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Ortsvorsteher Info

Volkstrauertag

Rede zum Volkstrauertag am 19.November 2017

Meine sehr geehrten Damen und Herren !

 

Seit den Zeiten des griechischen Dichters Homer heißen die Menschen ‚‘‘ die Sterblichen.“

 

Allein die Kriege im Europa des vergangenen Jahrhunderts, die Anschläge vom 11 September 2001 in den USA, die täglichen Nachrichten von Terroranschlägen und Kriegen, von Gewalt und Unglücksfällen, erinnern uns unablässig daran, dass wir dieses zeitlose Schicksal unverändert mit unseren Vorfahren teilen:

 

Wir sind sterblich. Wir sind

·        an jedem Ort

·        zu jeder Zeit

·        selbst mitten im Leben

·        vom Tod begleitet

 

Memento mori !“ - ‘‘ Erinnert Euch der Toten !“

 

Heute ist Volkstrauertag. Seit 1922 ist das für unser Land der Tag,

 

·        an dem wir der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken,

·        an dem wir die Trauer mit den Angehörigen der Betroffenen teilen,

·        an dem uns aber auch inständig bewusst wird, was die Erinnerung an Sterblichkeit bedeutet.


Und auch heute, 72 Jahre nachdem Ende des zweiten Weltkrieges, sind noch immer nicht alle Wunden verheilt, sind sogar immer neue aufgerissen worden.

Der Volkstrauertag erinnert uns an die 55 Millionen Menschen, die allein im Zweiten Weltkrieg ihr Leben gelassen haben:

·        Männer, Frauen und Kinder,

·        Soldaten, Zivilisten, Militaristen, und Pazifisten,

·        Schuldige und Unschuldige,

·        Freunde und Feinde.

 

 

Doch wir trauern nicht nur über die vielen Verluste an Menschen.

 

Der Volkstrauertag ist auch ein Tag der Trauer über das, was Menschen ihren Mitmenschen antun können und wohin Vorurteile und Verblendung, wohin Gewalt und Gleichgültigkeit führen können.

 

An diesem Tag stellt sich jedes Jahr die Frage, wie es zum Ausbruch von Kriegen und zu Gewaltherrschaft kommen konnte.

 

Und es ist ein Tag der Mahnung.

Ein Tag des ‚‘‘ Nichtvergessens “ – nämlich nicht zu vergessen, welch gefährdetes Gut die Menschenwürde ist.

Leider hat sich in der Geschichte immer wieder gezeigt, dass Menschlichkeit  im Umgang miteinander verloren gehen kann.

 

Dass  der Mensch sehr schnell des Menschen Wolf werden kann.

 

Der Volkstrauertag ist gerade deshalb auch der Tag, der zur Achtung vor den Menschen aufruft, vor dem Leben eines jeden einzelnen Menschen, gleich welcher Herkunft oder welchen Glaubens er ist.

 

Ganz unabhängig davon, wie er aussieht oder welche Überzeugungen er hat.

Und damit ist dieser Volkstrauertag nicht nur ein Tag für die Toten, sondern auch für die Lebenden.

 

Wir gedenken heute der Opfer von Krieg und Gewalt :

 

Der Soldaten, die in den beiden Weltkriegen gefallen, ihren Verwundungen erlegen, in Gefangenschaft gestorben oder seither vermisst sind, der Männer, Frauen und Kinder aller Völker, die durch Kriegshandlungen ihr Leben lassen mussten.

 

Wir gedenken


Derer , die im Wiederstand, die um ihrer Überzeugung oder ihres Glaubens willen Opfer der Gewaltherrschaft wurden, und derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken

 

Der Männer, Frauen und Kinder, die in der Folge des Krieges auf der Flucht oder bei der Vertreibung aus der Heimat und im Zuge der Teilung Deutschlands und Europas ihr Leben verloren.

 

Wir gedenken

 

Der Bundeswehrsoldaten, die in Ausübung ihres Dienstes ihr Leben ließen.

