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Halle (Saale)

Luther predigte 1545/46 mehrfach in der Marktkirche zu Halle, wobei er im "Goldenen Schlößchen", Schmeerstraße 2, logierte. Luthers Leichnam wurde 1546 bei der Überführung von Eisleben nach Wittenberg in der halleschen Marienkirche aufgebahrt. Totenmaske und Abdruck der Hände des Reformators sind in einer extra hergerichteten Turmkammer des Gotteshauses zu besichtigen. An ihn erinnert auch eine 1835 errichtete Gedenktafel zwischen den Hausmannstürmen.

Die Totenmaske Martin Luthers in der Marktkirche

Die Original-Totenmaske Martin Luthers gehört zu den Schätzen und Zeugnissen der Reformationszeit, mit denen die Marktkirche zu Halle reich ausgestattet ist. Die Wachsmaske des Reformators wird zentral in einer Großvitrine - sozusagen aufgerichtet vom Totenbett - präsentiert und kann gemeinsam mit einem späteren Gipsabguss und der Kanzel aus der Lutherzeit seit Mai 2006 dauerhaft in der neu gestalteten nordwestlichen Turmkammer der Marktkirche besichtigt werden.

Die Maske entstand vermutlich nach einem Gipsabguss, den der hallesche Maler Lukas Furtenagel am 19. Februar 1546 von Luther auf dessen Totenbett in Eisleben abgenommen hatte. Da Luthers Leiche zu der in Wittenberg vorgesehenen Beerdigung überführt werden musste, wurde sein Sarg in der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1546 in der Sakristei der Marktkirche zu Halle aufgestellt. Durch Justus Jonas, den Freund Martin Luthers und ersten evangelischen Pfarrer an der Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle, gelangte Luthers Totenmaske in den Besitz der Marktkirchengemeinde.

Der Gipsabdruck der Totenmaske zeugt von der wechselvollen Geschichte der Maske, durch die der Reformator und sein Wirken im Lauf der Jahrhunderte verehrt wurde. Vom 17. bis 20. Jahrhundert fand Luthers Totenmaske Verwendung für eine lebensgroße Lutherfigur. Dafür wurden die Augenlider der Originalmaske geöffnet und weitere Veränderungen an ihr vorgenommen. Im Jahr 1926 stellte Hans Hahne eine Rekonstruktion der ursprünglichen Totenmaske Luthers her und ließ davon einen Gipsabguss anfertigen.

Die Kanzel ist ein hochrangiges Werk der mitteldeutschen Renaissance-Schnitzkunst. Der Überlieferung nach hat Martin Luther von dieser Kanzel gepredigt. Luther hielt drei Predigten in der Marktkirche zu Halle.


Halle (Saale)

...ist die Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts
In der Geburtsstadt Händels gibt es viel zu hören (Händel-Festspiele, Kinderchorfestival, Staatskapelle Halle), zu feiern (Laternenfest, Salzfest), zu sehen (Himmelsscheibe, Stiftung Moritzburg, Stadtgottesacker, Franckesche Stiftungen, Dom, Marienbibliothek, Händel-Haus) und man kann sich unterhalten lassen (OPER HALLE, vier Sprechtheater, Varieté).

Halle verfügt über 71 qkm Wasser- und Grünfläche. Sport treiben kann man in knapp 200 Vereinen auf bzw. in über 400 Sportstätten. Freizeit lässt sich aber auch herrlich im Zoo, im Botanischen Garten, auf der Galopprennbahn, auf der Peißnitzinsel, am Saaleufer oder in einem der fünf Kinos verbringen.

(Quelle: www.halle.de)