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Wittenberg

In Wittenberg hat Martin Luther 1517 seine 95 Thesen angeschlagen.

 
 
 

Der Thesenanschlag

Schon vor dem 31.10.1517 hatte Luther sich in Predigten gegen den Ablasshandel ausgesprochen. An diesem Tage aber schrieb er, nachdem er eine Instruktionsschrift für Ablasshändler gelesen hatte, an seine kirchlich Vorgesetzten. Er hoffte, damit den Missstand beheben zu können. Den Briefen legte er 95 Thesen bei, die als Grundlage für eine Disputation zu diesem Thema dienen sollten.
Dass Luther an besagtem Tag seine Thesen mit lauten Hammerschlägen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben soll, gehört aber wohl in das Reich der Legenden.

Das Lutherhaus in Wittenberg

Das heutige Lutherhaus war ursprünglich ein Klosterbau, erbaut in den Jahren 1504 bis 1507.
Das Kloster gehörte zum Orden der Augustinereremiten.
1508 kam Martin Luther als Mönch in das Kloster, welches 1522 im Zuge der Reformation aufgelöst wurde.
1532 ging der Renaissancebau in den Besitz Luthers über, als Geschenk des Kurfürsten Johann des Beständigen.
Hier lebte er viele Jahre mit seiner Frau Katharina von Bora und seinen Kindern.
Später wohnten hier auch Studenten der Universität.
Bis 1816 wurde das Gebäude als Uni Wittenberg „Leucorea“ genutzt.
Im Jahre 1883 wurde ein reformationsgeschichtliches Museum in diesem Hause eingerichtet, welches das weltweit bedeutendste seiner Art ist und einmalige Zeugnisse der Reformation birgt.

(Quelle: www.wittenberg.de )