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Jüdisches Worms - Stolpersteine

Vertrieben, verschleppt, ermordert. Aber nicht vergessen. In mehreren Ländern in Europa erinnern kleine Pflastersteine aus Messing, sogenannte "Stolpersteine", an Opfer des Naziregimes während des Dritten Reiches. Die Steine mit eingravierten Namen und Daten finden sich vor den Häusern, in denen diese Menschen zuletzt wohnten. Auch in Worms gedenken sie an die Schicksale einstiger Bewohner/innen.

Hinter jedem der blank polierten Pflastersteine steht ein Schicksal. Diese hier erinnern an die Familie Weis aus Worms 
Hinter jedem der blank polierten Pflastersteine steht ein Schicksal. Diese hier erinnern an die Familie Weis aus Worms

Gedenksteine gegen das Vergessen

Juden, Zigeuner, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Zeugen Jehovas ... die Opferliste des NS-Regimes ist lange. Mit seinem europaweiten Projekt "Stolpersteine" will der Künstler Gunter Demnig die Erinnerung an diese Menschen lebendig erhalten. "Warmaisa", die Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms, hat die Aktion nach Worms geholt. Sie sieht darin auch einen Beitrag zum Gedenken an die Pogromnacht 1938. Verlegt werden die durch Spenden finanzierten Gedenksteine von Gunter Denning. Der erste Stein wurde am 06.11.2006 in der Judengasse gesetzt. Jährlich kommen neue hinzu.

Nähere Informationen und Biografien zur Aktion "Stolpersteine in Worms" finden Sie auf der Internetseite von Warmaisa www.warmaisa.de.

 

Übersicht über Stolpersteine in Worms

Eine Übersicht der Stolpersteine in Worms bietet Ihnen diese interaktive Karte. Mit Klick auf ein Stolperstein-Symbol erhalten Sie nähere Infos. Erstellt wurde die Karte vom SPD Ortsverein Worms-Mitte in Abstimmung mit Warmaisa. Sie wird stetig aktualisiert.