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Hitze // Sicher // Worms

Projekt zur Entwicklung und Etablierung eines Hitzeaktionsplans für die Stadt Worms unter Berücksichtigung kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen.

Thermometer Sommer

Hitzeaktionsplan

Als Reaktion auf die Übersterblichkeit im Sommer 2003 entwickelten einige der betroffenen europäischen Staaten Hitzeaktionspläne. 

Auch die Stadt Worms bereitet sich auf die Folgen des Klimawandels und damit verbundene Hitzeereignisse vor, indem in den nächsten zwei Jahren ein Hitzeaktionsplan unter der breiten Beteiligung aller relevanten Akteure erstellt und anschließend etabliert und umgesetzt wird. Das Ziel ist der Schutz der Bevölkerung und die Verringerung der Morbiditäts- und Mortalitätsrate während Hitzeperioden.

Projektpartner

Verbundpartner in dem Projekt sind das Städtenetzwerk Klima-Bündnis e.V., die Hochschule Fulda und das Klinikum der Universität München (LMU), sowie das Rheinland Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen. 

Mitwirken

An dieser Stelle erhalten Sie regelmäßig Informationen zum Projekt und werden über Veranstaltungen informiert.

 
 
BMU Logo

Projektförderung

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des BMU-Programms „Anpassung an den Klimawandel“ mit dem Schwerpunkt "Kommunale Leuchtturmvorhaben".

 
 
Rhein Niedrigwasser 2018  
Rhein Niedrigwasser 2018

Das Klima im Sommer in Worms

Die Stadt Worms liegt in der Rheinebene, einer der heißesten Gegenden Deutschlands, die im Sommer immer wieder von Hitzewellen betroffen ist.

Im Zuge des Klimawandels werden nach Klimaprojektionen des Deutschen Wetterdienstes bis zum Jahr 2100 die Sommertage, Hitzetage und Tropennächte extrem ansteigen:

  • Sommertage (Temperaturen über 25 °C): Anstieg von 47,5* auf 90,5-93,5 Tage
  • Hitzetage (Temperaturen über 30 °C): Anstieg von 10* auf 40-45 Tage
  • Tropennächten (keine Abkühlung in der Nacht unter 20 °C):  Anstieg von 1,2* auf 25-35 Tage

* gemessen im langjährigen Mittel von 1961-1990.

Hitze und Gesundheit

Schon heute ist der Klimawandel in Worms deutlich zu spüren. Das Jahr 2003 war das heißeste Jahr seit der Wetteraufzeichnung (1881), gefolgt vom Sommer 2018. Beide waren geprägt von einer extrem hohen Anzahl an Sommertagen 113 (2003), bzw. 118 (2018) und Hitzetagen, 53 (2003) bzw. 62 Tagen (2018). Auch die 40 °C Marke wurde in den Jahren 2003 und 2015 überschritten.

Die Zunahme heißer Tage und länger andauernder Hitzewellen führen zu einer Erhöhung der gesundheitlichen Gefährdung des menschlichen Organismus. Es kommt zu einer Häufung hitzebedingter Erkrankungs- und Todesfälle, insbesondere bei vulnerablen Personengruppen, wie älteren und kranken Menschen, Kleinkindern, Säuglingen oder Personen, die im Freien schwer körperlich arbeiten.

 
 

Kontakt

Info-Button

Selma Mergner

Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 35 01

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