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Ergebnis der Bürgerbefragung liegt vor

18.03.2015

Das Ergebnis der Bürgerbefragung vergangenen November im Wormser Norden und in Neuhausen liegt nun vor und wurde im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt.

Lesen Sie hier mehr über das Projekt "Grüne Schiene Worms".

Die Präsentation aus dem Haupt- und Finanzausschusses können Sie sich hier ansehen.

Befragung liefert Experten klares Bild

Im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt – Grüne Schiene“ waren Bewohner der betroffenen Quartiere im Wormser Norden und in Neuhausen im November vergangenen Jahres aufgerufen, an einer Bürgerbefragung teilzunehmen. Die Stadtverwaltung hatte Fragebögen an alle Bewohner ab 13 Jahren verteilt, um Anregungen und Ideen für den Stadtentwicklungsprozess zu sammeln.

Das Ergebnis der Befragung liegt nun vor und wurde soeben im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt. Von den 379 ausgefüllten Fragebögen konnten 367 erfasst und ausgewertet werden. Das Alter der Teilnehmer liegt im Schnitt bei knapp 40 Jahren, der jüngste Teilnehmer ist 13 Jahre alt, der älteste 84.

Die Befragung liefert den Experten ein klares Bild von der Bevölkerungsstruktur in den beiden befragten Quartieren. Neben den „harten Fakten“ enthielt der Bogen auch Fragen mit offenen Antwortmöglichkeiten. „Wir haben beispielsweise gefragt, was den Bürgern spontan zu dem Stadtviertel, in dem sie leben, einfällt, und haben erfreulicherweise überwiegend positive Assoziationen erhalten“, berichtet Oberbürgermeister Michael Kissel. Beispiel: Bei der infrastrukturellen Versorgung am Wohnort schneiden die Einkaufsmöglichkeiten (2,97) und die Kindergärten (2,82) am besten ab.

Wichtige Verbesserungswünsche genannt

Die mit Abstand am häufigsten genannten Verbesserungswünsche beziehen sich auf den Wunsch nach mehr Sicherheit (212 Nennungen), gefolgt von „schöneren Grünanlagen“ (171) und der Verschönerung von Fassaden und des Stadtbilds (169).

Zwei Drittel aller Befragten wünschen sich weitere Angebote in ihrem Stadtteil: Weit vorne liegen Spielmöglichkeiten für Kinder und Freiflächen bzw. Räume für Jugendliche und auch für Familienfeste. Im Nordend ist der Wunsch nach einem Café besonders ausgeprägt.

Die Bürger wurden zudem danach gefragt, wozu man frei werdende Bahnflächen und Gebäude nutzen könnte. Hier zeigt sich eine deutliche Präferenz für Spiel-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten (37,2 Prozent) sowie für Grünanlagen (33,3 Prozent).

„Das Ergebnis der Bürgerbefragung liefert uns eine wichtige Grundlage für unsere weitere Vorgehensweise im Rahmen des Projekts ,Grüne Schiene‘“, zeigt sich der Oberbürgermeister zufrieden mit dem Verlauf.