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Das Storchennest im Tiergarten Worms

Seit ein paar Jahren besucht ein Storchen-Pärchen jedes Frühjahr den Tiergarten in Worms. In ihrem Nest hoch oben auf einem Turm, brüten sie ihren Nachwuchs aus und ziehen ihn auf. Per webcam können wir direkt ins Nest blicken und live mitverfolgen, wie der Nachwuchs großgezogen wird.

 
 
 

Brutsaison 2018

Unser Storch Olli ist bereits in Süd-Frankreich angekommen, (Screenshot App "Animal Tracker") 
Unser Storch Olli ist bereits in Süd-Frankreich angekommen, (Screenshot App "Animal Tracker")

14. August 2018

Olli und Ruby auf Südkurs

"Unsere Tiergarten Jungstörche sind bereits auf dem Weg in den Süden", berichtet das Tiergarten-Team heute auf Facebook: "Nach anfänglichen Flugversuchen rund um das Storchennest und später in der näheren Umgebung, haben sich unsere Tiergarten-Jungstörche Ruby und Olli auf den Weg in den Süden gemacht: Ruby legte über 459 km zurück, reiste durch 3 Länder. Olli brachte es bis gestern auf eine Strecke von 981 km und 2 Länder.

Mitverfolgen kann man ihre Flugroute und Aufenthaltsorte mit der App "Animal Tracker" des Max Planck Instituts: einfach im Appstore auf das Smartphone oder Tablet herunterladen, nach Olli oder Ruby suchen (ggf. als Favoriten kennzeichnen) und los geht's.

 
Es ist ein Bub: Jungstorch Ruby (Mitte, mit dem Sender auf dem Rücken) - Foto: Dr. H. Kienzl 
Es ist ein Bub: Jungstorch Ruby (Mitte, mit dem Sender auf dem Rücken) - Foto: Dr. H. Kienzl
Auch in diesem Jahr wurden wieder das Besenderungsprojekt der Aktion Pfalzstorch e.V. und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie Radolfszell durchgeführt. Per Webcam ist der GPS-Sender auf dem Rücken der beiden Tiergarten-Jungstörche (stehend) gut erkennbar. (Webcambild vom 19.6.2018) 
Auch in diesem Jahr wurden wieder das Besenderungsprojekt der Aktion Pfalzstorch e.V. und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie Radolfszell durchgeführt. Per Webcam ist der GPS-Sender auf dem Rücken der beiden Tiergarten-Jungstörche (stehend) gut erkennbar. (Webcambild vom 19.6.2018)

19. Juni 2018

"Olli" und "Ruby" erhalten GPS-Sender

Groß sind sie geworden. Am vergangenen Wochenende erhielten nun "Olli" und "Ruby", zwei der drei Jungstörche aus dem Tiergarten Worms (ihr Geschlecht steht allerdings noch nicht fest), GPS-Sender. Mit ihrer Hilfe sollen ihre Bewegungsmuster aufgezeichnet und wissenschaftlich ausgewertet werden. 

Die Kosten für die hochtechnologischen GPS-Sender und auch die Patenschaften für diese beiden Tiere, übernehmen für „Olli“ der Tiergarten Worms und für „Ruby“ der NABU Worms-Wonnegau. 

Unter neugierigen Blicken der Kindergruppe NABU Worms-Wonnegau erhält ein Storch seinen GPS-Sender. (Foto: Freizeitbetriebe Worms) 
Unter neugierigen Blicken der Kindergruppe NABU Worms-Wonnegau erhält ein Storch seinen GPS-Sender. (Foto: Freizeitbetriebe Worms)
 
Während sich im Falkennest ein Drama ereignete, gedeihen unsere Störche prächtig: vier Jungstörche wachsen hier munter heran. Was aus dem 5. Ei wurde, wissen wir leider nicht - bisher konnten wir nur vier Tierkinder beobachten. (Webcam-Bild vom 22.5.2018) 
Während sich im Falkennest ein Drama ereignete, gedeihen unsere Störche prächtig: vier Jungstörche wachsen hier munter heran. Was aus dem 5. Ei wurde, wissen wir leider nicht - bisher konnten wir nur vier Tierkinder beobachten. (Webcam-Bild vom 22.5.2018)
Seit 2. Mai ist die Familie komplett: gleich 5 junge Störche sitzen im Nest; ein Bild von Elke Schilling-Laubmeister aus der Schweiz 
Seit 2. Mai ist die Familie komplett: gleich 5 junge Störche sitzen im Nest; ein Bild von Elke Schilling-Laubmeister aus der Schweiz
Storchen Küken Nummer 1 ist am 29.04.2018 geschlüpft 
Storchen Küken Nummer 1 ist am 29.04.2018 geschlüpft

29. April 2018

Das erste Küken ist da!

Vielen Dank an Dr. Hilmar Kienzl für diesen tollen Schnappschuss.

 
Fünf Eier im Storchennest (Webcambild vom 1.4.2018) 
Fünf Eier im Storchennest (Webcambild vom 1.4.2018)

1. April 2018

Da waren unsere Störche aber fleißig (oder der Osterhase?): Zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag kamen zwei weitere Eier dazu. Nun liegen bereits fünf Stück im Nest!

Vielen Dank an Frau Schilling-Laubmeister aus der Schweiz für diesen tollen Schnappschuss.

 
"Schau mal, es sind schon drei!" (webcambild vom 28.3.2018) 
"Schau mal, es sind schon drei!" (webcambild vom 28.3.2018)

28. März 2018

Bereits vor wenigen Tagen wurde das zweite Ei gelegt und heute liegt schon Nummer drei im Nest.  

 
Das erste Ei ist da! (Webcambild vom 22.3.2018) 
Das erste Ei ist da! (Webcambild vom 22.3.2018)

22. März 2018

Der Frühling lässt auf sich warten, was unsere Störche aber nicht davon abhält, mit dem Brüten zu beginnen. Während es heute morgen dicke Flocken bei winterlichen 2 Grad vom Himmel schneit, liegt das erste Ei im Storchennest. Wann wir wohl mit dem nächsten rechnen können?

 
Trotzt der Februarkälte: das Storchenpaar im Nest. (webcam-Bild vom 12.2.2018) 
Trotzt der Februarkälte: das Storchenpaar im Nest. (webcam-Bild vom 12.2.2018)

9. Februar 2018

Aufgrund der immer wärmeren Winter verbleiben vermehrt Störche in Mitteleuropa, so auch unsere Elternstörche. Zumindest von einem Adebar konnte die Webcam auch in den vergangenen Monaten immer wieder ein Bild schießen. Rund um den Jahreswechsel war das Paar wieder komplett und macht es sich - trotz Kälte - in seinem Nest gemütlich. Verfolgen Sie mit uns das Wormser Storchenjahr 2018 oder besuchen Sie das Nest im Tiergarten.

 

Neues von Rudi

Rudi, der Jungstorch aus dem Besenderungsjahr 2016, ist der einzige bis heute überlebende Storch von insgesamt fünf besenderten Jungstörchen aus dem Wormser Tiergarten. Seinen ersten Winter (2016/17) verbrachte er im südlichsten Spanien und gelegentlich auch in Portugal. Im Frühjahr 2017 kam er auf "Heimaturlaub" und überflog das Nest seiner Eltern - exakt ein Jahr nach seinem Schlupf und nach einer Flugreise von 7967 km. Anfang dieses Jahres war er noch recht bequem, Nordost-Spanien reichte ihm vorerst, wo er fast täglich zwischen einer Mülldeponie und einem nur 20 km entfernten, sumpfigen Naturschutzgebiet pendelte. Beides bietet reichlich Nahrung. 

Seit Ostern 2018 ist Rudi nun wieder "zu Hause". In nur wenigen Tagen flog er in seine Heimatregion zurück und hält sich seither im Hessischen zwischen Rhein und Odenwald auf. Seinen Standort hat er wohl inzwischen in Groß-Rohrheim. Die Vermutung liegt nahe, dass er hier vielleicht eine Partnerin gefunden hat.

Screenshot "Animal Tracker": die Flugbewegung von Storch Rudi Anfang April 2018 im Hessischen. 
Screenshot "Animal Tracker": die Flugbewegung von Storch Rudi Anfang April 2018 im Hessischen.
 

Mit der App "Animal Tracker" des Max Planck Instituts lassen sich Rudis Aufenthaltsorte, seine Bewegung und Flugrouten verfolgen: einfach im Appstore auf das Smartphone oder Tablet herunterladen, nach Rudi suchen (ggf. als Favoriten kennzeichnen) und los geht's.


Die Redaktion bedankt sich herzlich bei Hilmar Kienzl vom NABU Worms-Wonnegau für die stets fundierten Informationen.

Was bisher geschah:

Über die bisherigen Bruterfolge und leider auch tragischen Momente erfahren Sie hier mehr:

Rückblick 2017

Rückblick 2016

Rückblick 2015-2013

Ermöglicht wird der Webcam-Blick von den Freizeitbetrieben Worms (Tiergarten).

zur Webcam Storchennest