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Pflanzenschutzmittel

Pflanzenschutzmittel werden in der Landwirtschaft, oft aber auch im Haus- und Kleingarten eingesetzt. Dabei wird zumeist auf chemische Pflanzenschutzmittel zurückgegriffen.

In einem naturnahen Garten sollten Sie versuchen, eine weitgehend natürliche Schädlingsbekämpfung zu betreiben, bzw. durch Vorbeugemaßnahmen einen Schädlingsbefall zu vermindern oder ganz zu vermeiden. Im Sinne eines natürlichen Gleichgewichtes finden sich zu allen Schädlingen auch sog. Nützlinge, die Schädlinge im Zaum halten.

Vielfach hat aber die Art der Gartengestaltung und -nutzung diese Nützlinge vertrieben, insbesondere auch deshalb, weil Pflanzenschutzmittel oft auch auf solche Lebewesen wirken, die eigentlich nicht bekämpft werden sollen.

Eine Reihe einfachster Hilfsmittel, wie Ohrlausnester, Schneckenfallen, Leimringe, oder der Einsatz von Schachtelhalm- oder Brennnesselbrühe helfen, die "Chemische Keule" zu vermeiden.

Tipps:

Stärken Sie die Widerstandskraft Ihrer Nutz- und Zierpflanzen durch optimale Standorte. Beugen Sie durch Fruchtwechsel und durch Pflanzung in Mischkultur Schädlingsbefall vor.

Wählen Sie eine naturgemäße Gartengestaltung, Bodenbearbeitung, Pflege und Düngung (Kompost) zur Stärkung des ökologischen Gleichgewichts.

Fördern Sie gezielt Nützlinge (Vögel, Insekten, Igel etc.), z. B. durch das Anbringen von Nisthilfen.

Halten Sie Schnecken durch einen Schneckenzaun oder eine Aufkantung zurück.

Ziehen Sie bestimmte Schädlinge, wie z. B. Wühlmäuse durch Köder von den zu schützenden Pflanzen weg oder vertreiben Sie die Nager durch Geruchsstoffe.

Üben Sie mehr Gelassenheit beim Auftreten von Schädlingen, auch wenn es zunächst schwer fallen sollte.

Restmengen von Pflanzenschutzmitteln sind in der Problemmüllsammlung abzugeben.

 
 
 
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