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Partnerstadt Nolay

Die Partnerschaft zwischen Pfeddersheim und Nolay wurde 1966 von den "Männern der ersten Stunde", Altbürgermeister Heinrich Schmitt und seinem Amtskollegen Georges Rave ins Leben gerufen.
40 Jahre Partnerschaft

Wappen von Nolay
Wappen von Nolay
Stich aus dem Jahre 1996
Stich aus dem Jahre 1996

Nolay

Die Partnerschaft steht für die Aussöhnung zwischen den beiden Staaten Deutschland und Frankreich. Im Juni 1991 wurde das 25jährige Jubliäum des Partnerschaftvertrages gefeiert. Zwischen den Kommunen Rheinland-Pfalz und Burgund gibt es mittlerweile mehr als 90 lebendige Partnerschaften. Pfeddersheim und Nolay haben viele Gemeinsamkeiten. Beide Städte haben ihren Namen von den Römern erhalten (Nolay von Noliacius/Pfeddersheim von Paternus). Die Ortskernbereiche der Städte werden auch beide von mittelalterlicher Bausubstanz geprägt. Ausserdem vermitteln die Weinberge von Nolay ebenfalls landschaftliche Beziehungen zu Pfeddersheim.

Nolay ist eine Kreisstadt in Burgund mit ca. 1500 Einwohnern, 20 km von Beaune und 510 km von Pfeddersheim entfernt. Es wurde im 13. Jh. gegründet ging allerdings nieder, als 1347 in ganz Europa die Pest wütete. Von 1453 bis 1653 waren die Herzöge von Aumont Herren von Nolay. Das heutige Stadtwappen, stilisierte Enten, das man auch an der Fassade des von 1865 bis 1867 erbauten Rathauses findet, war das Wappen der Herzöge. Nolays berühmtester Bürger war Lazare Carnot (1753-1823), der Organisator der französischen Revolutionsarmee.
Nolays wichtigste Sehenswürdigkeiten sind die aus dem 14. Jh. mit Kalksteinplatten bedeckte Markthalle und die Kirche aus dem 15. Jh. . Nach einem Brand im 17. Jh. wurde die Kirche neu restauriert. Im Innern befinden sich 7 Statuen des 14. Jh. . Der Glockenturm beherbergt eine flandrische hölzerne, mehrfarbige Glockenspielfigur aus dem 16. Jh. .


Heute hat Nolay jede Menge zu bieten:

3 Sterne Campingplatz mit Badesee, Bouleplatz, Sportplatz, Mehrzweckhalle, Altersheim, Tennisplätze, Gesundheitparcours, über 40km Wanderwege und ein Heimatmuseum.
Ausserdem gibt es einen Töpfer- und Antiquitätenmarkt, eine Maschinenfabrik zur Herstellung von Keramik, Ziegeln, Backsteinen, ein pharmazeutisches Labor und natürlich auch Weinbau und Landwirtschaft.

Quellen

Heimatjahrbuch 1992 für den Landkreis Alzey Worms (Seite 144)
Ortsverwaltung Pfeddersheim