Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
Schriftvergrößerung
AAA

Düngemittel

Pflanzen brauchen zum Wachsen und Gedeihen neben Licht, Luft und Wasser eine Vielzahl an Nährstoffen. Diese stehen in vielfältiger Gestalt zur Verfügung. Zwar bietet der Boden durch das Freisetzen lebenswichtiger Mineralien eine wichtige Grundlage, andererseits reicht dies bei intensiver Landnutzung oftmals nicht aus. Daher wird im Landbau, in Gartenbetrieben und in Kleingartenanlagen zusätzlich gedüngt.

Es besteht jedoch die Gefahr einer Überdüngung, wenn mehr Dünger in den Boden gebracht wird, als die Pflanzen verbrauchen können. Die Folge ist ein Abschwemmen der Düngemittel in oberirdische Gewässer oder ein Verlagern von wasserlöslichen Düngemittelstoffen, wie Nitrat, Sulfat, Phosphat etc. in das Grundwasser. Hierdurch wird die Nutzung des Grundwassers als Trinkwasserreservoir zuweilen eingeschränkt bzw. unmöglich. Die landwirtschaftlichen Beratungsstellen gehen zunehmend auf dieses Problem ein.

Tipps:

Schränken Sie als Hobbygärtner mineralischen Dünger möglichst ein oder versuchen Sie, ganz darauf zu verzichten. Dieser sorgt nicht für ausreichenden organischen Nachschub, einen wichtigen Faktor für das Bodengefüge, das Bodenleben (Mikroorganismen), die Wasserhaltekraft und die Pflanzenverfügbarkeit von Nährstoffen und damit für die Widerstandskraft der Pflanzen.

Eine Bodenuntersuchung gibt Ihnen Klarheit über die Nährstoffe, die Ihrem Boden möglicherweise fehlen.

Wenn Sie nicht ganz ohne Düngung auskommen, ziehen Sie Kompost vor. Sie versorgen dadurch Ihren Boden optimal mit verwertbaren Nährstoffen und leisten weiterhin einen Beitrag zur Abfallvermeidung. Eine Befreiung von der Biotonne (und damit von einem Teil der Abfallentsorgungsgebühren) ist in diesem Zusammenhang ein angenehmer Nebeneffekt.

 
 
 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen