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Herzlich Willkommen im Stadtteil Worms-Hochheim

Aufgrund des Coronavirus (COVID-19) müssen die folgenden Maßnahmen ergriffen werden:

1. Nachbarschaftshilfe:
Die Ortsverwaltung ist dabei, eine Nachbarschaftshilfe für Wocheneinkäufe, ect. zu organisieren. Alle Helfer/innen und Hilfsbedürftigen können sich direkt an die Ortsverwaltung per Email oder telefonisch wenden und ihre Kontaktdaten hinterlassen.

2. Der Ortsvorsteher bietet nur noch telefonische Sprechstunden
Dienstags 9 – 11 Uhr
Donnerstags 17 – 19 Uhr
unter der Nummer der Ortsverwaltung 06241/74304 an.

3. Bitte beschränken Sie den Zugang zur Ortsverwaltung nur noch auf das unbedingt Notwendige.
Gelbe Säcke finden Sie am Eingangsbereich – sie können dort entnommen werden.
Beglaubigungen, Lebensbescheinigungen, usw. aus wichtigem Grund können nach telefonischer Terminvergabe erfolgen.
Bitte melden Sie sich unter 06241/74304 oder ov-hochheim@worms.de an uns.

Zum Schutz von Bürgern & Mitarbeitern:
Ab Montag Vorsprache nur mit Termin
Aus aktuellem Anlass sind ab Montag, 16. März 2020 Vorsprachen in der Ortsverwaltung bis auf weiteres nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung per Telefon möglich. Gleiches gilt für die Sprechstunde des/der Ortsvorstehers/Ortsvorsteherin.

Die Verwaltung der Stadt Worms möchte damit größere Menschenansammlungen im Wartebereich vermeiden, um uns alle zu schützen.

Überlegen Sie selbst, ob es dringend notwendig ist z.Zt. mit uns persönlich in Kontakt zu treten!

Aktuelle Infos stets auf www.worms.de
 
 
 

Aktuelle Meldungen:

 

Wie alt ist Hochheim tatsächlich?

Corpus Delicti - zwar ist die Hochheimer Urkunde im mittleralterlichen Sinne eine Fälschung, aber inhaltlich vermutlich korrekt. Insbesondere das Datum ist höchstwahrscheinlich authentisch.    
Corpus Delicti - zwar ist die Hochheimer Urkunde im mittleralterlichen Sinne eine Fälschung, aber inhaltlich vermutlich korrekt. Insbesondere das Datum ist höchstwahrscheinlich authentisch.

950 Jahre Hochheim

Im Jahr 2018 soll es soweit sein: Die Hochheimer feiern 950 Jahre erstmalige urkundliche Erwähnung, so wünschen es sich zumindest der Ortsbeirat und Ortsvorsteher Timo Horst.

Allerdings stellt sich die Frage, ob die Urkunde, in der das Jahr 1068 angegeben ist und die der Feierlichkeit zu Grunde liegt, gefälscht, abgeschrieben oder eine Kopie ist. Der Expertenkreis, den Horst und der Ortsbeirat eingesetzt hatte, bemühte sich nun etwas Licht in dieses Dunkel zu bringen. 

Der Dissertation von Dr. Andreas Urban Friedmann aus dem Jahr 1994 kann man entnehmen, dass diese Urkunde offensichtlich eine Fälschung ist, so Stadtarchivar Professor Dr. Gerald Bönnen - allerdings im mittelalterlichen Sinne. 

Damals wurden Urkunden häufig rückdatiert, um alte Besitzrechte nachträglich zu legitimieren oder was in diesem Fall wahrscheinlicher ist, um eine beschädigte oder verschwundene Urkunde zu ersetzen. So sei der Inhalt der Urkunde korrekt, weshalb die Vermutung nahe liegt, dass dieser von einer älteren Urkunde stammt.  

„Vermutlich wurde die ursprüngliche Urkunde beschädigt oder vernichtet, so musste eine neue Urkunde angefertigt werden.“, so Historiker Josef Schork. Die in der Urkunde beschriebenen Besitztümer und auch die Erwähnung von Hochheim seien aus seiner Sicht vermutlich authentisch. 

 

Auch die Jahreszahl der Urkunde stamme wahrscheinlich von einem älteren Schriftstück, das allerdings heute nicht mehr existiere. Deshalb könne man auch ohne Probleme die erstmalige urkundliche Erwähnung des Stadtteils im Jahre 2018 feiern, ist sich die Expertenrunde einig.

Gleichsam wisse man, dass Hochheim bedeutend älter sei, so der Vorsitzende des Heimat-und Kulturvereins Wolfgang Hasch. Die Endung „Heim“ lässt auf eine fränkische Besiedlung schließen, die im 6. oder 7. Jahrhundert stattgefunden haben muss. Zuvor hatten bereits die Kelten und Römer in Hochheim gesiedelt, wie entsprechende Bodenfunde belegen.

So wurden in Hochheim sowohl Glockenbechergefäße aus dem dritten Jahrtausend vor Christus, römische Öllampen um Christi Geburt, als auch fränkische Halsketten aus dem sechsten Jahrhundert gefunden. Dies belegt eindeutig, dass Hochheim bereits viel älter ist, so Ehrenhochheimer Bernd Rauh. Der erste schriftliche Beweis finde sich allerdings erst in der Urkunde, die das Jahr 1068 nennt und dieses Datum wollen wir im Jahre 2018 kräftig feiern, so Horst abschließend. 

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