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Asylangelegenheiten

Informationen

Asylbewerber und Flüchtlinge

Ein Asylantrag ist beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu stellen. Bis über den Antrag abschließend entschieden ist, wird der/die Antragsteller/in einer Gemeinde in Deutschland zugewiesen, die während dieser Zeit auch die Aufenthaltsgestattung jeweils verlängert. Ein Anspruch auf Zuweisung zu einer bestimmten Gemeinde besteht nicht.

Asylsuchenden wird vorgeschrieben, wo sie Wohnsitz zu nehmen haben. Dies soll zum Lastenausgleich der einzelnen Bundesländer beitragen und die Integration der Flüchtlinge in die Gesellschaft durch gleichmäßige Verteilung in Stadt und Land fördern.

Solange über den Asylantrag noch nicht entschieden ist, wird die Aufenthaltsgestattung jeweils verlängert.

Bei negativ abgeschlossenem Asylverfahren wird bis zur Ausreise eine Duldung erteilt, wenn die Abschiebung aus rechlichen oder tatsächlichen Gründen nicht möglich ist.

 

Erwerbstätigkeit von Asylbewerbern

Einem Asylbewerber darf erst dann die Ausübung einer Beschäftigung erlaubt werden, wenn er sich seit 3 Monaten gestattet im Bundesgebiet aufhält. Auch nach Ablauf dieser Wartezeit darf eine Erlaubnis für die Ausübung einer Beschäftigung nur erteilt werden, wenn durch Rechtsverordnung bestimmt ist, dass sie zustimmungsfrei ist oder die Bundesanstalt für Arbeit im Einzelfall zugestimmt hat.

 

Aufenthaltserlaubnis für Asylbewerber

§ 25 AufenthG regelt die Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen wenn,

  • die Anerkennung als Asylberechtigter erfolgt ist,
  • dringende humanitäre oder persönliche Gründe oder erhebliche öffentliche Interessen die vorübergehende weitere Anwesenheit im Bundesgebiet erfordern oder
  • die Ausreise unverschuldet aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen unmöglich ist, mit dem Wegfall der Ausreisehindernisse in absehbarer Zeit nicht zu rechnen ist oder die Abschiebung sein 18 Monaten ausgesetzt ist.

 

Die Aufenthaltserlaubis kann bei Asylanerkennung für jeweils längstens sechs Monate, solange sich der Betreffende noch nicht mindestens 18 Monate rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat.

Die Aufenthaltserlaubnis darf nicht verlängert werden, wenn das Ausreisehindernis oder die sonstigen einer Aufenthaltsbeendigung entgegenstehenden Gründe entfallen sind.

Einem Asylberechtigten, der seit drei Jahren eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, ist eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mitgeteilt hat, dass die Voraussetzungen für den Widerruf oder die Rücknahme nicht vorliegen.

Mitarbeiter / in Funktion Zimmer E-Mail Telefon
Bayer, Dagmar Abteilungsleiterin 17 Kontaktformular 0 62 41 / 8 53 - 33 00
Andrzejewski, Kerstin Sachbearbeiterin 4 Kontaktformular 0 62 41 / 8 53 - 33 02
Günther, Kerstin Sachbearbeiterin 5 Kontaktformular 0 62 41 / 8 53 - 33 12
Müller, Edith Sachbearbeiterin 14 Kontaktformular 0 62 41 / 8 53 - 33 07
Quirin, Axel Sachbearbeiter 3 Kontaktformular 0 62 41 / 8 53 - 33 01