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Glyphosat

Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat werden auf deutschen Feldern in erheblichen Mengen ausgebracht – etwa 100.000 Tonnen pro Jahr in Deutschland.
Glyphosat ist das meistverkaufte Pestizid in Deutschland und wird auf ca. 40 Prozent der Felder eingesetzt.
Es hilft Unkraut zu bekämpfen und beschleunigt den Reifungsprozess von Getreide.

Allerdings ist der Einsatz dieses Mittels nicht unumstritten:

- Studien weisen darauf hin, dass Glyphosat die Gesundheit gefährden und Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Krebs den Weg ebnen und zu Depressionen, Herzinfarkten und Unfruchtbarkeit führen kann.

- Es wird regelmäßig im Grundwasser in grenzwertüberschreitenden Mengen nachgewiesen und belastet dieses. Rückstände des Mittels konnten sowohl in Nahrungsmitteln wie Mehl, Brötchen und Bier als auch im Urin von Menschen nachgewiesen werden, was darauf schließen lässt, dass Glyphosat über Lebens- und Futtermittel aufgenommen wird.

- Es bedroht die Artenvielfalt in Agrarlandschaften und trifft auch Organismen, die nicht das Ziel einer Behandlung sind. Das Mittel wirkt auf alle Pflanzen und verteilt sich in diesen. Viele Ackerkräuter und Insekten werden so abgetötet und das natürliche Nahrungsnetz gestört. Insbesondere für Feldvogelarten stellt der Einsatz eine Gefährdung dar und ist für den fortlaufenden Rückgang der Bestände dieser Arten mitverantwortlich.

Zum Schutz der Biologischen Vielfalt ist die Anhebung des Flächenanteils der ökologischen Landwirtschaft von 6 auf 20 Prozent eine sinnvolle Maßnahme, denn die ökologische Landwirtschaft kommt in Feldkulturen weitestgehend ohne Anwendung der für Ökolandbau genehmigten Pflanzenschutzmittel aus.

Tipps:

Bei der Herstellung von Produkten aus ökologischer Erzeugung mit dem Bio-Siegel wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stärker reglementiert und stark eingeschränkt.

 
 
 
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