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Starkregenvorsorge

15.03.2021

Außengebietsentwässerung "Am Klausenberg" in Worms-Abenheim

Informationstafel am Sedimentationsrückhaltebecken "Am Klausenberg" / v.r.n.l: Hans-Joachim Kosubek (Bürgermeister), Stefanie Lohr (Ortsvorsteherin Worms-Abenheim), Eva Wiktorowski (Bauleiterin ebwo AöR), Hans Gugumus (techn. Vorstand ebwo AöR) und Andreas Oberhaus (kfm. Vorstand ebwo AöR) 
Informationstafel am Sedimentationsrückhaltebecken "Am Klausenberg" / v.r.n.l: Hans-Joachim Kosubek (Bürgermeister), Stefanie Lohr (Ortsvorsteherin Worms-Abenheim), Eva Wiktorowski (Bauleiterin ebwo AöR), Hans Gugumus (techn. Vorstand ebwo AöR) und Andreas Oberhaus (kfm. Vorstand ebwo AöR)
Informationstafel am Sedimentationsrückhaltebecken "Am Klausenberg" 
Informationstafel am Sedimentationsrückhaltebecken "Am Klausenberg"

Informationstafel erklärt Funktion und Bedeutung des Sedimentationsrückhaltebeckens

Im Rahmen der Starkregenvorsorge setzte die Entsorgungs- und Baubetrieb Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Worms mit der Fertigstellung des Sedimentationsrückhaltebeckens „Am Klausenberg“ bereits im August 2020 einen weiteren Teil der Außengebietsentwässerung in Abenheim um. Die am 09.03.2021 präsentierte Informationstafel erklärt die Funktion und die Bedeutung dieser Baumaßnahme.

Das Sedimentationsrückhaltebecken soll das über die rund 12 Hektar großen angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen abfließende Oberflächenwasser, insbesondere bei Starkregen, soweit zurückhalten und den Wasser- und Schlammzufluss auf die Grundstücke der Anwohner und die Straßen verhindern.

Die zuständige Bauleiterin der ebwo AöR, Frau Eva Wiktorowski erklärte die einzelnen Schritte von der Genehmigungsplanung bis hin zur Fertigstellung der Maßnahme. Ursprünglich war das Becken als Schlammfang errichtet worden. Allerdings war dieses hydraulisch nicht leistungsfähig genug, was sich bei Starkregenereignissen in den letzten Jahren deutlich gezeigt hat. Um die Leistungsfähigkeit zu steigern, war es erforderlich das Becken tiefer auszuheben und die Überlaufschwelle zu erhöhen. Darüber hinaus wurde eine Bodenschwelle über den Wirtschaftsweg errichtet, welche das vom Hang abfließende Regenwasser zurückhält und in Richtung Becken leitet. Das Sedimentationsrückhaltebecken verfügt über ein Wasser- und Schlammrückhaltevolumen von ca. 100 m³. Die Maßnahme, die knapp ein Jahr Planungs- und Bauzeit in Anspruch nahm, kostete rund 100.000 EUR. Das nächste Projekt im Rahmen der Außengebietsentwässerung in Worms-Abenheim ist der Bau eines Regenwasserkanals in der Klausenbergstraße. Das im November 2020 genehmigte Projekt befindet sich in der Ausschreibungsphase und wird bald begonnen.

Herr Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und die Ortsvorsteherin von Worms-Abenheim, Frau Stefanie Lohr nahmen sich die Zeit, um sich das Ergebnis vor Ort anzuschauen und um den Verantwortlichen der ebwo AöR ihren Dank auszusprechen.

Herr Kosubek ist erfreut, dass es in dieser Angelegenheit vorangeht. Es sind viele kleine Schritte erforderlich, bis das komplette Projekt „Außengebietsentwässerung“ abgeschlossen ist. Denn letztlich ist auch bei solchen Maßnahmen ein umfangreiches Genehmigungsverfahren erforderlich. Aber auch mit kleinen Schritten kommt man ans Ziel. Den Worten des Herrn Kosubek schloss sich auch Frau Lohr an. Sie bedankte sich für die Leistung, die die ebwo AöR erbracht hat und ist froh, dass den Bürgern von Abenheim Gehör geschenkt wird. Gerade weil solche Projekte einige Zeit in Anspruch nehmen, ist es wichtig, dass die Bürger mitgenommen und regelmäßig über den Fortschritt informiert werden.


 
 
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