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Grillen

Im Sommer ist das Grillen eine beliebte Zubereitungsart für unser Abendessen sowie eine gesellige Freizeitbeschäftigung.Doch wer umweltbewusst grillen will, sollte auf ein paar Dinge achten:

Rund 215 000 Tonnen Holzkohle im Wert von 100 Millionen Euro haben deutsche Unternehmen im Jahr 2017 importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tag des Waldes am 21. März weiter mitteilt, waren das nach vorläufigen Ergebnissen mengenmäßig fast 6 % mehr als im Jahr 2016.


Tipps:

- Holzkohle aus nachhaltiger Waldwirtschaft (mit FSC-Siegel) schont die Ressourcen. Gerade bei Produkten ohne Kennzeichnung besteht die Gefahr, dass sie aus Tropenholz hergestellt wurden.

- Aluminium auf dem Grill ist zwar praktisch, aber gesundheitlich bedenklich. Insbesondere wenn säurehaltige und salzige Lebensmittel – etwa Tomaten, Schafskäse in Salzlake oder mit Zitronensaft gewürzter Fisch – in Aluminium eingepackt oder auf Alu-Schalen gelegt werden, kann das Aluminium auf die Lebensmittel übergehen. Nach aktuellem Wissensstand kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine zu hohe Aufnahme von Aluminium gesundheitsschädlich ist. Wiederverwendbare Grillschalen aus Edelstahl, Keramik oder mit Emaillebeschichtung sind gute Alternativen.

- Starke Rauchentwicklung beim Grillen kann durch eine gute Luftzufuhr und geeignete Grillanzünder vermieden werden.

- Gemüse hat einen wesentlich geringeren Treibhauseffekt als Fleisch. Eine Ökobilanz-Studie des TÜV Rheinland ergab, dass die Art des Grillens (Holzkohle, Gas- oder Elektrogrill) für die Umwelt weniger relevant ist, als die Auswahl des Grillguts. Nahezu 95 Prozent der anfallenden klimarelevanten Emissionen beim Grillen werden durch das Grillgut verursacht. Tierische Produkte beispielsweise belasten die Umwelt über den gesamten Lebensweg weit mehr als Gemüse.

- Durch die Verwendung von Mehrweggeschirr vermeiden Sie unnötigen Abfall.

- Asche in den Restmüll geben: Grill-Holzkohlenasche sollte gut ausgekühlt dem Restmüll zugeführt werden. Für Garten und Kompost ist sie kaum geeignet. Schwermetalle aus der Luftverschmutzung, die von den Bäumen aufgenommen wurden, sind in der Asche konzentriert vorhanden und würden sich in Obst und Gemüse anreichern. Auch organische Schadstoffe wie Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die bei der unvollständigen Verbrennung im Grill entstehen. Viele von ihnen wirken krebserregend.

- Ein Grill lässt sich gut gemeinsam mit den Nachbarn anschaffen und teilen und lädt zum gemeinsamen Grillen ein.

- Defekte elektrische Grillgeräte geben Sie einfach beim Wertstoffhof Bobenheimer Straße ab.

 
 
 
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