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Asbest

Asbest ist ein natürlich vorkommendes Fasermaterial, das durch seine Eigenschaften als Wärmedämmungs- und Brandschutzmaterial bis in die siebziger Jahre vielfältige Einsatzgebiete gefunden hat. Bei Abbruch- oder Umbauarbeiten von Gebäuden muss in vielen Fällen mit Asbest in Brandschutzverkleidungen, Dämmstoffen, Dacheindeckungen (Eternitplatten), Fensterbänken, Fassadenverkleidungen und Nachtspeicheröfen gerechnet werden. Seit 1994 sind mit wenigen Ausnahmen alle Asbesterzeugnisse verboten.

Beim Umgang mit Asbest ist besondere Vorsicht geboten, da Asbestfeinstaub einen sehr stark krebserzeugenden Gefahrstoff darstellt. Dabei können schon kleinste Mengen eingeatmeter Asbestfasern, die mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar sind, genügen, um beim Menschen Krebs der Atmungsorgane, des Brust- und Bauchfells hervorzurufen. Die Erkrankungen treten nicht unmittelbar, sondern oft erst Jahrzehnte nach einer Asbestfasereinwirkung auf.

Die bloße Anwesenheit von Asbest bedeutet noch keine Gefahr. Asbestfasern können locker oder fest mit anderen Materialien verbunden oder hermetisch eingeschlossen sein. Erst durch Verarbeitung, Abnutzung und Verschleiß können Asbestfasern freigesetzt werden.

Baumaßnahmen, bei denen asbesthaltige Erzeugnisse und Baustoffe entfernt werden, sollten auch im Privatbereich Fachbetrieben überlassen werden (für Gewerbebetriebe gilt dies verpflichtend). Diese Fachbetriebe haben eine erforderliche Sachkunde nachzuweisen (TRGS 519) und die Baumaßnahmen 14 Tage vor Aufnahme der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Regionalstelle Gewerbeaufsicht Mainz (früher: Gewerbeaufsichtsamt Mainz) anzuzeigen. Dort können auch weitere Informationen bezogen werden.

Eine Wiederverwertung asbesthaltiger Abfälle ist unzulässig!

Weiterhin verboten sind:

das Reinigen unbeschichteter Asbestzementprodukte (wie z. B. mit dem Dampfstrahler)

das Sägen, Trennen, Bohren, Schleifen und Abstrahlen mit nicht geeigneten Geräten

das Zerbrechen, Zerschlagen, Werfen und Abtransportieren über Schuttrutschen

Festgebundener Asbest, wie Asbestzement, kann nur auf der Bauschuttdeponie Worms-Nord (Abenheim) angeliefert werden (angefeuchtet und in Folie verpackt). Bitte informieren Sie sich vorher bei der

Entsorgungs- und Baubetrieb Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Worms
Hohenstaufenring 2
67547 Worms
Tel.: (0 62 41) 91 00 - 70 / - 72

Für weitere Fragen zu Asbest:
Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd Regionalstelle Gewerbeaufsicht Mainz
Kaiserstraße 31
55116 Mainz
Tel.: (0 61 31) 96 03 00

Abt. 3.05 - Umweltschutz und Landwirtschaft
Adenauerring 1
67547 Worms
Tel.: (0 62 41) 8 53 - 35 02

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