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Coburg

Wer durch die malerische Innenstadt Coburgs schlendert, begibt sich auf eine Zeitreise: Mittelalterliches wie das Münzmeisterhaus findet sich neben bedeutenden Renaissance- und Barockbauten wie dem Stadtschloss Ehrenburg.


Die Veste Coburg - Schutz und Zuflucht für den "Coburger Luther"

Am 15. April 1530, einem Karfreitag, reiten 70 Edelleute, 7 Ritter, 120 Reisende und Soldaten durch das Coburger Spitaltor: Mit im Gefolge reisen Martin Luther und die Theologen Philipp Melanchthon und Justus Jonas. Die Reisegesellschaft nimmt vorerst in der Stadt Coburg Herberge. Da Luther unter Reichsacht steht, kann er nicht mit nach Augsburg weiterreisen. Er ist gezwungen, in Coburg, im südlichsten befestigten Platz des Kurfürstentums Sachsen zu bleiben. Er zieht auf die Veste, Toleranz und freiheitliche Gesinnung der Coburger Herzöge ermöglichen dem Reformator einen sicheren Zufluchtsort.
Er geht zu Fuß den Festungsberg hinauf, seinen ersten Eindruck fasst er in diese Worte: "Es ist ein überaus reizender und für Studien geeigneter Ort." Die Veste Coburg beherbergt Martin Luther nun 5 Monate hinter ihren Mauern. Die Veste war damals schon ein wehrhafter Gebäudekomplex. Hier schrieb er 120 Briefe ind 172 Tagen, berittene Boten verlassen fast täglich die Veste nach Wittenberg oder Augsburg.

Willkommen in Coburg

Wer durch die malerische Innenstadt Coburgs schlendert, begibt sich auf eine Zeitreise: Mittelalterliches wie das Münzmeisterhaus findet sich neben bedeutenden Renaissance- und Barockbauten wie dem Stadtschloss Ehrenburg.

An nostalgischen Fachwerkhäusern vorbei gelangt man über den Schloßplatz in den weitläufigen Hofpark, in dem man auf den Spuren Martin Luthers, Queen Victoria´s oder auch des Walzerkönigs Johann Strauss wandeln kann; alle Wege führen hinauf zur Veste mit ihren Kunstsammlungen von internationalem Rang.
Durch sein Herzoghaus Sachsen-Coburg und Gotha und dessen Heiratspolitik zur Wiege des europäischen Hochadels geworden, ist Coburg aber nicht nur eine idyllische Kleinstadt in einer äußerst reizvollen Umgebung; ein vielfältiges kulturelles Angebot macht Stadt und Umland überaus lebendig und interessant.
Das Landestheater zeigt Werke der Oper, des Schauspiels und Balletts, das Kongresshaus findet mit internationalen und regionalen Programmen sein Publikum. Mit Events wie dem Sambafestival, dem Seßlacher Altstadtfest, dem Internationalen Puppenfestival in Neustadt oder etlichen Handwerker- und Bauernmärkten ist in Coburg und seiner Region das ganze Jahr hindurch für jeden etwas geboten.

Neben erlesener internationaler Küche, zu der man den weltweit guten Ruf des fränkischen Weines überprüfen kann, werden zum Braten die berühmten Coburger Klöße serviert. Auf dem Marktplatz verbreiten die auf Kiefernzapfen gebratenen Bratwürste ihren verlockenden Duft.

(Quelle: www.coburg.de )