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Historie

Bereits 1905 zog der Gymnasialteil der Rudi Stephan Schule in den gegenüber der Nibelungenbrücke errichteten Neubau. Vier Jahre später, 1907, trat mit Dora Selig erstmals ein Mädchen in das Gymnasium ein.
Im Ersten Weltkrieg kamen von 1914 bis 1918 zwei Lehrer der Schule und zwölf Schüler um.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 mussten zwei jüdischen Pädagogen aus dem Lehrerkollegium ausscheiden.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde 1940 bei einem Fliegerangriff das Schulgebäude schwer beschädigt und das Schulgebäude von deutschen Truppen besetzt, nach Kriegsende richteten nachrückende amerikanische Truppen dort ein Lazarett ein. Nachdem auch diese das Schulgebäude verlassen hatten, wurde nach zahlreichen Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten im Oktober 1945 wieder der reguläre Schulbetrieb aufgenommen.
Nach einer organisatorischen Reform im Jahre 1950 der Landesregierung von Rheinland-Pfalz blieb die Schule weiter ein altsprachliches Gymnasium. 1973 begann der Schüleraustausch mit der Partnerschule Music-School St. Albans in St. Albans. Ein Jahr später, 1974, wurde für die Gymnasiale Oberstufe offiziell die Mainzer Studienstufe eingeführt. 1976 erhielt die Schule nach ihrem ehemaligen Schüler, dem früheren Komponisten Rudi Stephan, offiziell ihren neuen Namen Rudi-Stephan-Gymnasium.
Ein Jahr später, 1977, zog man schließlich in einen Neubau in das Wormser Bildungszentrum und das Gebäude wurde zur Grundschule.