 

Wir trauern

 

um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage,

um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung,

um die Opfer von sinnloser Gewalt, die bei uns Schutz suchten.

 

Wir trauern

 

mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen, um die Toten.

Doch unser Leben gilt der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern und auf den Frieden in der Welt.

 

Vielen Dank !

Eröffnung Backfischfest 2017 auf dem Wormser Marktplatz

Treppe zum Friedhof wieder sicher begehbar

Treppe zum Friedhof wieder sicher begehbar

Denkmalgeschützte Treppe zum Friedhof in Horchheim wurde saniert  / Dank von Ortsvorsteher Volker Janson für zügige Umsetzung der Maßnahme 

Zuletzt war es für die Horchheimer Bürger recht beschwerlich geworden, von der Oberen Hauptstraße sicher über die etwa 30 Meter lange und zirka drei Meter breite Treppe zum Friedhof und zur Friedhofskapelle zu gelangen. Mit den Jahren hatten sich Platten gelöst und Teile der Sandsteinstufen waren herausgebrochen. 

Nachdem Ortsvorsteher Volker Janson die Stadt auf diesen Missstand und die damit verbundenen Unfallgefahren hingewiesen hatte, wurde der Baubereich umgehend tätig und ließ die unter Denkmalschutz stehende Treppe von einer Fachfirma fachgerecht sanieren. Um die Treppe noch begehbar zu halten, wurde halbseitig gearbeitet. „Aufgrund des Denkmalschutzes musste behutsam vorgegangen werden, doch teils waren die Stufen derart in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Reparatur nicht mehr möglich war und die stark beschädigten Platten ausgetauscht werden mussten“, beschreibt Baudezernent Uwe Franz die aufwendige und dem historischen Bauwerk geschuldete Maßnahme.  

Innerhalb eines Monats war das Werk vollbracht und nun können die Horchheimer Bürgerinnen und Bürger wieder sicher die Friedhofstreppe emporsteigen oder hinunterlaufen. Die Kosten belaufen sich auf rund 35.000 Euro. 

Bei einem Ortstermin am Mittwoch (16.08.) überzeugten sich Ortsvorsteher Volker Janson und Baudezernent Uwe Franz von der Qualität der Arbeiten. „Mein Dank gilt der Stadt Worms für die zügige Unterstützung und der Abteilung Verkehrswegebau im Baudezernat für die unbürokratische Zusammenarbeit. Die Unfallgefahr ist gebannt und der Zugang zu Friedhof und Kapelle ohne Stolperstrecke wieder problemlos möglich“, freut sich Volker Janson über den Abschluss der Instandsetzungsarbeiten.

 

Saskia Weihrauch ist das neue Horchheimer Kerwemädchen

Die 19-jährige, angehende Ergotherapeutin Saskia Weihrauch wird bei der Kerweeröffnung am 11. August eingeführt und löst die „Hoichemer Gummrefraa“ (Birgit Weber) und den „Kaffeeonkel“ (Hans-Werner Müller) ab, die den Stadtteil in den letzten zwei Jahren vertreten haben und bei der Kerb verabschiedet werden.

 

Stolz präsentierten Ortsvorsteher Volker Janson und der Vorsitzende des Horchheimer Brauchtumsvereins, Hans-Werner Müller, das neue Kerwemädchen.  

Saskia sagt von sich selbst, dass sie ein spontaner Mensch sei und die künftige Zeit einfach nur auf sich zukommen lassen will. Dementsprechend hat sie auch keine großen Erwartungen oder gar Bammel vor ihrer Amtszeit Sie freut sich auf die vor ihr liegende Zeit, die sie, so Kaffeeonkel Hans-Werner Müller, einfach nur genießen solle.

 

Programm der Horchheimer Kerwe 2017

Hoichemer Kerwe
 

SWR Fernsehen zu Besuch

Am 21.06.2017 war ein Team des SWR-Fernsehen in der Ortsverwaltung Horchheim und besuchte das dortige Heimatmuseum.