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Spiel- und Lernstube des Diakonischen Werkes Worms-Alzey

Boosstr. 3
67547 Worms

 
 
 

Art der Einrichtung

Spiel- und Lernstube, Kindergarten, Plätze für Zweijährige
 
 
 

Altersgruppe

2 Jahre, Schulkinder bis 13 Jahre
 
 
 

Anzahl Plätze

Spiel- und Lernstube: 60

Kindergarten: 25

Kindergarten Teilzeit: 15

Für 2-Jährige: 4

Für Schulkinder: 35

 
 
 

Freie Plätze

Bitte direkt bei der Einrichtung erfragen

 
 
 

Betreuungszeit

individuelle Betreuungszeiten
 
 
 

Öffnungszeiten

Teilzeitbetreuung:

Mo - Fr 7.45 - 12.00 Uhr
Mo,Di,Do,Fr 13.30 - 16.00 Uhr

Ganztags
Mo-Do 7.45 - 16.30 Uhr
Fr 7.45 - 16.00 Uhr
mit Mittagessen


Spiel- und Lernstube:

Mo - Do 7.45 - 18.00 Uhr

weitere Zeiten:

Mo - 19.30 Uhr
Di - 20.00 Uhr
Fr durchgehend von 8.30 - 14.00 Uhr mit Mittagessen

 
 
 

Beschreibung

Einführung

Die Spiel - und Lernstube „Die Vorstadtkrokodile“ (SLS) arbeitet in einem Wohngebiet mit erhöhtem Entwicklungsbedarf im Südwesten der Stadt Worms, das die Bereiche Boosstraße, Horchheimer Straße und Schildstraße umfasst. Hier verdichten sich gesellschaftliche Prob­leme wie hohe Arbeitslosigkeit, eine hohe Zahl an Empfängern staatlicher Transferleistun­gen, belastete Familien, hoher Ausländerteil und mangelnde Schulbildung vieler Eltern. Diese Faktoren wirken sich negativ auf die Entwicklungs- und Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen des Wohngebietes aus.

Die SLS bietet ein sozialraumorientiertes, niedrigschwelliges und umfassendes Bildungs– und Betreuungsangebot, um den Kindern des Wohngebietes frühzeitig Integration, Zugang zu Bildung und damit Chancengleichheit zu ermöglichen.

Die Angebote der SLS richten sich vornehmlich an Kinder und Jugendliche des Wohngebie­tes, deren Eltern und die Bewohner des Wohngebietes.

Seit 2002 werden Kinder bereits ab dem Alter von 3 Jahren frühzeitig, kontinuierlich und langfristig betreut und gefördert. Im Idealfall erstreckt sich diese Begleitung vom Elementar­bereich bis zum Schulabschluss. Die Themen Bildung und Förderung stehen verstärkt im Mittelpunkt der Arbeit. Dabei werden ebenfalls die Eltern sensibilisiert für die Wichtigkeit er­folgreicher (schulischer) Bildung für ihre Kinder als Grundlage für späteren beruflichen Erfolg und wirtschaftliche Unabhängigkeit sowie persönliche Stabilität.

Die SLS hat sich in ihrer langjährigen Tätigkeit in diesem benachteiligten Wohngebiet von bescheidensten Anfängen zu einem Stützpunkt für Bildung und Förderung der dort lebenden Kinder und Jugendlichen sowie mit dem Stadtteilbüro zum wichtigsten Anlaufpunkt für Eltern und Familien entwickelt

Ziele der Spiel – und Lernstubenarbeit

·         Verbesserung der Bildungs – und Entwicklungschancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche

·         Frühzeitige, kontinuierliche und langfristige Förderung und Unterstützung, im Idealfall von der Kindergruppe bis zum Schulabschluss

·         Integration ausländischer Kinder, Spracherwerb, interkulturelle Kompetenz

·         Stabilisierung der persönlichen und schulischen Entwicklung, Verbesserung der schuli­schen Leistungen

·          Abbau von Defiziten und Hemmnissen, Förderung individueller Potentiale

·         Schaffung von Erfahrungsräumen und Entfaltungsmöglichkeiten, Erlernen kognitiver und motorischer Fähigkeiten

·         Förderung von Kreativität,  Eigeninitiative und Sozialverhalten

·         Einüben demokratischer Verhaltensweisen

·         Erreichen qualifizierter Schulabschlüsse, Ausbildungsreife, Übergang auf weiterführende Schulen

·          Unterstützung beim Übergang ins Berufsleben

·          Unterstützung und Beratung für Eltern und Familien

·          Kooperation mit Schulen

·         Verbesserung der Lebensbedingungen und des Wohnumfelds (Kooperation mit „Stadtteilbüro Wormser Süden“)

 

Zentrale Angebote der Spiel - und Lernstube 2012

·         Kindergruppe für 3 - bis 6 Jährige  –  Sprachförderung, Einzelförderung für Vorschulkin­der, ganzheitliche Entwicklungsförderung

