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Neue Bäume für Worms

Die Abteilung Grüntechnik des Entsorgungs- und Baubetriebs wird in den nächsten Wochen mehr als 100 neue Bäume im Stadtgebiet pflanzen

Im ebwo-Stützpunkt der Grüntechnik in der Carl-Villinger-Straße werden die jungen Bäume zwischengelagert. Mit viel Erde und Mulch frischgehalten, finden sie bald ihren Platz im Stadtgebiet. Die Kollegen und Kolleginnen der Grüntechnik freuen sich auf diese Aufgabe. (v.l.) Jurij Lebed, Meister Robert Steinau, Natascha Preißler und Meister Philipp Christmann. 
Im ebwo-Stützpunkt der Grüntechnik in der Carl-Villinger-Straße werden die jungen Bäume zwischengelagert. Mit viel Erde und Mulch frischgehalten, finden sie bald ihren Platz im Stadtgebiet. Die Kollegen und Kolleginnen der Grüntechnik freuen sich auf diese Aufgabe. (v.l.) Jurij Lebed, Meister Robert Steinau, Natascha Preißler und Meister Philipp Christmann.

Grüne Lückenfüller

Ende März lieferte die Baumschule Huben aus Ladenburg 92 Bäume verschiedenster Arten und Sorten an den Grüntechnikstützpunkt des Entsorgungs- und Baubetriebs in der Carl-Villinger-Straße. 20 Weitere werden noch folgen. Eine nicht alltägliche Lieferung, denn die ca. 3 Meter hohen Gehölze ersetzen Bäume, die aus den verschiedensten Gründen im letzten Jahr im Stadtgebiet gefällt werden mussten. So wurden die Nachpflanzungen unumgänglich, da Baumfällungen aufgrund von Anfahrschäden bei Unfällen, Krankheitsbefall, Sturmschäden oder auch wegen Schäden durch die zunehmend heißer werdenden Sommer erfolgt sind.

Um den klimatischen Veränderungen Rechnung zu tragen, kommen dabei grundsätzlich besonders resistente Gehölze zum Einsatz. Die Neuanschaffungen, die der Bereich 6.7 – Grünflächen und Gewässer für Grünanlagen, Parks sowie Spielplätze beauftragt hat, werden nun im gesamten Stadtgebiet die entstanden Lücken füllen.

Ab Anfang April werden allein 45 Bäume im Herrnsheimer Schlosspark und Umgebung gepflanzt. Rüdiger Pfaff, Vorarbeiter in der Grüntechnik, ist mit seinem Team u.a. für diese Aufgabe in den nächsten Wochen zuständig. „Aber nicht nur in Herrnsheim“, so Philipp Christmann, einer von zwei Meistern in der Grüntechnik des ebwo, „in der gesamten Innenstadt und den Vorortgemeinden werden bald 25 verschiedene Arten und Sorten wie z.B. Eiche, Ahorn und Linde ihren Platz finden.“

Dem Laien nicht unbedingt bekannt ist der exotisch klingende Blauglockenbaum, der zukünftig in der Gaustraße seinen Platz findet oder auch ein Zürgelbaum, der am Storchenturm im Sportplatzpark in Herrnsheim Besuchern und Spaziergängern Schatten spenden wird.

­Wie wichtig die Nachpflanzungen beim Erhalt der grünen Lungen von Worms sind, ist im Hinblick auf die veränderten klimatischen Bedingungen in unseren Breiten offensichtlich. Die Vielzahl und Vielfältigkeit der sauerstoff- und schattenspendenden Laub- und Nadelgehölze trägt maßgeblich zur Lebensqualität der Wormser Bürgerinnen und Bürger bei.