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Plastiktüten

Im Schnitt verbraucht ein Deutscher etwa 70 Plastiktüten pro Jahr. Damit liegt Deutschland im EU-weiten Vergleich weit unter dem Durchschnitt von 198 Stück.

Bis Ende 2019 müssen die Mitgliedsstaaten der EU den Verbrauch von Plastiktüten auf maximal 90, bis Ende 2025 auf maximal 40 Stück pro Kopf reduzieren.

Nach einer freiwilligen Vereinbarung zwischen dem Bundesumweltministerium und Handelsvertretern sollen bis 2018 mindestens 80 Prozent der von den teilnehmenden Unternehmen in Verkehr gebrachten Kunststofftüten für die Kunden Geld kosten (meist 20 Cent).

Ausgediente Plastiktüten gehören nicht in die Natur. Bei der Zersetzung der Kunststofftaschen entsteht Mikroplastik, das sich in Organismen anreichert.

Im Gelben Sack oder der Gelben Tonne gesammelt können Plastiktüten recycelt werden. Aber auch bei der Sammlung von anderen Abfällen können sie Mülltüten ersetzen und so noch einen „letzten Dienst“ erfüllen.

Vermeiden Sie Einwegtüten, unabhängig aus welchem Material. Papiertüten und biologisch abbaubare Plastiktüten sind keine sinnvolle Alternative. Sie zeigen in Ökobilanzen keine Vorteile zu herkömmlichen Plastiktüten. Biologisch abbaubaubare Kunststoffe sind in der Bioabfallbehandlung meist Störstoffe, die sich nicht schnell genug zersetzen und daher in den Behandlungsanlagen aussortiert werden. Zudem stören sie auch das Recycling der konventionellen Kunststoffe.

Falls Ihr Händler Plastiktüten verwendet, fragen Sie nach Plastiktüten mit dem Zeichen "Blauer Engel". Diese bestehen aus mindestens 80 Prozent Recyclingkunststoff und sind unter den Einwegtüten die beste Wahl.

 
 
 
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