·         Hausaufgabenbetreuung für Schulkinder der 1. - 10.Klasse

·          Zusätzliche Lernförderung für die 2. - 6.Klasse

·          Vertieftes Lernen für die 7. - 10. Klasse, Nachhilfe für Kinder an weiterführenden Schu­len durch Gymnasiallehrerin

·         Pädagogische Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche des Wohngebietes, Ferienpro­gramme in den Oster-, Sommer- und Herbstferien

·         Medienpädagogische Angebote (Internet/PC - Nutzung, Leseförderung)

·         Projektarbeit -  Trommelgruppe, Kreativwerkstatt, Filmprojekt, Sport AG

·          Elternabende, Lehrergespräche in Abstimmung oder gemeinsam mit Eltern

·          Müttertreff

·         Gemeinwesenorientierung und Mitarbeit im Bund – Länder Programm „Soziale Stadt“ (z.B. „Fit im Süden“, Pflanzaktionen, Kinder-und Straßenfest)

 

Ergebnisse / Erfolge der Spiel – und Lernstubenarbeit

  • Die schulischen Leistungen und Abschlüsse der SLS – Kinder haben sich stetig und  nachhaltig verbessert. Das generelle Lernniveau ist deutlich höher geworden. Einige SLS – Kinder gehören zu den Besten in ihren Klassen. Der Übergang auf weiterführende Schulen und grundsätzlich stabile und erfolgreiche Schullaufbahnen sind für die Kinder und Jugendlichen dieses benachteiligten Wohngebietes mittlerweile keine Besonderheit mehr.
  • Durch die Integration der Kindergruppe und die frühzeitige und kontinuierliche Betreuung wurden gerade für Kinder mit Migrationshintergrund Spracherwerb, Integration und Chancengleichheit nachhaltig gefördert. Dabei ist der interkulturelle Ausgleich nicht nur ein abstraktes Ziel, sondern tägliche Praxis. Diese Basisarbeit im Elementarbereich geht nahtlos in die Betreuung im Schulkinderbereich über und unterstützt den erfolgreichen Einstieg der Kinder in die Schule und damit auch die langfristig angelegte Konzeption der SLS.

 

 

  • Durch die grundsätzlich besseren Schullaufbahnen wurden die Chancen auf einen angemessenen Ausbildungsplatz und damit die Integration in den ersten Arbeitsmarkt und Teilhabe an der Gesellschaft deutlich verbessert. Die Unterstützung beim Übergang ins Berufsleben durch die SLS ist direkt vernetzt mit den Beschäftigungsförderungsangeboten des Stadtteilbüros, z.B. Jobberatung, Profilerstellung, Bewerbungshilfe u.a.

§     Das Zusammenleben, Spielen und Lernen der Kinder und Jugendlichen verschiedener Nationalitäten und Kulturen gestaltet sich  natürlich und konfliktfrei.

  • Kinder und Jugendliche haben durch die schulischen Erfolge und die gewonnenen Erfahrungen und Kompetenzen in der SLS Selbstbewusstsein gewonnen und ihr Selbstwertgefühl gesteigert. Sie trauen sich etwas zu und spüren, dass sie etwas erreichen können. So konnten z.B. ein serbisches und ein türkisches Mädchen in den letzten beiden Jahren den Lesewettbewerb der SLS gewinnen, die Trommelkinder vor hunderten von Zuschauern auf einer großen Bühne auftreten, ein kurdisches Mädchen nach erfolgreicher Nachhilfe den Entschluss fassen das Abitur anzustreben oder auch viele Kinder in einen Verein eintreten.

 

  • Die SLS hat einen Status als zentrale Anlaufstelle und Stützpunkt im Wormser Süden erreicht. Sie ist Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrer, Bewohner und kooperiert vertrauensvoll mit den städtischen Einrichtungen der Kinder - und Jugendhilfe, der Stadtverwaltung, der Wohnungsbau Gmbh und anderen Kooperationspartnern ( Kirchengemeinde, örtliche Industrie, Landesjugendamt etc. )
  • Nicht zuletzt haben sich Vorurteile und Stigmatisierung gegenüber den Kindern und Jugendlichen des Wohngebietes deutlich abgebaut. Dies ist speziell in Schulen, bei Arbeitgebern und in Vereinen klar zu bemerken. Die SLS ist mit ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit präsent, macht auf die positiven Entwicklungen aufmerksam und trägt damit zur Überwindung überkommener Vorurteile bei.

 

 
 
 

Kontakt

Leitung: Herr Hirschler

Boosstr. 3
67547 Worms

Telefon: 06241 309872 23

Telefax: 06241/309872 24 oder 25

E-Mail: sls-worms@dwwa. de

 
 
 

Träger

Diakonisches Werk Worms Alzey
 
 
 

Lage

Weg zu uns: Busline 402 404 451
Ausstieg Vorstadt

Standort: Im Stadtplan anzeigen