeauftragte versprach Melanie Schiedhelm, sich weiterhin für die Belange junger Wormserinnen einzusetzen. Bis Ende des Jahres sammelt die Gleichstellungsstelle alle Ideen, Wünsche und Forderungen von Mädchen und jungen Frauen und veröffentlicht diese auf ihrer Homepage und demnächst auch über Instagram. Auf der Homepage www.mädchenstärkenworms.de gibt es die Möglichkeit sich über die Kampagne und bestehende Angebote in Worms zu informieren. Zudem startet eine Mitmachaktion unter dem gleichnamigen Motto „Wenn ich Oberbürgermeisterin von Worms wäre“. Nichtdestotrotz appellierte Melanie Schiedhelm auch an die Jüngeren selbst aktiv zu werden, sich für die eigenen Rechte einzusetzen und solidarisch miteinander zu sein. Der Oberbürgermeister Adolf Kessel betonte bei seinem Grußwort, dass er als Vater von zwei Töchtern die Kampagne unterstützt, es jedoch zusätzlich starke Netzwerke in der Stadt braucht, um die Querschnittsaufgabe Gleichstellung voranzutreiben. 

Beim Ausklang wurde noch rege diskutiert. Berthold Röth vom Worms Verlag präsentierte auf einem Büchertisch feministische und emanzipatorische Kinder- und Jugendlektüre. Die Sängerinnen von Vocharmonix vom Peter-Cornelius Konservatorium aus Mainz demonstrierten Girl-Power an den Mikrofonen und trugen zu einem rundum gelungenem Kampagnenauftakt bei.

Mädchen Stärken Worms Logo 1

Unter dem Motto "Wenn ich Oberbürgermeisterin von Worms wäre..." diskutierten junge Wormserinnen und Fachkräfte aus der Mädchenpolitik. 


 
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