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Tourismuskonzept Worms 4.0

Führung durch Schloss Herrnsheim (Foto: Bernward Bertram)

Neue Ideen für den Tourismus in Worms

„Worms wächst“ – ein Begriff, der nicht nur für Einwohnerzahlen und gestiegene Nachfrage nach Wohnraum steht. Auch der Tourismus in Worms wächst kontinuierlich seit Jahren, was die amtliche Übernachtungsstatistik belegt: seit 2008 hat sich die Anzahl der Übernachtungen in 2018 um 25% Prozent von 115.905 auf 155.346 erhöht. Daneben freut sich die Nibelungenstadt über 3,7 Mio. Tagesbesuchern pro Jahr, die den direkten Profiteuren Einzelhandel, Gastgewerbe und Dienstleistungssektor 80,8 Mio. Euro an touristischer Wertschöpfung bringen. Setzt man diese Zahlen in Relation zu den einzigartigen Potentialen, die die Stadt in Form von Kultur, Genuss und Geschichte bietet, ergibt sich für die Stadt Worms die Chance, an den positiven Entwicklungen im Tourismus allgemein zu partizipieren. Die Entwicklungsperspektiven für den Wirtschaftsstandort Worms hält die Hochschule hingegen für eingeschränkt, es fehlt an Erweiterungsflächen für bestehende Unternehmen und Betriebe, ebenso an Flächen für Neuansiedelungen.

Wie sieht die Zukunft des Tourismus in Worms aus?

Den „großen Wurf“ in Form eines Tourismuskonzeptes „Worms 4.0“ präsentierte in der Sitzung des Wormser Stadtrates am 17. April 2019 Prof. Dr. Scherhag, Leiter des Studiengangs Tourismus / Verkehrswesen an der Hochschule Worms. Gemeinsam mit dem Lenkungskreis Tourismus, der aus Vertretern der KVG, Tourist Info, Stadtmarketing, Kulturkoordination und Wfg unter der Leitung der zuständigen Dezernentin Petra Graen besteht, wurde das Konzept erarbeitet. In einem breit angelegten Beteiligungsprozess im Vorfeld hatten interessierte Bürger und Interessenvertreter die Gelegenheit, Ihre Vorstellungen mit einzubringen.  

Ziele und Schlüsselthemen zur Umsetzung

Zentrale Schlüsselthemen /-projekte liegen im Fokus der Umsetzung des Tourismuskonzeptes. „Neben der Entwicklung der Strukturen im Tourismus sind uns die Etablierung eines touristischen Zentrums, der Ausbau der Infrastruktur auch in Form einer Hotelansiedlung, die Stärkung der Identität der Stadt sowie die Digitalisierung des touristischen Angebots die wichtigsten Anliegen, für die wir bereits Maßnahmen definiert haben,“ berichtet Petra Graen. Ziel sei es, die Anforderungen der Touristen von Morgen zu erfüllen und die Verweildauer der Gäste in der Nibelungenstadt zu erhöhen. Dies ist nur dann möglich, wenn die touristischen Leistungsträger der Stadt sowie der Region eng zusammenarbeiten. 

Die Vision des Konzeptes zeigt, dass die Beteiligten durchaus ambitioniert denken: „Die Stadt Worms gilt in 10 Jahren als eine Top-Destination im Städtetourismus mit ihrem starken Profil: Kultur – Geschichte – Wein(erlebnis)“.

Zur Koordination künftiger Schritte und Maßnahmen soll ein Tourismusbeirat eingerichtet werden, der sich aus Vertretern des Lenkungskreises zusammensetzt und in Abhängigkeit des jeweiligen Themas durch externe Experten ergänzt wird.

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