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Hochheim – das Bildungszentrum von Worms

Seit Anfang der siebziger Jahre befindet sich im Westen Hochheims, im Mersch, die Diesterwegschule. Hier ist die Heimat für rund 235 Grundschüler aus den Vororten Pfiffligheim, Leiselheim und Hochheim. Genauso bedeutend ist die Hauptschule, die die Hauptschüler aus den drei genannten Vororten, aus dem Wormser Westen und aus Rheindürkheim beschult und über ein freiwilliges 10. Schuljahr auch zum qualifizierten Sekundarabschluss I und damit zum gleichen Abschluss wie die Realschulen führt.

Das "BIZ"

Im Osten Hochheims, an der Von-Steuben-Straße, wurde vor etlichen Jahren ein Bildungszentrum gebaut. Hier sind zum einem zwei Gymnasien untergebracht: das Gauß-Gymnasium und das altsprachlich orientierte Rudi-Stephan-Gymnasium. Über 2.000 Schüler sind hier auf dem Weg zur Allgemeinen Hochschulreife, dem qualifizierten Sekundarabschluss II. Beide Gymnasien machen ein besonderes Fremdsprachenangebot:

Im Gauß-Gymnasium kann man mit Englisch oder Französisch oder auch speziell mit Englisch bilingual (zweisprachig) in der 5. Klasse beginnen. Ab Klasse 7 kommt Französisch oder Latein hinzu, und mit der 9. Klasse kann Spanisch, Italienisch oder Russisch – zum Teil in Form einer Arbeitsgemeinschaft – belegt werden.

Im Rudi-Stephan-Gymnasium lernen alle Schüler ab Klasse 5 Latein, ab Klasse 6 Englisch, ab Klasse 8 alle eine dritte Fremdsprache (Französisch oder Griechisch) sowie freiwillig ab Klasse 9 Hebräisch oder ab Klasse 11 Spanisch.

Die BBS'

Auf dem gleichen Gelände befinden sich zwei Berufsbildende Schulen. Während die Berufsbildende Schule I (BBS I) für die eher handwerklich orientierten Jugendlichen ihre Tore öffnet, lockt die BBS III (Wirtschaft) die kaufmännisch orientierten Schulabgänger der allgemeinbildenden Schulen an. Der aufmerksame Leser vermisst sicher hier eine BBS II. Diese Schule wurde mit ihrem hauswirtschaftlichen Schwerpunkt vor einigen Jahren in die BBS I eingegliedert. In beiden BBS sind rund 3.000 Schülerinnen und Schüler.

Wer die Möglichkeiten, die die berufsbildenden Schulen ihren Schülern anbietet, aufzählen will, der braucht nicht nur einen kompetenten Fachberater, sondern auch eine eigene Broschüre. Dies kann in dieser Schrift daher nicht aufgezeigt werden. Die Ausbildungsziele reichen jedenfalls von der allgemeinen Berufsfähigkeit über den qualifizierten Sekundarabschluss I bis hin zur Fachhochschulreife. Schwerpunkt bleibt jedoch die Ausbildung der Schüler im Rahmen der Dualen Berufsausbildung.
Neben der BBS III, deren Gebäude wegen ihres lila Anstrichs auch nach einer bekannten Schokoladenart genannt wird, hat die Industrie- und Handelskammer eine Ausbildungsstätte platziert, die für Jugendliche sehr attraktiv ist.

Das Berufsbildungswerk des DRK

In der Eckenbertstraße, Ecke Von-Steuben-Straße, befindet sich ein Berufsbildungswerk, das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) geführt und geleitet wird. Das DRK-Berufsbildungswerk Worms ist eine Einrichtung zur Berufsvorbereitung, zur beruflichen Erstausbildung sowie zur beruflichen und sozialen Eingliederung von jungen Menschen mit Lernbehinderungen.
Die Berufsausbildung erfolgt nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes (BbiG) und der Handwerksordnung (HwO). Neben der Vermittlung von berufsspezifischen Kenntnissen und Fertigkeiten bietet das DRK-Berufsbildungswerk Worms besondere Hilfen für eine angemessene Bewältigung von Behinderungsauswirkungen im Ausbildungs-, Arbeits- und privaten Alltag an.
Die Sicherung des Ausbildungserfolges geschieht im DRK-Berufsbildungswerk Worms u.a. durch eine enge Zusammenarbeit von einer eigenen Berufsschule und Werkstätten, die nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtet sind. Unterstützt wird diese Arbeit von verschiedenen Fachdiensten wie z.B. dem Sozialdienst, dem Medizinischen Dienst dem Psychologischen einschließlich dem Heilpädagogischen Dienst. Ebenso gibt es Integrationsberater, die den BBW-Abgängern bei der Arbeitsplatzsuche behilflich sind und jedem Arbeitgeber als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes können während ihrer Ausbildung 180 junge Menschen wohnen. Rund 200 werden z.Zt. beruflich ausgebildet, weitere 40 nehmen an berufsvorbereitenden Maßnahmen teil.

Kostenträger der Berufsausbildung ist die Bundesanstalt für Arbeit, geregelt im Sozialgesetzbuch III.

Kindergarteneinrichtungen

Bei der Beschreibung der Bildungseinrichtungen darf man die Kindergärten nicht vergessen. Beide großen Konfessionen sind Träger einer solchen Einrichtung. Sowohl der Kath. Kindergarten im ehemaligen Kloster neben der Kirche „Maria Himmelskron“ als auch der von der Freifrau Sophie von Heyl gegründete Ev. Kindergarten in der Schreinergasse sind weit über die Grenzen Hochheims hinaus bei Eltern und Kindern beliebt.

Auch private Einrichtungen haben ihren Platz

Neben den Kindergärten und staatlichen Schulen gewinnen private Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung.

Eine solche ist das Musikzentrum INtakt, das sich in der „Alten Schule“ Hochheims, Binger Straße 63, eine neue Heimat gesucht hat. Die hoch qualifizierten Lehrkräfte unterrichten neben Wormsern viele auswärtige Schüler, denen auch weite Wege nichts ausmachen. Sie schätzen die ausgezeichnete Ausbildung in Hochheim.

Eher die sportliche Variante gibt es im „Hitch-Kick“ – Tanzstudio in der Riesenmühlgasse 18. Dort wird den Schülern das Erlernen von etlichen verschiedenen Tanzarten angeboten.

Auch beim TAMO-Institut, das fernöstliche Bewegungs- und Kampfkünste in den Bereichen KUNG-FU, TAI-CHI, QI-Gong, Kinder-KUNG-FU, Kendo und Aikido unterrichtet, wird Beweglichkeit und Vitalität, aber auch geistige Ruhe und Entspannung gelehrt. Die Hochheimer Lehrer sind weltweit bekannt.

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